Pony auf Koppel gerissen

Die Verletzungen legen laut Landesumweltamt (LANUV) einen Riss nahe. Jetzt soll untersucht werden, ob ein Wolf das Pony getötet hat. Es wäre der erste bestätigte Riss eines Ponys durch einen Wolf in Nordrhein-Westfalen.

Die Region am Nordrand des Ruhrgebiets gehört zum Wolfsgebiet Schermbeck. Immer wieder sind dort Nutztierrisse einer standorttreuen Wölfin zugeordnet worden. Sie ist dafür bekannt, auch als wolfssicher geltende Zäune zu überwinden.

Landwirte hegen Niederwild

Alexander von Looz bewirtschaftet einen klassischen Landwirtschaftsbetrieb mit Schweinemast und Ferkelaufzucht im Münsterland. Auf 145 ha baut er Gerste, Weizen,
Triticale und Mais als Futter für seine Tiere sowie Raps und Hafer an.

Gleichzeitig nimmt der Landwirt und Jäger, der auf den Flächen rund um seinen Hof waidwerkt, an einem bislang einmaligen Hege­projekt für das Niederwild teil.

Hessen will Totschlagfallen verbieten

Das geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor.

Bei Totschlagfallen bestehe die Gefahr, dass Tiere nicht augenblicklich getötet würden. Außerdem wird bemängelt, dass diese nicht selektiv fangen.

Insofern könne auch statt eines Steinmarders ein geschützter Baummarder getötet werden. Zudem gebe es mit Lebenfallen eine adäquate Alternative zur Bejagung des Raubwildes.

Unfall: Polizei rammt Wildschwein-Rotte

In der Nacht zum Mittwoch (21.10.) begleitete die Polizei im Kreis Warendorf (NRW) einen Schwertransport mit insgesamt drei Streifenwagen von einem Firmengelände in Westbevern über Telgte nach Warendorf. Die drei Streifenwagen waren eingesetzt, um die Strecke abzusichern.

Gegen 22.30 Uhr, als sich der Schwertransport bereits auf der B64 befand und ein Streifenwagen zur nächsten Kreuzung vorausfuhr, querte auf dem Abschnitt zwischen Klauenberg und Müssingen eine Rotte Wildschweine die Straße.

ASP nicht unter Kontrolle

Heute (16.10.) lag die Zahl der im Osten Brandenburgs nachweislich an ASP verendeten Wildschweine offiziellen Angaben zufolge bei 70. Es gibt zwei Ausbruchsherde, die etwa 70 km voneinander entfernt liegen:

Am 10. September wurde in der Gemar­kung Sembten (Landkreis Spree-Neiße) der Ausbruch der ASP bei einem tot aufgefundenen Wildschwein amtlich festgestellt, der Kadaver war bereits weitgehend verwest.

Weitere infizierte Wildschweine wurden nahe Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) gefunden.

Wolf in Mais-Häcksler verendet

Der Wolf war unweit von Ribnitz-Damgarten (Landkreis Vorpommern-Rügen) bei der Maisernte in eine Arbeitsmaschine geraten. Er hatte sich in dem Maisfeld ausgehalten und war vermutlich vom Mais-Häcksler überrascht worden.

Dabei geriet er mit den Läufen in die Messer des Häckslers und wurde schwer verletzt. Er musste anschließend mit zwei Schüssen getötet werden, wie dpa unter Berufung auf die Polizei berichtet. Ob ein Polizist oder ein Jäger die Fangschüsse antrug, ist nicht bekannt.

Infizierte Rotte auf Oder-Insel entdeckt

Im Landkreis Märkisch-Oderland haben 300 Helfer bei einer groß angelegten Kadaversuche ein etwa 45 Quadratkilometer großes Gebiet bei Bleyen abgesucht. Dort waren in den vergangenen Tagen zwei mit der ASP infizierte Sauen bestätigt worden.

Neben zahlreichen Helfern von Freiwilliger Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Jägerschaft, der Landwirtschaft und der Kreisverwaltung waren auch Polizisten im Einsatz, die unzugängliche Gebiete wie die Oder-Insel bei Küstrin-Kiez mit einer Kamera-Drohne absuchten.

ASP: Zweiter Hot-Spot schon vier Wochen alt

Im zweiten ASP-Ausbruchsgebiet im Landkreis Märkisch-Oderland - etwa 70 Kilometer nördlich des ersten Falles bei Neuzelle - ist ein weiterer ASP-Fall vom Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bestätigt worden.

Kadaver stark verwest
Die Bache war bereits stark verwest. Im Rahmen einer ersten epidemiologischen Untersuchung anhand von Fotos teilte das FLI mit, dass dieser Kadaver schätzungsweise mindestens vier Wochen am Fundort gelegen haben musste, bevor er entdeckt wurde.