Sorge um „Hirsch-BSE“ in Europa

Ende der 1960er Jahre wurde die CWD erstmals im US-Bundesstaat Colorado festgestellt. Heute befällt sie vor allem Weißwedelhirsche, Maultierhirsche und Wapitis in Wyoming, Colorado, Nebraska, South Dakota und Wisconsin.

2016 wurde der erste Fall in Norwegen bekannt. In Finnland wurde im Februar 2018 ein verendeter Elch aufgefunden, an dem die CWD festgestellt wurde. Das berichtet die Welt.

ASP: Festnahmen in Belgien

Bisher waren es nur Gerüchte, die unter Jägern kursierten: Angeblich soll die Afrikanische Schweinepest (ASP) über Sauen aus Osteuropa nach Belgien eingeschleppt worden sein. Die Sauen seien nach Belgien gebracht worden, damit bei Drückjagden genügend Sauen vorhanden sein würden.

Nun kam es in der südbelgischen Wallonie zu vorläufigen Festnahmen und Hausdurchsuchungen. Im Zuge der Maßnahmen sollen ein etwa 60-Jähriger Angestellter der wallonischen Behörde für Natur und Wald und sein Sohn vorübergehend in Gewahrsam genommen worden sein, um befragt zu werden.

PETAs PR-Gag

Der Dachverband der Jäger sieht den haltlosen Vorwürfen gelassen entgegen und betont, dass das Projekt Fellwechsel ein Leuchtturmprojekt für die nachhaltige Verwertung von Fellen aus heimischer Jagd ist.

Mit ihrer PR-Aktion gegen den DJV wollen die Tierrechtler offensichtlich von eigenen Problemen ablenken. Aktuell wird insbesondere die Gemeinnützigkeit der Tierrechtsorganisation heftig diskutiert.

Wildgänse sollen an Küsten bejagt werden

Der niedersächsische Umweltminister Olaf Lies (SPD) möchte, dass Wildgänse an der Nordseeküste bejagt werden. Denn in Niedersachsen überwintern allein etwa 250.000 Nonnengänse, die in der Landwirtschaft zu Schaden gehen. Sie fressen vor allem die Weiden kahl, bevor die Landwirte ihre Rinder aus den Ställen auf die Flächen treiben oder die erste Grasmahd ansteht.

Nonnengänse finden sich im Winter zu riesigen Schwärmen zusammen, um von den Brutstätten an der russischen Eismeerküste in die Winterquartiere an der Nordsee zu ziehen.

Saujagd mit Pfeil und Bogen?

Die Videos von Schwarzwildrotten in Wohnsiedlungen liefen vor wenigen Wochen quer durch alle sozialen Medien. Völlig ungestört liefen die Sauen am hellichten Tage über Bürgersteige und Fahrradwege. Es war offensichtlich, dass sie sich ungestört und sicher fühlten.

Klar, dass diese Populationen mitten in der Wohnsiedlung massive Schäden an Gärten, Parks oder Sportplätzen anrichten. Eine Wiese oder ein Fußballfeld sind im kürzester Zeit umgebrochen.