Union fordert aktives Wolfsmanagement Felix Höltmann Fr., 08.01.2021 - 11:56

Agrar- und Umweltpolitiker der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag haben Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) in einem Brief aufgefordert, den Schutzstatus des Wolfes in Deutschland neu zu bewerten.

Der von der EU geforderte günstige Erhaltungszustand sei mit 128 Rudeln, 35 Wolfspaaren sowie 10 sesshaften Einzelwölfen (Stand 2019/2020, Bundesamt für Naturschutzschutz) bereits übererfüllt.

NRW fördert Drohnen für Kitzrettung

Das Land Nordrhein-Westfalen stellt 200.000 Euro aus dem Landeshaushalt für die Anschaffung von Drohnen mit Wärmebildkameras zur Rettung von Kitzen bei der Mahd im Grünland zur Verfügung.

Das hat die Regierungkoalition von CDU und FDP beschlossen.

Ausschreibung startet

Das nordrhein-westfälische Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz startet ab sofort mit der Ausschreibung für das Förderprogramm zur Beschaffung geeigneter Drohnen mit Echtbildübertragung und Wärmebildkamerasystemen zur Rehkitzrettung.

Wieder Wolfsriss bei Hünxe Felix Höltmann Di., 05.01.2021 - 09:06

Die siebenjährige Pony-Stute Ella stand auf einer Koppel am Wohnhaus seiner Besitzer, das sich am Rande eines großen Waldgebietes am Nordrand des Ruhrgebietes befindet.

Die Besitzer gehen davon aus, dass der - nicht als wolfssicher zertifizierte - Zaun übersprungen wurde, da zwar Kratzspuren gefunden wurden, aber keine Untergrabung festzustellen war.

Gilbert de Turckheim verstorben

FACE-Präsident Torbjörn Larsson würdigte de Turckheim als herausragenden Botschafter der Jagd und des Naturschutzes, der mit seinem Verhandlungsgeschick ein Jahrzehnt der konstruktiven Zusammenarbeit von Jagd und Naturschutz ermöglichte.

Unter anderem hatte er maßgeblichen Anteil an der Verabschiedung des FACE-Birdlife-Abkommens, das im Oktober 2004 verabschiedet wurde.

Zudem prägte der Franzose den Dialog über das Zusammenleben von Menschen und Großraubtieren in der EU. Vor seiner Tätigkeit als FACE-Präsident hatte verschiedene Ämter bei französischen Jagdverbände inne.

Jagd in NRW: Was ist erlaubt? Felix Höltmann Mo., 21.12.2020 - 09:46

Aufgrund der Coronaschutzverordnung in der Fassung vom 16.12.2020 ist die Durchführung aller Gesellschaftsjagden bis einschließlich zum 10. Januar 2021 nicht mehr zulässig. Dies betrifft auch die Bejagung von Schalenwild, die im November und Anfang Dezember noch unter Auflagen erlaubt war.

Für den Zeitraum bis 10. Januar 2021 ist die Jagdausübung im folgenden Umfang zulässig:

Wolfsberater verweigern Riss-Aufnahme Felix Höltmann Mi., 16.12.2020 - 11:27

Anfang Dezember wurde in Schermbeck ein Damtier gerissen. Es befand sich in einem Gehege, das von einem 1,90 m hohen Zaun umgeben und nur etwa 50 m von Wohngebäuden entfernt ist.

Halter Ewald Rutert entdeckte das gerissene Jungtier morgens auf der Weide. Der Zaun war nicht untergraben worden. Außerhalb befanden sich rund ums Gehege mehr als ein Dutzend unterschiedlich große Kratzspuren.

Drückjagden unter Corona-Bedingungen Felix Höltmann Fr., 11.12.2020 - 10:58

Laut DJV wurden bundesweit etwa 60 Prozent der Bewegungsjagden in diesem Jahr abgesagt. Wer in seinen Kalender blickt und mit dem Vorjahr vergleicht, kann vielleicht den Eindruck bekommen, dass es noch mehr abgesagte Jagden waren.

Wie liefen die Corona-Jagden ab

Dennoch haben auch zwischen Rhein und Weser Ende 2020 Bewegungsjagden auf Schalenwild stattgefunden. Doch wie führt man eine Jagd durch, bei der eine Reihe von Hygiene-Auflagen wie Abstände zwischen den Beteiligten Personen von mindestens 1,50 m eingehalten werden sollen?

Nutria: Jäger erzielen Rekord-Strecke

Die Nutria gilt in Europa als invasive, gebietsfremde Art. Sie stammt aus dem subtropischen Südamerika und ist an Gewässer gebunden.

Klimawandel begünstigt Ausbreitung der Südamerikanerin

Dank Klimawandel hat sie sich in Deutschland innerhalb weniger Jahre stark ausgebreitet. Von 2006 bis 2015 haben sich die Nachweise ihres Vorkommens in Jagdbezirken verdoppelt - auf 16 Prozent bundesweit.

Neue Wölfin in der Senne Felix Höltmann Mi., 02.12.2020 - 10:40

Nun wurde die Anwesenheit einer Wölfin bei Altenbeken (Kreis Paderborn) anhand von Kot nachgewiesen. Allerdings handelt es sich dabei nicht um das Tier, weswegen seinerzeit das Wolfsgebiet ausgewiesen wurde. Das berichtet der WDR.

Es handelt sich also offenbar um eine neu zugewanderte Wölfin aus einer anderen Region, die auf dem großen Übungsplatz ein wunderbares, wildreiches Biotop vorfindet.