Kaiserliche Geweihe gefunden

Eine historische Geweihsammlung aus der Zeit Kaiser Wilhelms II. wurde am vergangenen Mittwoch (11. Juli) von der Stadt Schwelm an das Museum Jagdschloss Schorfheide in Brandenburg als Dauerleihgabe übergeben. Die Sammlung war im Haus Martfeld, einem ehemaligen Rittergut am Rand der Stadt Schwelm gefunden worden. Schwelm liegt an der Grenze zwischen Ruhrgebiet und Bergischem Land, gut 30 Kilometer südlich von Dortmund.

Känguru auf Wildkamera

Das Tier ist demnach bei Seelbach (Ortenaukreis/Baden-Württemberg) gesichtet worden. Möglicherweise handelt es sich um ein Tier, das zwei Wochen zuvor von einem privaten Grundstück in Kenzingen (Breisgau/Baden-Württemberg) ausgebüxt ist. Die Orte liegen etwa 30 Kilometer voneinander entfernt. Das Känguru sei danach zwar mehrmals gesichtet worden, konnte aber bisher offenbar nicht eingefangen werden.

Wie die Polizei am vergangenen Montag (9. Juni) mitteilte, hatte ein Jäger am Sonntag gemeldet, das Tier auf einer Aufzeichnung der Wildkamera gesehen zu haben.

Kinder tatsächlich von Wolf gebissen

Ende Juni waren ein Junge und ein Mädchen in der südostpolnischen Grenzregion zur Slowakei von einem Wolf angegriffen worden (jagdpraxis.de berichtete). Der Grauhund, der später von einem Jäger erschossen worden ist, wurde nun an der biologischen Fakultät der Universität Warschau untersucht. Dabei wurde festgestellt, dass das Tier nicht an Tollwut litt. Es sei auch kein Hybrid-Wolf gewesen.

Massiver ASP-Fall in Rumänien

Im Osten Rumäniens ist ein großerSchweinefleischhersteller von einem Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) betroffen. Die Firma Carniprod betreibt im Land eigenen Mastanlagen. Die Nationale Behörde für Veterinärmedizin und Lebensmittelsicherheit (ANSVSA) mitteilte mit, das etwa 45.000 Schweine im südöstlichen Landkreis Tulcea getötet werden müssen. Tulcea liegt am Schwarzen Meer und nahe der Grenze zu Moldawien.

ASP-Übung in NRW

Um im Falle eines Ausbruchs der ASP unter Wildschweinen bestmöglich vorbereitet und sofort einsatzfähig zu sein, führten der Kreis Recklinghausen und der Rheinisch Bergische Kreis Ende Juni zeitgleich eine Krisenübung an zwei Standorten durch.

Ziel der gemeinsamen Krisenübung war das Training eines koordinierten und aufeinander abgestimmten Vorgehens aller Beteiligten, um infizierte Wildschweinkadaver unmittelbar und rechtzeitig aus einem Ausbruchsgebiet zu entfernen.

Namibischer Umweltminister: Keine Erlegerfotos in sozialen Netzwerken

Ein Foto mit der erlegten Beute gehört für viele Jäger heute genauso dazu wie die Trophäe, die später einmal die Wand im Jagdzimmer ziert. Diese Fotos werden sehr häufig auch in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Instagram gezeigt. Dort entzünden sich an den Bildern regelmäßig hitzige Debatten zwischen Tierschützern und Jägern.