Zaun soll Wald vor Wisenten schützen

Wisente schälen hiebreife Buchen oder äsen direkt an den Grassilos der Milchbauern. Das verärgert die betroffenen Waldbauern und Milchviehhalter zutiefst. Seit 2013 die ersten Wildrinder im Rahmen eines Artenschutzprojektes ausgewildert wurden, schwelt der Streit im Rothaargebirge.

Nun haben sich Waldbesitzer, Artenschützer und Politik auf einen Kompromiss geeinigt. Ein Zaun, der andere Wildtiere und Wanderer passieren lässt, soll das Problem lösen. Die rieisgen Wisente sollen so in einem 1.500 Hektar großen, begrenzten Projektgebiet im Staatswald konzentriert werden.

ASP: Kein Ende in Sicht

Die ASP breitet sich in Polen ungebremst aus. Die Oberste Veterinärbehörde meldete Anfang März bereits fast einhundert neue Seuchenfälle bei Wildschweinen. Die meisten Funde wurden wie bisher in der Region um Warschau (Wojewodschaft Masowien) gemeldet.

Ausbrüche in Nord- und Zentralpolen
Weitere Ausbrüche gab es in der Region Ermland-Masuren in Norden des Landes. Im Osten (Lublin) und Nordosten (Podlachien) hat die Seuche nachgelassen.

Politik im Norden will weniger Wölfe

In zwei norddeutschen Kreistagen hat sich eine Mehrheit der Abgeordneten für eine einfachere Tötung von Wölfen ausgesprochen.

Deichschutz im Vordergrund
Im Kreistag von Dithmarschen (Schleswig-Holstein) hatten 47 von 53 Politikern in einer Resolution gefordert, dass Wölfe in bestimmten Arealen in Küstengebieten sofort erlegt werden dürfen. Außerdem fordern die Dithmarscher, dass der Wolf seinen strengen EU-Schutz verlieren soll. Schließlich sei die Population mittlerweile stabil.