Damtier mit Armbrust gewildert Felix Höltmann Mo., 13.07.2020 - 17:04

Am Sonntagmorgen (12. Juli) entdeckte der Jäger und Revierhelfer Eberhard Kaufmann, bei der Ausführung von Revierarbeiten, im Herscheider Revier VII ein Damschmaltier, das regungslos auf einer Wiese lag.

Als er sich dem Tier näherte, sprang es keineswegs ab, sondern blieb weiter liegen. Als Kaufmann am Stück stand, stellte er mit Entsetzen fest, dass ein Pfeil aus dem Wildkörper ragte.

Gedanken eines Schweißhundführers

Mit dem Einzug der Nachtsichttechnik wird derzeit ein Teil der Jagdausübung – der nächtliche Ansitz – sehr stark beeinflusst. Oft werde ich in den letzten Monaten gefragt, wie dazu meine Position sei.

Als der Jagdpraxis-Chefredakteur Matthias Kruse wissen wollte, ob ich Erfahrungen und Einschätzungen beitragen könne, ging er sicher davon aus, dass ein Schweißhundführer eine eher kritische Haltung einnehmen werde.

Diskussion: Nachtziel-Technik

Immer mehr Bundesländer ändern auch ihre Jagdgesetze, um das Schießen mit Aufsatzgeräten zu erlauben. Wir haben zwei Experten um ihre grundsätzliche Einschätzung gebeten – hier zunächst die Einschätzung des Jagdpraxis-Waffen-Experten Norbert Klups:

Sehen wie Eulen in dunkler Nacht ist auch für Menschen ein gewaltiger Reiz. Unser Sehvermögen ist dafür zwar nicht eingerichtet, doch mithilfe der Technik lässt sich die Nacht zum Tag machen – für Jäger ein sehr reizvoller Gedanke, besonders in Zeiten von ASP.

Wisente töten Hund Felix Höltmann Fr., 10.07.2020 - 09:23

Der Hundehalter war am Donnerstagabend (9. Juli) auf einem Wanderweg im Bereich des Wisent-Projektes unterwegs. Dabei hatte er einige Wisente in etwa 200 Meter Entfernung im Wald gesehen.

Wisente schützen Kälber
Der Hundehalter wollte daraufhin zurück zu seinem Auto gehen. Später passierte er einige Wisente, die am Rande des Wanderweges standen, in nur etwa fünf Metern Abstand. Das führte dazu, dass zwei Wisente den Hund attackierten, möglicherweise weil sie in ihm eine Gefahr für ihre Kälber sahen.