Klein, aber oho

Der jagdliche Einsatz von Kurzwaffen ist umstritten und sollte gut überlegt sein. Im Dunkeln mit der Taschenlampe in der einen und dem Revolver in der anderen Hand einer angeschweißten Sau in die Dickung zu folgen, ist nicht sehr empfehlenswert. Wird, wie es sein sollte, am nächsten Tag mit dem Schweißhund nachgesucht, gibt sowieso der Hundeführer den Fangschuss. So gesehen wären Kurzwaffen also eigentlich nur Schweißhundeführern zu empfehlen. Trotzdem haben viele Jäger eine Kurzwaffe am Mann, wenn es den Sauen gilt.

Perfektes Doppel: Daunen-Kombi Blaser Argali

Die Argali-Serie hat sich in den letzten Jahren einen guten Ruf als praxisgerechte Jagdbekleidung erworben. Sie steckt voller nützlicher Kleinigkeiten und praxisgerechter Ausstattungsmerkmale, die zeigen, dass echte Praktiker bei der Entwicklung mitgewirkt haben. Auch die neue Argali-Serie verfügt über eine üppige Ausstattung mit Taschen, fast alle mit Reißverschlüssen gesichert.

Zeiss: Wie gut ist HT wirklich?

Ohne Lichtverlust ist der Durchgang durch ein optisches System nicht möglich. Jede Glas-Luftfläche (eine Linse hat zwei davon) kostet Licht. Behaupten kann man natürlich viel, und kaum ein Käufer eines Fernglases ist in der Lage, die Transmission (also den für Jagdoptik meist allerwichtigsten Wert) objektiv zu überprüfen. Jagdpraxis kann es und hat es gemacht.

MSP-Messer: Halb professionell – und voll tauglich

Diskussionen über Messer teilen Jäger in zwei Lager – die einen legen wenig Wert auf hochwertige Messer und nehmen, was gerade günstig zu haben ist. Hauptsache brauchbare Form und leicht nachzuschärfen. Wer so denkt, sieht Messer als reine Werkzeuge und behandelt sie auch so.
Der andere Teil sieht in Messern mehr und legt Wert auf Optik und Qualität. Handgefertigte Jagdmesser für über 1 000 € am Gürtel, mit dem sich die Haare vom Unterarm schaben lassen, machen richtig was her und haben einen ähnlichen Status wie in reiner Handarbeit gebaute Büchsen.

Sieben auf einen Streich

Durch den ständig zunehmenden Schwarzwildbestand sind Drückjagden heute zwingend notwendig, um die erforderlichen Strecken zu erzielen. Wer dabei erfolgreich sein will, braucht ein möglichst universelles Zielfernrohr, denn oft kommen nicht nur schnelle Sauen auf Kurzdistanz in Anblick, sondern da verhofft auch mal ein Kalb auf 100 im Altholz. In solchen Situationen ist etwas mehr Vergrößerung für den präzisen Schuss gefragt.

Savage 11 Lady Hunter - Speziell für Frauen

Die Quote jagender Frauen steigt ständig und liegt heute schon fast bei 15 Prozent. Damit übersteigt sie fast schon den Anteil der Links­händer unter Jägern, der ebenfalls auf besonders ausgelegte Waffen angewiesen ist – und dazu gibt es auch eine gute Auswahl. Bei „Damenwaffen“ sieht das dagegen ganz anders aus. Waffen speziell für Frauen sind so gut wie nicht zu finden. Lediglich Browning bietet einen entsprechend ausgelegten Damenschaft für Flinten.

Drückjagd-Profis

Repetierbüchsen sind weltweit die beliebtesten Jagdwaffen für Kugelschüsse. Wie die nächste Patrone aus dem Magazin ins Patronenlager befördert wird, ist recht unterschiedlich, neben dem herkömmlichen Kammerverschluss finden sich Unterhebel- und Vorderschaftrepetiersysteme. Unterhebelrepetierer und besonders Vorderschaftsrepetierer haben eine besonders schnelle Schussfolge, da der Repetiervorgang hier günstig abläuft, denn man kann seine Hände bei der Repetierbewegung dort lassen, wo sie auch beim Schuss liegen.

Hightech-Schutz für die Ohren

Beim Abfeuern von Schusswaffen ist es enorm wichtig, seine Ohren vor dem Knall zu schützen. Das menschliche Hörsystem ist besonders bei sog. „Impulslärm“ sehr empfindlich, der es mit hohen Spitzenwerten belastet. Ganz schlimm wirds bei Waffen mit Mündungsbremse – diese nützlichen Aufsätze reduzieren zwar den Rückstoß, erhöhen aber auch den Knall ganz erheblich. Man bekommt die volle Ladung um die Ohren, da nach rückwärts gerichtete Bohrungen oder Schlitze nicht nur Pulvergase, sondern auch den Knall in Richtung Schütze leiten.