Klein, aber oho

Der jagdliche Einsatz von Kurzwaffen ist umstritten und sollte gut überlegt sein. Im Dunkeln mit der Taschenlampe in der einen und dem Revolver in der anderen Hand einer angeschweißten Sau in die Dickung zu folgen, ist nicht sehr empfehlenswert. Wird, wie es sein sollte, am nächsten Tag mit dem Schweißhund nachgesucht, gibt sowieso der Hundeführer den Fangschuss. So gesehen wären Kurzwaffen also eigentlich nur Schweißhundeführern zu empfehlen. Trotzdem haben viele Jäger eine Kurzwaffe am Mann, wenn es den Sauen gilt.

Savage 11 Lady Hunter - Speziell für Frauen

Die Quote jagender Frauen steigt ständig und liegt heute schon fast bei 15 Prozent. Damit übersteigt sie fast schon den Anteil der Links­händer unter Jägern, der ebenfalls auf besonders ausgelegte Waffen angewiesen ist – und dazu gibt es auch eine gute Auswahl. Bei „Damenwaffen“ sieht das dagegen ganz anders aus. Waffen speziell für Frauen sind so gut wie nicht zu finden. Lediglich Browning bietet einen entsprechend ausgelegten Damenschaft für Flinten.

Drückjagd-Profis

Repetierbüchsen sind weltweit die beliebtesten Jagdwaffen für Kugelschüsse. Wie die nächste Patrone aus dem Magazin ins Patronenlager befördert wird, ist recht unterschiedlich, neben dem herkömmlichen Kammerverschluss finden sich Unterhebel- und Vorderschaftrepetiersysteme. Unterhebelrepetierer und besonders Vorderschaftsrepetierer haben eine besonders schnelle Schussfolge, da der Repetiervorgang hier günstig abläuft, denn man kann seine Hände bei der Repetierbewegung dort lassen, wo sie auch beim Schuss liegen.