Jagd-Repetierer aus der Schweiz

Der Firmenname Capra stammt vom Alpensteinbock, dem wohl bekann­testen Wildtier der Schweiz. Capra arbeitet weltweit mit einer großen Anzahl von Firmen zusammen, die entsprechende Produkte nach genauen Vorgaben fertigen. Der leidenschaftliche Jäger und Geschäftsführer Eric von Schulthess hat genaue Vorstellungen von praxisnahen Produkten und versucht, diese kostengünstig umzusetzen, bei Jagd-Repetierern arbeitet Capra mit Rößler (AT/Kufstein) zusammen. Die Baureihe Capra Summit 6 umfasst 19 Modelle, die sich in Schäftung, Lauflänge und -kontur unterscheiden.

Linder Super Edge 2

Auch „das Große“ nutzt ATS 34 als Klingenstahl. Dieser geht auf den bekannten US-Messermacher Bob W. Loveless zurück, der den 154 CM (US-Bezeichnung/bei uns bekannt als ATS 34) als nahezu idealen Messerstahl entdeckte. Entwickelt wurde das Material ursprünglich von der US-Firma Crucible Steel zur Herstellung von Kugellagern.
ATS 34 wurde schnell zum Favoriten der Messermacher – und bald auch fürSerienmodelle verwendet.

Ein neuer Mitspieler

Der Neuling kam mit einer Dentler TAC-Montage auf eine Merkel Helix in .300 Win. Mag. Die ebenfalls neue Montage für Zielfernrohre mit 25,4, 30 oder 34 mm-Mittelrohr passt auf alle Dentler-Grundschienen Basis und Vario. Wahlweise ist sie auch mit 20 MOA vorgeneigt erhältlich (Bauhöhe: 8 mm). Der Grundkörper ist mit einer Hälfte der beiden Montageringe aus

Preisbrecher mit Vollausstattung

Neben dem 3 - 15 x 56 (849 €) ist auch ein  3 - 18 x 56 lieferbar (949 €). Alle Spectra-Modelle verfügen über ein Leuchtabsehen und 30 mm Mittelrohr­durchmesser, Ausführungen mit Schiene gibt es nicht. Die Scharfstellung erfolgt am Ende des gummigepolsterten Okulars – dieser Gummiring war auch das einzige Kunststoffteil am Test-Glas.

Helfer in der Not

Dazu setzt man Messer ein, die über eine entsprechend lange und auch breite Klinge verfügen, denn tief im Körper liegende Organe müssen erreicht und so stark verletzt werden, dass schlagartig der Tod eintritt. Dazu ungeeignete Modelle sind für betroffenes Wild eine Qual und für den Anwender gefährlich. Spezielle Abfangmesser (Saufänger) haben daher auch Abmessungen, die auf den ersten Blick an mittelalterliche Kurzschwer-ter erinnern.

Ist Kupfer die Lösung?

Jeder Bleiersatzstoff, den man heute in Schrotpatronen finden, hat Vor- und Nachteile:

- Zink kann aus allen Waffen verschossen werden, ist aber durch ein geringes spezifisches Gewicht (7,29g/cm3 gegenüber 11,3 von Blei) wenig leistungsfähig, die Reichweite ist damit arg eingeschränkt.

Türkische Spar-Büchse

ATA Arms steht für solide Waffen ohne unnötige Ausstattungsdetails zum günstigen Preis. Das trifft auch für die Brenner BR 20 zu, die aber durchaus einen modernen Eindruck macht. Es gibt sie mit klassischem Nussbaum- (Testwaffe) oder Kunststoffschaft mit höhenverstellbarem Rücken.

Test: Sako 85 Brown Bear

Blickfang des klassischen Repetierers ist ein markant-brauner Schichtholzschaft, der in Verbindung mit den mattschwarz brünierten Stahlteilen eine tolle Optik ergibt. Für eine Wildniswaffe ist Schichtholz eine gute Wahl, denn durch die Verleimung verschiedener Holzschichten werden Bruch- und Verzugsfestigkeit gegenüber Massivholz erhöht.

Gegenüber Kunststoff fasst sich Schichtholz wärmer an und sieht optisch sehr ansprechend aus. Schichtholz ist etwas schwerer als Massivholz und Kunststoff, bei einer .375 sicher kein Nachteil.

Test: Steel Action HM Flex

Der Kölner Geradezugrepetierer spricht Freunde von Ganzstahlwaffen an, die Alu und Kunststoff im Waffenbau nichts abgewinnen können. Die Steel Action ist ein moderner Repetierer mit Handspannung und Einsteckmagazin.

Verzichtet wurde auf eine Wechsellaufmöglichkeit, der Lauf ist konventionell in die Hülse geschraubt.