Top Mittelklasse-Allrounder

Der chinesische Hersteller HIKmicro gehört zur Konzerngruppe HIKvision, einem der weltweit größten Hersteller von Überwachungstechnik mit über 40.000 Mitarbeitern. Der Ableger HIKmicro beschäftigt sich speziell mit Wärmebildoptiken, 2010 kam die erste Wärmebildkamera auf den Markt, derzeit hat HIKmicro ein breites Angebot – preiswerte monokulare Beobachtungsgeräte, Clip-On-Vorsätze bis zu binokularen Beobachtungs- geräten der High-End-Klasse mit 640 x 512 Pixel-Sensor.

Aufgewacht

Von der Verarbeitung waren wir positiv überrascht, die Kamera macht einen sehr wertigen Eindruck und liegt mit rutschfester Gummiarmierung sicher in der Hand. Durch das konische Design und die oben in Reihe liegenden Bedientasten ist die DTI mit beiden Händen gleichermaßen gut bedienbar – bei der Jagd ein nicht zu unterschätzender Vorteil, denn oft werden WBKs auf dem Hochsitz mit links gehalten, um das rechte Auge zu schonen, falls durchs Zielfernrohr geschaut werden muss.  Auch wenn man mit dem Auto durchs Revier fährt, wird die Kamera mit links bedient.

LJV interveniert bei Jagdscheinverlängerung

Jeder Jäger in Deutschland wird vor der Verlängerung des Jagdscheins in einem standardisierten Verfahren vom Verfassungsschutz überprüft.

Da das sehr lange dauern und die Ausstellung des Jagdscheines erheblich verzögern könnte, sind die Unteren Jagdbehörden in den meisten Bundesländern dazu übergegangen, die Jagdscheine vorbehaltlich der Überprüfung auszustellen.

Würde vom Verfassungsschutz eine mangelnde Zuverlässigkeit festgestellt, könnte die Verlängerung des Jagdscheins von der Unteren Jagdbehörde widerrufen werden.

Für schweres Gelände: Der Outlander

Natürlich bietet es sich an, als Revierinhaber einen Geländewagen zu fahren, um für Revierarbeiten oder das Bergen schweren Wildes gewappnet zu sein.

Doch nicht jeder Jäger kann oder möchte eine G-Klasse, einen Land Rover oder einen Pick-up fahren. Wer in der Großstadt wohnt oder dienstlich lange Strecken - womöglich im Firmenwagen - fährt, hat vielleicht keinen Allrad-Wagen in der Garage stehen.

Um dann im Revier aber Material für den Kanzelbau zu transportieren oder die schwere Sau aus unwegsamem Gelände zu bergen, kann ein geländegängiges Fahrzeug hilfreich sein.

Test: Sako 85 Brown Bear Felix Höltmann Fr., 22.01.2021 - 10:27

Blickfang des klassischen Repetierers ist ein markant-brauner Schichtholzschaft, der in Verbindung mit den mattschwarz brünierten Stahlteilen eine tolle Optik ergibt. Für eine Wildniswaffe ist Schichtholz eine gute Wahl, denn durch die Verleimung verschiedener Holzschichten werden Bruch- und Verzugsfestigkeit gegenüber Massivholz erhöht.

Gegenüber Kunststoff fasst sich Schichtholz wärmer an und sieht optisch sehr ansprechend aus. Schichtholz ist etwas schwerer als Massivholz und Kunststoff, bei einer .375 sicher kein Nachteil.

Test: Blaser Carbon-Zielstock

Als erste Voraussetzung muss die Höhe zur Körpergröße des Schützen passen – damit hat Blasers Vierbein überhaupt keine Probleme, seine vier Dreh­verschlüsse erlauben es, eine Aus­zugslänge zwischen 124 und 198 cm einzustellen.

Die Feinjustierung der Höheneinstellung erfolgt beim Aufbau über die Abstandsänderung der beiden Standbeine. Die vier Beine bestehen aus Kohlefaser, wodurch sich auch das geringe Gewicht (985 g) erklärt.