Wild Food Festival

Ohne Jagd kein Wildbret. Ohne Wildbret kein Genuss - so knapp und präzise wurde er bei der Eröffnung der Messe auf den Punkt gebracht.

Die Jäger wollen Wildbret stärker in den Mittelpunkt ihrer Öffentlichkeitsarbeit stellen, um die nichtjagende Bevölkerung zu erreichen. In Dortmund öffnet dazu die Westfalenhalle ihre Pforten für das Wild Food Festival.

Jagd & Hund 2019 - Autotests

Dort wird unter anderem der neue Suzuki Jimny vorgestellt. Die Japaner sind sich bei der neuen Version treu geblieben und haben wieder ein richtiges Geländefahrzeug für Jäger gebaut.

Der Wagen ist zwar größer und etwas komfortabler geworden - er ist aber weiterhin für den Einsatz abseits befestigter Wege ausgelegt.

Mehr Details schon bald in unserem ausführlichen Auto-Test  -hier auf jagdpraxis.de

Foto: F. Höltmann

Jagd & Hund 2019 eröffnet

Europas größte Jagdmesse hat wieder für sechs Tage ihre Pforten geöffnet. In den traditionsreichen Dortmunder Westfalenhalle zeigen Aussteller aus Deutschland, Europa und der ganzen Welt ihre neuesten Produkte. Neben Jagdwaffen und Ausrüstung liegt ein Schwerpunkt in diesem Jahr auf der Vermarktung von Wildbret. Wir geben einen ersten Einblick:

Lapua Naturalis für Kleinkaliber

ASP-Konferenz in Dortmund

Der Europäische Verband für die Jagd und Wildtiererhaltung FACE (Federation of Associations for Hunting and Conservation of the EU) lädt gemeinsam mit der Europäischen Kommission am Mittwoch, 30. Januar zu einer hochrangig besetzen Konferenz zur Afrikanischen Schweinepest ein.

Die Veranstaltung steht unter dem Titel:

Wolf auf Drückjagd erlegt

Bei einer Drückjagd am 18. Januar in der Nähe von Rädigke (Landkreis Potsdam-Mittelmark) seien Wölfe im Treiben gemeldet worden. An einem Jäger aus den Niederlanden sei ein Wolf direkt am Drückjagdbock vorbeigezogen. In dieser Situation habe er nicht geschossen.

Als der Wolf mehrere Stöberhunde entdeckte und angriff, soll der Niederländer versucht haben, den Grauhund mit Pfiffen und lauten Rufen zu vertreiben. Doch weder durch den Lärm noch durch einen abgegebenen Warnschuss sei Isegrim zu vertreiben gewesen.

Wolf: Schutzjagden gefordert

Aktionsbündnis Forum Natur (AFN) - dem auch der DJV angehört - hat ein 40-seitiges Managementkonzept für den Wolf vorgestellt. Darin fordert das Aktionsbündnis unter anderem ein aktives Bestandsmanagement in Anlehung an die skandinavischen Schutzjagden.

Grundlage ist ein gesellschaftlich definierter Akzeptanzbestand. Das Aktionsbündnis ist davon überzeugt, dass man in Deutschland nicht um eine Reduzierung von Wölfen herumkommen wird.

Schalldämpfer bald ohne Bedürfnisnachweis?

Dazu soll das Waffengesetz geändert werden. Schalldämpfer für Jagdlangwaffen sollen künftig zur jagdlichen Grundausstattung nach § 13 des Waffengesetzes gehören. Damit könnten sie von Jägern ohne weiteren Bedürfnisnachweis und ohne gesonderte waffenrechtliche Erlaubnis erworben werden.

Das erklärte ein Sprecher des Bundesinnenministeriums auf Jagdpraxis-Anfrage.

Belgien: ASP nicht unter Kontrolle

Anfang Januar wurden in der belgischen Provinz Luxembourg zwei mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infizierte Sauen erlegt. Das hat der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin bestätigt.

Er musste einräumen, dass die ASP in Belgien nicht unter Kontrolle ist und sich offenbar nach Westen in Richtung Frankreich bewegt. Belgien will nun noch mehr Schwarzwild erlegen und die bisher 65.000 Hektar umfassende Sperrzone erweitern.

Mehr Jäger in Deutschland

Im Jahr 2018 hatten 384.428 Personen einen Jagdschein, das sind seit der Wiedervereinigung 73.171 mehr Waidfrauen und -männer - das entspricht einem Plus von 24 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr kamen 2018 in Rheinland-Pfalz 1.641 Jagdscheinbesitzer hinzu. Baden-Wüttemberg schafft es mit 1.271 neuen Jägern auf Platz zwei. Diese Zahlen hat der DJV veröffentlicht.