Klöckner will Wölfe schießen lassen

Bei Bad Wildbad (Landkreis Calw/Baden-Württemberg) im Schwarzwald hat es vermutlich eine Wolfsattacke gegeben. Dabei wurden etwa 40 Schafe getötet oder so schwer verletzt, dass sie eingeschläfert werden mussten. Der Vorfall wurde am Montag bekannt. Das berichtet unter anderem die Welt. Die gerissenen Tiere werden jetzt nach genetischen Spuren untersucht. Damit soll einwandfrei geklärt werden, wer für die Risse verantwortlich ist. Ein Ergebnis liegt noch nicht vor.

Ausbreitung begrenzen

Pferd und Wolf

Bisher gibt es kaum Erkenntnisse darüber, wie sich Pferde in Wolfsgebieten verhalten. Um das zu erforschen, wird nun ab Herbst 2018 auf einem großen Pferdebetrieb eine Studie durchgeführt.

Dabei werden einerseits Fotofallen installiert, die die Bewegungen von Wölfen in der Umgebung der Pferdeweiden festhalten. Zudem werden die Pferde besendert (GPS-Tracking). Damit kann ein Bewegungsprofil erstellt werden.

Wie viele Wolfshybriden?

Im späten Frühjahr bestätigte das Thüringer Umweltministerium, dass drei Wolfshybriden auf dem Standortübungsplatz Ohrdruf geschossen wurden. Mittlerweile hat eine genetische Analyse bestätigt, dass es sich um Wolfshybriden handelte.

Zudem wurde zu dieser Zeit ein Tier gefunden, das offenbar von einem Zug erfasst worden war. Die genetische Analyse hat hervorgebracht, dass es sich bei diesem Tier nicht um einen Wolf oder Wolfshybriden handelte, sondern um einen Hund.