Damwild im Gatter gerissen

In der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober wurden zehn Stück Damwild in einem Gatter bei Dinslaken (Kreis Wesel) gerissen. Obwohl noch keine DNA-Analyse vorliegt, fällt der Verdacht auch in diesem Fall auf die dort sesshaft gewordene Wölfin.

Zwei-Meter-Zaun überwunden

Erst vor wenigen Tagen waren Schafe gerissen worden, die durch einen 90 cm hohen Elektrozaun geschützt worden waren. Diesmal war das Damwild sogar von einem zwei Meter (!) hohen Zaun umgeben.

Niedersachsen fördert Schwarzwildjagd finanziell

In Niedersachen stellt die Schweinefleischproduktion einen wichtigen Wirtschaftszweig dar. Entsprechend groß ist die Sorge vor einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Land. Die Landresregierung will die Schwarzwildbestände so weit absenken, dass eine Ausbreitung der ASP möglichst unterbunden wird. Schließlich verringert sich die Gefahr der Ausbreitung, je weniger Sauen in einer Region leben.

Bär attackiert Jäger

Der Mann war anscheinend mit Jagdkameraden nach Sonnenuntergang in einem Wald bei Zabiedovo im Norden des Landes auf dem Heimweg, als ihn das Tier attackierte.

Der Jäger sei von Meister Petz zu Boden geworfen und mit Bissen verletzt worden. Der Bär ließ erst von seinem Opfer ab, als die anderen Jäger mehrere Schüsse in die Luft abgaben. Der Bär sei dann weggelaufen. Das berichtet unter anderem die Tiroler Tageszeitung unter Berufung auf die österreichische Presseangentur APA.

155 ASP-Fälle in Belgien

Wegen des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verschärft Frankreich seine Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze zum belgischen ASP-Gebiet. Dort wurde die Jagd mittlerweile in insgesamt 134 Gemeinden in der besonderen Beobachtungszonen verboten. Betroffen sind die Departements Ardennen, Meuse, Meurthe und Moselle.

Belgien: Schon 70 Sauen an ASP verendet

In der südbelgischen Region Wallonie steigt die Zahl der bestätigten Fälle von Afrikanischer Schweinepest (ASP) weiter an. Mittlerweile wurden 70 Sauen aufgefunden, die nachweislich am ASP-Virus verendet sind.

Das hat der wallonische Landwirtschaftsminister René Collin am 9. Oktober mitgeteilt. Am 5. Oktober lag die offizielle Zahl noch bei 44 positiv auf ASP getesteten Tieren.

Seit dem ersten Verdachtsfall wurden 126 Wildschweine auf das ASP-Virus untersucht. 99 der Tiere stammen aus der 63.000 Hektar großen Sperrzone in der Provinz Luxemburg.

Österreich erlaubt Schalldämpfer

Um in Zukunft Gehörschäden bei den rund 130.000 österreichischen Jägern und ihren Hunden zu verhindern, sollen Schalldämpfer auf Jagdwaffen ab 2019 erlaubt werden. Damit will die Politik einen Wunsch der Jäger erfüllen. Bislang durften nur Berufsjäger den aktiven Gehörschutz verwenden.

In Zukunft soll es auch allen Jagdkartenbesitzern erlaubt sein, eine Kurzwaffe bei der Jagdausübung zu führen. Damit soll der erhöhten Gefahr bei der Nachsuche, vor allem in der Nacht und in schwierigem oder dicht bewachsenem Gelände begegnet werden.