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Wolfsverordnung nur Papierform

Mittlerweile haben sich in NRW zwischen 15 - 20 Individuen angesiedelt. Vor allem das Schermbecker Rudel ist relativ groß und hat in der Vergangenheit viele Probleme verursacht. Die Weidetierhalter stehen in Konflikt mit dem Großräuber. Regelmäßig kommt es zu Rissen von Schafen, Kleinpferden und Rindern.

Ehemaliger Jäger beantragt Jagdverbot auf seinem Grundstück

Abermals hat ein früherer Jäger aus Langenberg versucht, seine Grundstücke befrieden zu lassen. Er könne es aus ethischen Gründen nicht mehr vertreten, dass dort noch gejagt würde. Der Mann hatte bereits im März 2018 einen Antrag auf Jagdverbot gestellt. Da es der Aussage jedoch an Glaubhaftigkeit mangelt, wurde der Antrag vom Kreis Gütersloh abgelehnt. Insgesamt handelt es sich bei den Grundstücken um 17 Flurstücke mit rund 45 ha, das meiste davon Ackerland.

Wisent-Verein fordert erneut Aufschub

 Das Oberlandesgericht Hamm hatte den Wisent-Verein dazu verurteilt, Sorge dafür zu tragen, dass die Wisente Waldgrundstücke der Kläger Hubertus Dohle und Georg Feldmann-Schütte nicht mehr betreten. Da der Trägerverein seine Revision zurückzog, muss er nun Lösungsvorschläge entwickeln, wie die Wisente von den Flächen ferngehalten werden, um weitere Schäden an Bäumen zu vermeiden.

Jagdhunde - Änderungen Brauchbarkeitsprüfungsordnung NRW

Brauchbarkeitsprüfungen NRW

Unsere Brauchbarkeitsprüfungsordnung (BPO NRW) sieht Prüfungen in den Arbeitsgebieten Nachsuche auf Niederwild (außer Rehwild), Nachsuche auf Schalenwild und Stöbern vor. Außerdem kann der Nachweis der Einarbeitung von Jagdhunden an Sauen in Schwarzwildgattern erbracht werden. Die BPO NRW gibt der Landesjagdverband NRW heraus. Ihre Inhalte sind mit dem zuständigen Ministerium abgestimmt. Das Bestehen einer solchen Prüfung dient damit unzweifelhaft dem Nachweis der jagdrechtlichen Brauchbarkeit eines Jagdhundes.

Tödlicher Erntejagd-Unfall in Thüringen

Die Feuerwehr des Landkreises Saalfeld war wegen mehrerer Großbrände in der Nähe schnell zur Stelle. Der Schwerstverletzte wurde eineinhalb Stunden erstversorgt und mit dem Rettungshubschrauber in eine Notfallklinik gebracht, wo er anschließend trotz aller Bemühungen der Ärzte seinen schweren Verletzungen erlag.
Zuletzt war es 2018 in Thüringen zu zwei Jagdunfällen mit einer Verletzten und einem Toten gekommen.

Jagd wichtig für Naturschutz

Der Internationale Jagdrat (CIC) und der Deutsche Jagdverband (DJV) sind positiv gestimmt. Ein durch den Weltrat für Biologische Diversität (IPBES) veröffentlichter Bericht beschäftigt sich mit der nachhaltigen Nutzung wildlebender Tiere.

Die Einnahmen bei der Jagd durch Lizenzen und Verpachtung seien für viele Naturschutzbehörden eine gute Einkommensquelle. Außerdem würden diese auch der lokalen Bevölkerung zugutekommen. Vor allem in Entwicklungsländern könne eine kontrollierte Jagd zur Ernährungssicherheit vieler Menschen beitragen.

Die Berechtigung zur Jagd

Langsam kommt die Zeit, da macht man sich als Beständer eines Niederwildreviers Gedanken um die Erntezeit im Herbst. Bevor man aber Einladungen verschicken darf, sollte man sich einige elementare Fragen stellen:
Gibt es überhaupt einen Wild-Überschuss, den man entnehmen darf ?

Jäger begrüßen Neuauflage der Drohnenförderung für Kitzrettung

Der Deutsche Jagdverband (DJV) und die Deutsche Wildtierrettung (DWR) begrüßen, dass das Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) Drohnen mit Wärmebildtechnik fördert – die derzeit effektivste Methode für die Wildtierrettung bei der Frühjahrsmahd. Insgesamt stehen drei Millionen Euro Fördergelder zur Verfügung. Jägerschaften können Anträge ab sofort stellen. Die Förderrichtlinien sind Ende vergangener Woche im Bundesanzeiger veröffentlicht worden.