Test: Blaser Carbon-Zielstock

Als erste Voraussetzung muss die Höhe zur Körpergröße des Schützen passen – damit hat Blasers Vierbein überhaupt keine Probleme, seine vier Dreh­verschlüsse erlauben es, eine Aus­zugslänge zwischen 124 und 198 cm einzustellen.

Die Feinjustierung der Höheneinstellung erfolgt beim Aufbau über die Abstandsänderung der beiden Standbeine. Die vier Beine bestehen aus Kohlefaser, wodurch sich auch das geringe Gewicht (985 g) erklärt.

CML Jagd 6-M

Auch CML verwendet ausschließlich Bildverstärkerröhren von Photonis und bezieht diese direkt ab Werk. Das 6-M ist mit 120 mm eine Spur länger als das Jahnke und wiegt mit Batterie 332 g – auch ein absolutes Leichtgewicht.

Der Linsendurch­messer ist mit 22,5 mm etwas geringer. Auch hier wird vorn am Objektiv scharf­gestellt, hinten am Okular liegt der
Dioptrienausgleich (+ 4 bis - 6 dpt).

Ein- und ausgeschaltet wird über einen Drehschalter am Batteriefach, rote Punkte an Schalter und Batteriefach zeigen den Zustand des Gerätes an.

Jahnke DJ-8

Auch das Jahnke hat ein 25 mm-Objektiv zum Scharfstellen mit Drehring. Sein Okular lässt einen Augenabstand von bis zu 6 cm zu, es verfügt zwar über einen Dioptrienausgleich, aber eine Gummimuschel fehlt.

Der Rand ist aber mit einem Gummiring gepolstert. Ein Bildhelligkeitsregler fehlt.

Seitlich am Gehäuse ist eine 11 mm- Schiene aus dem vollen Material he­rausgearbeitet. Ein- und ausgeschaltet wird über einen Drehknopf am Batteriegehäuse.

Was fehlt ist eine On-off-Markierung, man muss schon durchsehen, um das festzustellen.

JSA Okular Hunter

Sein Abstandsokular liefert einen vollen Bildausschnitt bei 2 - 10 cm Augenabstand. Dadurch ist es möglich, zum Okular des NSG den gleichen Abstand zu halten, wie sonst zum Zielfernrohr.

Das neu entwickelte Gehäuse ist deutlich größer – das Hunter ist 38 mm länger, hat mit 42 gegenüber 25 mm ein deutlich größeres Objektiv und wiegt stolze 480 g.

JSA PVS Mono Felix Höltmann Di., 22.12.2020 - 11:38

Mit Abmessungen von 130 x 700 x 50 mm und 352 g (inkl. Batterie) ist es ein bestechend kleines, sehr handliches Gerät. Verbaut wurde eine Photonis Gen 2+ mit grünem Bild.

Das Gerät kann auch mit Schwarz-Weiß-Röhre oder der höherwertigen Echo Onyx geordert werden, in der getesteten Version kostet es 2.923 €.

Zum An- und Ausschalten dient ein knallroter Kippschalter oben auf dem Gehäuse. Davor sitzt ein Drehregler zur manuellen Helligkeitsregelung.

Kommentar: Geht's noch?!

Dieser Eklat ist der vorerst traurige Höhepunkt einer Volksverdummung, die eine staatliche Behörde mit der betroffenen Landbevölkerung am Nordrand des Ruhrgebietes betreibt.

Getrieben von einer Wolfsstreichler-Mentalität maßen sich eine lupophile Behörde und von ihr beauftragte Berater Kompetenzen an, die man dieser Tage eher in Belarus oder Nordkorea verortet hätte.

Mitwirkungsrechte, unabhänge Zeugen und Presse­freiheit sind in unserer Demokratie ein hohes Gut. Diese Bürgerrechte werden die Betroffenen vor Ort auch weiter mit allen Mitteln verteidigen.