Wanderer stören Jagd

Obwohl Absperrungen, Verbotsschilder und Warnhinweise auf die Jagd hinwiesen, setzen die Wanderer aus Nürnberg ihren Weg fort und liefen zum Teil an den Drückjagdböcken der Jagdteilnehmer vorbei.

Da die Sicht durch Nebel und Regen stark eingeschränkt war, stieg auch die Gefahr eines Jagdunfalls. Als der Jagdleiter die Wanderer ansprach und auf die Gefahren hinwies, reagierten sie unfreundlich und zeigten weder Verständnis noch Einsicht.

Test: Fuji ST 12x28

Optik, die man frei in den Händen hält, wackelt zwangsläufig immer etwas. Darunter leidet die Detail­erkennbarkeit, und ein zweiter Nachteil ist noch gravierender – die Augen ermüden bei längerem Einsatz sehr stark.

Unser Gehirn ist zwar in der Lage, viele Einzelbilder, die durch Wackeln entstehen, wieder zusammenzusetzen, aber das ist anstrengend. Ähnlich wie bei einem Computer-Bildschirm mit zu niedriger Auflösung – wer eine Zeitlang darauf starrt, fühlt sich unweigerlich unwohl.

Test: Heym SR 30 Horny

Wer unter 170 cm groß ist oder kleinere Hände hat, kommt mit Standardbüchsen oft nicht klar. Ihr meist zu langer Schaft ist da noch das geringste Übel, weil sich der leicht kürzen lässt.

Ein zu großer Abstand vom Pistolen­griff zum Abzug ist schon bedeutsamer, aber auch Gewicht und Balance spielen eine Rolle. Heym hat für die Repetierer SR 30/21 ein neues Schaftdesign entwickelt und auch andere Abmessungen wie die Lauflänge angepasst.

Im Jagdpraxis-Test haben wir eine SR 30 Horny unter die Lupe genommen.

Zeiss Victory T* FL

Das Glas in Dachkantbauweise mit Abbe-König Prismen­system, das durch eine Total­reflexion kaum Lichtverluste verursacht, ist mit Fluorid­gläsern ausgestattet, was durch die beiden Buchstaben FL in der Modell­bezeichnung gekennzeichnet ist. Farb­ränder sollen damit der Vergangenheit angehören.

Verpackt ist die Optik in einem glasfaserverstärkten Polyamidgehäuse, um Gewicht zu sparen. Zeiss verwendet eine geschlossene Brücke mit Aluminium­achse, um die beiden Fernglashälften dauerhaft präzise auszurichten.

Meopta Meostar B 1

Das Meostar B 1 8 x 56 ist ebenfalls ein Dachkant-Fernglas, das etwas schlanker wirkt als das Zeiss. Es ist zwar 192 mm hoch, aber dafür nur 142 mm breit. Seine 1.259 g schlagen dafür aber noch das schwergewichtige Zeiss.

Das Alu-Gehäuse ist mit einer grünen Gummi­armierung ummantelt. Auch das Meopta hat eine echte Innenfokussierung (große Fokussierwalze mit integriertem Dioptrienausgleich).

Minox BL

Das Glas in Dachkantbauweise mit phasenkorrigierten Prismen verfügt über ein leichtes Makralongehäuse, ummantelt von einer grauschwarzen Gummiarmierung. Das Konzept geht auf: Das 8 x 56 BL wiegt nur 1.060 g.

Fokussiert wird auch das Minox über eine zwischen den Fernglashälften angebrachte Metallwalze, die mit feinen Gummirippen versehen ist und eine ganze Umdrehung Stellspielraum hat – eine echte Innenfokussierung.