ASP durch Soldaten eingeschleppt?

Zwei der mit der Afrikanischen Schweinepest infizierten Sauen wurden auf dem Militärgelände Lagland bei Arlon (Region Wallonie, Südbelgien) entdeckt.

Da die dort stationierten Truppen in der Vergangenheit mehrere Manöver im Baltikum, Polen und Tschechien durchgeführt haben, kam der Verdacht auf, dass das Virus von Soldaten eingeschleppt worden sein könnte.

Der Truppenübungsplatz Lagland ist nur knapp 15 Kilometer vom ersten Fundort der verendeten Sauen bei Etalle entfernt, das Gebiet zwischen Fundort und Militärgelände ist stark bewaldet.

NRW ist Wolfsland

Bislang galt Nordrhein-Westfalen als Wolfserwartungsland. Es gab immer wieder Sichtungen durchziehender Wölfe und auch bestätigte Nutztierrisse - aber keiner der Wölfe hatte sich zwischen Rhein und Weser niedergelassen.

Das hat sich nun geändert. Eine Wölfin aus dem Rudel bei Schneverdingen (Heidekreis/Niedersachsen) hat sich bei Schermbeck (Kreis Wesel) niedergelassen. Der kleine Ort mit gut 13.000 Einwohnern liegt im Naturpark Hohe Mark - Westmünsterland, aber auch nur wenigen Kilometer nördlich des Ruhrgebiets.

Wurde ASP nach Belgien importiert?

In einem anonymen Beitrag im belgischen Staatsfernsehen RTBF beschuldigt ein Bürger belgische Jäger, in den vergangenen Jahren immer wieder Schwarzwildtransporte aus Polen nach Belgien organisiert zu haben.

Die Sauen seien ins Land gebracht worden, damit bei Gesellschaftsjagden größere Strecken ermöglicht werden konnten.

Die ASP ist vor wenigen Tage bei der Gemeinde Etalle im Landesteil Wallonie im Süden des Landes ausgebrochen. Die Region grenzt an Frankreich und Luxemburg und ist nicht weit von der Eifel entfernt.