Klimastabile Wälder - mit Wild

Wie kann ein daher nötiger Umbau zu klimastabilen Wäldern gelingen, und zwar mit den heimischen Wildarten? Dieser Frage widmete sich am vergangenen Mittwoch (24. März) ein Onlinesymposium, das das Landwirtschaftliche Wochenblatt gemeinsam mit diesem Portal veranstaltet hat. Geladen waren hochkarätige Gäste: Neben dem stellvertretenden Vorsitzenden des Waldbauernverbandes NRW, Hans-Friedrich Hardt nahmen Claus Knipping, stellvertretender Kreisjagdberater und Hegeringleiter aus Höxter sowie der Ministerialrat für Waldbau im Landesumweltministerium, Dr.

Schäfer fordern Wolfsabschüsse

Von "einer Bilanz des Schreckens" spricht Wendelin Schmücker, Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Schafhaltung e. V., in einer aktuellen Pressemitteilung. Die Angriffe von Wölfen auf Schafe und Weidetiere hätten ein dramatisches Ausmaß erreicht. Das Fass zum Überlaufen gebracht haben demnach acht Übergriffe in Folge innerhalb von nur zwei Wochen bei einem einzigen Schäfer im niedersächsischen Landkreis Uelzen. Es sei keine Ausnahme mehr, dass Schäfer in Deutschland mit jährlichen Tierverlusten im hohen vierstelligen Bereich konfrontiert wären.

Mehr Wolfsgebiete

Wie das Landesumweltministerium NRW kurz vor Ostern bekannt gab, hat die DNA-Analyse der Proben eines ebenfalls bereits im Februar in Nettersheim gerissen aufgefundenen Schafts einen Wolf als Verursacher bestätigt. Zuletzt war in dem Grenzgebiet zu Belgien 2019 ein Wolf im Hohen Venn nachgewiesen worden. Auch in den südlichen Nachbarbundesländern NRWs sind zu Beginn dieser Woche zwei neue Wolfsterritorien ausgewiesen worden.

Wieder mehr Feldhasen

Das ist das Ergebnis der kürzlich veröffentlichen Auswertung bundesweiter Scheinwerfertaxationen im vergangenen Jahr, die der Deutsche Jagdverband seit 2001 im Wildtier-Informationssystem der Länder Deutschlands (WILD) erfasst. Mit zwei Tieren pro Quadratkilometer gegenüber 2019 hält der Aufwärtstrend bei den Feldhasen damit nun seit vier Jahren an – obschon die Beteiligung an den Zählungen coronabedingt gegenüber 2019 um etwa ein Fünftel abgenommen hat.