Test: Zoli Pernice Round Body

Die Z-Gun-Baureihe wird mit einem hohen Anteil Handarbeit gefertigt, bei der Pernice wurde das noch ausgebaut. Nimmt man sie in die Hand, wird sofort die perfekte Balance spürbar – das Gewicht der schlanken 20er ist optimal zwischen den Händen verteilt.

Die an den Seiten gerundete Basküle wird aus einem geschmiedeten, legierten Stahl-Monoblock aus dem Vollen gearbeitet. Die maschinell vorgearbeitete Gravur auf dem schlanken Kasten (41 mm breit/ 58 mm hoch) wird komplett von Hand gefertigt.

Autotest: Suzuki Jimny II AllGrip

Der seit Ende Oktober in den Verkaufsräumen stehende neue Jimny ist kein weichgespültes SUV, sondern ein echter Geländewagen von altem Schrot und Korn – ein echter Offroader mit zwei Starrachsen, wie sie außer dem handlichen Japaner nur der dreimal so teure Jeep Wrangler aufweisen kann.

Der ist aber wesentlich breiter und so für schmale Pfade in Wald und Flur weniger geeignet als der Jimny, der sich schon in seiner Ur-Version besonders unter Jagdaufsehern und Berufsjägern großer Beliebtheit erfreute.

Test: Leica Geovid 8 x 56 HD-B 3000

Nichts ist so gut, als dass man es nicht noch verbessern kann. Das alte 8 x 56 HD-B hatte schon eine sehr gute Optik und eine Ausstattung, die nichts zu wünschen übrig ließ. Beim HD-B 3000 wurde noch eine Schippe draufgelegt.

Das integrierte Ballistikprogramm zeigt nach der Distanzmessung die notwendige Haltepunktkorrektur unter Berücksichtigung von Umweltbedingungen wie Temperatur und Luftdruck an und nimmt auch eine eventuell notwendige Winkelschusskorrektur vor, wenn man bergauf oder bergab schießt.

Test: Meopta Meorange 10 x 42 HD Basic

Meopta ist für gute Jagdoptiken im gehobenen mittleren Preisbereich bekannt – kein High End, dafür aber auch keine High-End-Preise. Das Meorange ist aber etwas teurer, was bei dem technischen Aufwand auch nicht verwundert – die Basic-Ausführung kostet bei Importeur Frankonia immerhin 1.749 €.

Ein Leica Geovid 10 x 42 gibts schon für 1.650 € – starke Konkurrenz. In der Ausführung Advanced wird es mit 2.899 € richtig teuer, dann kommen Spielereien  wie ein Ballistikrechner und Bluetooth-Verbindung mit Smartphone-App hinzu.

Test: Mercury 870 Varmint Compact

Gebaut wird der Repetierer bei Sabatti in Italien und heißt dort Rover. Frankonia vermarktet unter dem Namen Mercury mittlerweile eine umfangreiche Palette mit Holz- und Kunst­stoffschäften in unterschiedlichen Lauf- und Magazinausführungen. Hatten frühere Modelle lediglich einen klappbaren Magazindeckel, finden sich jetzt vermehrt Ausführungen mit dem deutlich praktischeren Einsteckmagazin.

Test: Leica Tempus ASPH

Mini-Rotpunktvisiere sind beliebt für schnelle Schüsse auf Kurz­distanz und lassen sich preisgünstig montieren – ein Oberteil reicht zur Befestigung, wenn die Montage kompakt ausfällt, ist das Ganze nicht größer als eine Streichholzschachtel.

So ist es immer dabei und stets zugriffsbereit, ideal für Drückjagden oder als Back-Up bei Safaris. Auslöser dieses Trends war das Docter Sight, ein Leuchtpunktvisier mit frei stehender Scheibe, das begeisterte. Das heutige Modell ist schon die dritte Generation.

Test: CZ Brno Express

CZ baut Waffen seit 1918, jagdliche Kipplaufwaffen aus Tschechien haben in Deutschland eine lange Tradition und den Ruf, unverwüstlich zu sein. Sie galten aber auch als rustikal und schwergewichtig.

Die neuen CZ-Modelle sind allerdings moderner und leichter – man sieht ihnen die Fertigung auf CNC-Maschinen an. Die neue Express Bockdoppelbüchse basiert auf der 2017 vorgestellten Bockbüchsflinte Combo – eine logische Erweiterung dieser Baukastenwaffe. Mit einem Bergstutzen ist wohl auch bald zu rechnen.

Test: Haenel Jäger 10 Supervarmint

Haenels Jäger 10-Familie gilt als Alternative zu preiswerten US-Repetiereren. Abgestimmt auf den Geschmack deutscher Jäger wurde die Modellpalette stetig ausgebaut, derzeit stehen 11 Versionen zur Verfügung.

Der neuen Supervarmint hat man einen Schaft des Spezialisten GRS (Grodas Rifle Stocks) spendiert. Die Norweger fertigen anatomisch-innovative Schäfte aus Schichtholz, Kunststoff oder Alu mit verstellbarer Länge und Rücken. Bei manchen Modellen ist auch eine individuelle Einstellung der Kappe möglich.

Test: Merkel Gear Wendejacke

Die Jacke muss also wärmend sowie atmungsaktiv sein und darf nicht auftragen. Die Helix-Wendefleecejacke sitzt gut, man kann sich ohne Beeinträchtigung bewegen und angenehm schnell in Anschlag gehen. Obwohl schmal geschnitten, spannt die Helix im Anschlag nicht am Oberkörper, auf dem Fleece-Stoff sitzt der Schaft so fest, dass kontrollierte Schüsse auch im Schwung möglich sind.