ASP durch Soldaten eingeschleppt?

Zwei der mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Sauen wurden auf dem Militärgelände Lagland bei Arlon (Region Wallonie, Südbelgien) entdeckt.

Da die dort stationierten Truppen in der Vergangenheit mehrere Manöver im Baltikum, Polen und Tschechien durchgeführt haben, kam der Verdacht auf, dass das Virus von Soldaten eingeschleppt worden sein könnte.

Der Truppenübungsplatz Lagland ist nur knapp 15 Kilometer vom ersten Fundort der verendeten Sauen bei Etalle entfernt, das Gebiet zwischen Fundort und Militärgelände ist stark bewaldet.

NRW ist Wolfsland

Bislang galt Nordrhein-Westfalen als Wolfserwartungsland. Es gab immer wieder Sichtungen durchziehender Wölfe und auch bestätigte Nutztierrisse - aber keiner der Wölfe hatte sich zwischen Rhein und Weser niedergelassen.

Das hat sich nun geändert. Eine Wölfin aus dem Rudel bei Schneverdingen (Heidekreis/Niedersachsen) hat sich bei Schermbeck (Kreis Wesel) niedergelassen. Der kleine Ort mit gut 13.000 Einwohnern liegt im Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland, aber auch nur wenigen Kilometer nördlich des Ruhrgebiets.

Wurde ASP nach Belgien importiert?

In einem anonymen Beitrag im belgischen Staatsfernsehen RTBF beschuldigt ein Bürger belgische Jäger, in den vergangenen Jahren immer wieder Schwarzwildtransporte aus Polen nach Belgien organisiert zu haben.

Die Sauen seien ins Land gebracht worden, damit bei Gesellschaftsjagden größere Strecken ermöglicht werden konnten.

Die ASP ist vor wenigen Tage bei der Gemeinde Etalle im Landesteil Wallonie im Süden des Landes ausgebrochen. Die Region grenzt an Frankreich und Luxemburg und ist nicht weit von der Eifel entfernt.

DJV-Präsident kandidiert nicht mehr

Diese Entscheidung hat er heute (26.9.) auf der Klausurtagung des DJV-Präsidiums bekanntgegeben.

„Den hohen Ansprüchen, die ich an das Amt und mich persönlich stelle, kann ich aus gesundheitlichen Gründen keiner weiteren Amtsperiode von vier Jahren gerecht werden“, sagte der DJV-Präsident. Er ist seit 2011 Präsident des Jägerverbandes und wurde 2015 mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt.

Tierrechtler hetzen gegen Jägerin

In den sozialen Medien verbreitet sich das Bild einer jungen Frau mit einem von ihr erlegten Leoparden. Darunter entlädt sich der Hass im Netz. Die Jägerin erhält Hassnachrichten, in denen zu Mord und Vergewaltigung aufgerufen wird. Das geht aus einer Pressemitteilung des DJV hervor.

Mediale Aufmerksamkeit erzielt der Beitrag, seit Prominente wie das Modell Naomi Campbell das Bild in ihren persönlichen Netzwerken teilen.

Zürcher stimmen gegen Jagdverbot

Eine Volksinitiative wollte Milizjäger durch staatliche Wildhüter ersetzen. In der Schweiz werden Jäger, die die Jagd in ihrer Freizeit ausüben, als Milizjäger bezeichnet. Denen wollte die Volksinitiative die Jagd verbieten und stattdessen nur noch staatlich finanzierte Wildhüter erlauben. Dieser Plan fand keine Zustimmung.

294.595 Wahlberechtigte haben die Volksinitiative abgelehnt. 56.709 Wähler haben dafür gestimmt. Das entspricht einem Ja-Anteil von 16,1 Prozent.