Test: Browning X-Bolt Pro Hunter

Die X-Bolt Pro Serie umfasst drei Modelle, die sich hauptsächlich beim Schaft unterscheiden – die Jagdpraxis-Testwaffe Hunter Grade 5 kam mit edlem Holzschaft (Klasse 5/6), die Pro Carbon kommt mit einem Schaft aus leichter Kohlefaser, das Long Range Modell ist mit einem vielfältig verstellbaren GRS-Schaft ausgestattet.

Die Kaliber-Palette ist übersichtlich – die Carbon ist in .243, .308, 6,5 CM, .270, .30-06 und 7 mm RM zu haben, die Long Range nur in .308 und 6,5 CM und die Hunter in .243, .308, .30-06 und .300 WM.

Test: Halder Nachrüst-Riemenbügel

Besonders das Besteigen einer Ansitz­einrichtung geht ohne gescheiten Gewehrriemen kaum, auf dem Schießstand, bei der Drückjagd oder beim Nachtansitz stören Riemen aber – schnell bleibt man hängen und die Gelegenheit ist verpasst.

Systeme, mit denen sich Riemen schnell von der Waffe trennen lassen, gibts viele – meist wird der Riemenbügel entfernt und in die verbleibende Basis ein Schnellwechselsystem gehängt.

Test: Blaser Infinity 4 - 20 x 58

Die Vorgaben zur Entwicklung der neuen Serie waren klar – null Toleranz bei der Mechanik, optische Höchstleistung und eine Design-Abstim­mung an Blaser-Waffen standen im Lastenheft. Der letzte Punkt ist schon mal sehr gut gelungen, montiert auf einer R 8 wirkt alles wie aus einem Guss.

Die Serie besteht aus einem Drückjagdglas 1 - 7 x 28, dem Allrounder 2,8 - 20 x 50 und einem lichtstarken 4 - 20 x 58. Die kleineren Gläser haben einen 7fach-Zoom, während das 58er sich auf 5fach beschränkt – ein reinrassiges Ansitzglas mit maximaler Transmission.

Test: Mitsubishi Eclipse Cross

Designer verhalfen dem Eclipse zur stilistischen Eigenständigkeit, der eine auffallende Eleganz nicht abzusprechen ist – gerade weibliche Betrach­ter schwärmen von den geschwungenen Formen, v. a. die LED-Heckleuchten (ähnlich wie bei Volvo) sind wahre Hingucker.

Die Coupé-Form betont die Sportlichkeit, die im Fahrbetrieb mehr als deutlich wird. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen, Mitsubishi verwendet dabei ausgesuchte Materialien. Die Sitze bieten reichlich Halt und Komfort, auch hinten gibt es ausreichend Platz.

Vergleichstest: Selbstladebüchsen

Selbstladebüchsen bzw. halbautomatische Repetierer führen unter Jägern immer noch zu Diskussionen – für die einen sind sie „nicht waidgerecht“, andere nutzen ihre unbestreitbaren Vorteile, vor allem bei Drückjagden.

Die Kritiker-Fraktion meint, dass die mögliche schnelle Schussfolge zu übereilten Nachschüssen verführt, während Befürworter gerade diese schnelle Schussfolge als besonders waidgerecht einstufen, weil bei krankem Wild ein sofortiger zweiter oder dritter Schuss möglich ist.

Suhler Einhakmontage umrüsten

Technisch kein Problem, aber mit Suhler Einhakmontagen (SEM) können die Kosten eines solchen Austausches den Marktwert der Waffe leicht übersteigen. Montage-Spezialist EAW hat für dieses häufige Problem eine geniale Lösung entwickelt.

Das Standardverfahren ist aufwändig und teuer: Die Vorderplatte muss versetzt werden oder es wird eine zweite Platte angebracht, was nicht gerade elegant aussieht. Besonders bei Drillingen ist dazu noch ein Umbau der Kimme fällig, denn oft muss die vordere Platte genau an der Stelle angebracht werden.

Test: Toyota RAV 4 Hybrid

Mit seiner ersten Generation des RAV4 brachte Toyota 1994 die Welle der SUV ins Rollen. Kaum ein Produzent, der nicht auch bald danach begann, darauf mitzuschwimmen. Die Japaner kultivierten den Erfolg und setzten die Reihe beliebig fort.

Angesichts der immer heftigeren Diskussion um alternative Antriebsarten setzt Toyota verstärkt auf Hybrid. Da liegt es nahe, dass sich auch jagdpraxis.de mit dieser Antriebsart befasst und den SUV-Urvater einem Test unterzieht. Zur Verfügung stand der RAV 4 Hybrid Edition-S 4 x 4 mit 2,5 l-Benziner mit immerhin 197 PS.

Test: SIG-Sauer Kilo 1 800 BDX

Zieloptiken, die Schussdistanz, Temperatur, Luftdruck und Schusswinkel selbstständig verarbeiten und das Absehen so positionieren, dass man das Ziel direkt anvisieren kann, liegt voll im Trend.

Auf große Distanz übers Ziel hinaus ins Blaue zu halten ist höchst unpräzise (damit nicht waidgerecht!), und die ermittelte Distanz von Hand einzustellen kostet Zeit, die man manchmal schlicht nicht hat.

Test: RWS Short Barrel

Die Läufe der ersten Jagdwaffen für moderne Nitropatronen waren über 70 cm lang. Mit der Zeit nahm die Lauflänge ab, weil Jäger leichtere, hand­lichere Büchsen bevorzugen – bei Magnums auf 65 und bei Standardkalibern auf 60 cm. Heute sind 56 – 58 cm (Standard) und 60/61 cm (Magnum) üblich.

Als Schalldämpfer endlich gesetzlich zugelassen wurden, war vielen Jägern auch das noch zu lang, da „Flüstertüten“ die Gesamtwaffenlänge deutlich vergrößern – und Läufe bis 45 cm kamen in Mode.