Jäger löst Polizeieinsatz aus

Am vergangenen Sonntagabend rief eine besorgte Bürgerin im westfälischen Ascheberg (NRW) die Polizei. Sie hatte einen bewaffneten Mann in Uniform in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft ausgemacht.

Die Polizei rückte sofort mit mehreren Streifenwagen an und setzte auch einen Hubschrauber ein, der die Umgebung absuchte. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Die Beamten konnten allerdings keine bewaffnete Person ausfindig machen.

Nach einer Stunde wurde der Einsatz abgebrochen.

Jäger tötet zwei Hunde

Weil er zwei Hunden vor den Augen ihrer Besitzerin erschossen hat, ist ein Jäger in Bayern zu einer Geldstrafe von 4.500 Euro verurteilt worden. Die beiden Hündinnen hatten zuvor offenbar einen Hasen gewildert.

Allerdings erfolgte die Schussabgabe nicht unmittelbar während die Hunde Meister Lampe nachstellten, sondern erst eine gewisse Zeit danach.

Daher war der Jäger in diesem Fall nicht im Recht. Denn laut Jagdrecht darf ein Jäger nur dann einen Hund mit einem tödlichen Schuss von der Wilderei abhalten, wenn er gerade im Begriff ist, einem Wildtier nachzustellen.

Rheinland-Pfalz sponsert Drückjagdböcke

Um die Jäger bei der verstärkten Bejagung des Schwarzwildes zu unterstützen hat das rheinland-pfälzische Ministerium für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten (MUEEF) in Zusammenarbeit mit dem Landesjagdverband zwei Förderprogramme aufgelegt.

10.000 Drückjagdböcke für Rheinland-Pfalz
Gefördert wird der Kauf von Drückjagdböcken bzw. Drückjagdleitern mit einem Festbetrag von 75 Euro pro Stück. Antragsberechtigt sind in Rheinland-Pfalz jagdausübungsberechtigte Personen.

Erfolglose Jagd kostet 150.000 €

Seit nunmehr acht Monaten versuchen von der Landesregierung beauftragte Dienstleister den Leitrüden des Rodewalder Wolfsrudels (Kennung GW717m) in Niedersachsen zu töten.

Das hat das Land bislang rund 150.000 Euro gekostet. Wer die beauftragten Dienstleister sind, ist allerdings unklar. Angesichts massiver Anfeindungen aus derTierrechtsszene in der Vergangenheit, ist es nachvollziehbar und richtig, die Identität der beauftragten Personen zu schützen.

Niedersachsen: Jäger sollen Wolf töten

Der Leitrüde des Rodewalder Rudels hat mehrfach Nutztiere gerissen und dazu als wolfssicher geltende Zäune überwunden. Er soll getötet werden, um weitere Schäden an Nutztieren zu verhindern und damit er seine Fähigkeiten nicht an die nächste Generation weitergibt. Dazu gab es eine Sondergenehmigung des Ministeriums.

Die damit beauftragte Expertengruppe hatte bislang allerdings keinen Erfolg. Einerseits ist das Streifgebiet des Wolfes sehr groß, andererseits kommt es immer wieder zu Störungen, vermutlich durch selbsternannte Tierschützer.

Jäger verurteilt

Im Januar wollte ein Jäger aus Ettlingen (Baden-Württemberg) zur Jagd gehen. Als er zuhause aufbrach, löste sich ein Schuss aus seiner Bockbüchflinte und tötete seine 19-jährige Tochter.

Der Mann wurde nun wegen fahrlässiger Tötung zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hat diese Strafe beim zuständigen Amtsgericht beantragt. Der Amtsrichter hat den Strafbefehl unterschrieben und der Jäger hat die Strafe akzeptiert.

Wolfsjagd wird ausgeweitet

Bereits Anfang des Jahres wurde der Wolfsrüde mit der Kennung GW924m zum Abschuss freigegeben. Er hatte immer wieder Nutztiere gerissen - auch auf besonders gegen Wölfe gesicherten Weiden.

Daher wurde eine Expertengruppe beauftragt, den Wolf in den Landkreisen Steinburg und Pinneberg zu erlegen. Allerdings hatte das Unternehmen bislang keinen Erfolg.

Umweltminister Jan Philipp Albrecht (Grüne) erklärte: „Wir arbeiten intensiv daran, den Abschuss des Problemwolfs zu erreichen.“ Er will die Zahl der Wolfsjäger per Allgemeinverfügung massiv erhöhen.

Betrunkener Jäger am Steuer

Am Abend des 26.August kontrollierten Polizisten am Bahnhof in Neddemin (LK Mecklenburgische Seenplatte, M-V) einen 64-jährigen Autofahrer. Der FahrerEr war den Beamten zuvor aufgefallen, da er beim Vorbeifahren offenbar aus einer Bierflasche trank.

Während der Kontrolle stritt der sichtlich nervöse Fahrer den vorherigen Alkoholkonsum ab. Ein vor Ort durchgeführter Test ergab allerdings eine Alkoholisierung von 1,6 Promille.

Erschossener Jäger: Schütze ermittelt

Am Gründonnerstagabend gingen bei der Polizei in Bochum mehrere Anrufe besorgter Menschen ein, weil ein bewaffneter Mann auf einem Friedhof unterwegs war. Die Leitstelle schickte eine Streife los. Offenbar war der Mann mit der Waffe an seiner Kleidung nicht als Jäger zu erkennen.

Was passierte, als die Beamten den Friedhof betraten, ist bislang unklar. Allerdings steht nach einem ballistischen Gutachten fest, dass die Beamten zwei Schüsse aus zwei verschiedenen Waffen abgaben. Die Projektile konnten am Tatort aufgefunden werden.