Tiroler Jäger retten Rehe aus Tiefschnee

Im Winter sind die Rehe des Sellrain­tales bei einer Schneedecke nur unterhalb der Waldgrenze anzutreffen. Doch in diesem Winter hatte es bis Anfang Dezember kaum geschneit.

Das Rehwild hielt sich noch im Bereich der Zirmbach­alm (1 800 m) auf, als es von einer unglaublichen Schneefallintensität überrascht wurden. Innerhalb von 12 Stunden schneite es 80 cm und in den darauf­folgenden 24 Stunden noch einmal 45 cm.

Keine ASP bei Potsdam

Durch umfangreiche, zusätzliche Untersuchungen des übersandten Schwarzwildkadavers konnte die Afrikanische Schweinepest durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI, Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) ausgeschlossen werden. 

Zuerst hatte das Landeslabor Berlin-Brandenburg einen positiven Befund festgestellte und damit die Region um Berlin in helle Aufregung versetzt. Erst die zweite Beprobung am FLI gab Entwarnung.

Wildhüter getötet

Der Virunga-Nationalpark liegt im Osten des Kongo an der Grenze zu Uganda. Dort hat eine bewaffnete Gruppe sechs Parkwächter getötet. Ein weiterer Ranger wurde bei dem Angriff laut Parkverwaltung schwer verletzt. Er wurde in ein Krankenhaus nach Goma gebracht und befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr.

Union fordert aktives Wolfsmanagement

Agrar- und Umweltpolitiker der CDU/CSU-Fraktion im Bundestag haben Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) in einem Brief aufgefordert, den Schutzstatus des Wolfes in Deutschland neu zu bewerten.

Der von der EU geforderte günstige Erhaltungszustand sei mit 128 Rudeln, 35 Wolfspaaren sowie 10 sesshaften Einzelwölfen (Stand 2019/2020, Bundesamt für Naturschutzschutz) bereits übererfüllt.

NRW fördert Drohnen für Kitzrettung

Die umwelt- und landwirtschaftspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Bianca Winkelmann, erklärt dazu: Rehkitze liegen besonders gern auf Wiesen im langen Gras und sind dort für Landwirte bei Mäharbeiten kaum zu sehen. Deshalb kommt es regelmäßig zu Unfällen, bei denen die kleinen Rehe häufig schwerverletzt werden und auch sterben können.

Um diese Gefahr einzudämmen, arbeiten Landwirte und Jäger  bereits lange zusammen, haben einige Maßnahmen entwickelt und in die Praxis integriert. Drohnen, die mit einer Wärmebildkamera ausgestattet sind, haben sich in der Praxis bewährt.

Wieder Wolfsriss bei Hünxe Felix Höltmann Di., 05.01.2021 - 09:06

Die siebenjährige Pony-Stute Ella stand auf einer Koppel am Wohnhaus seiner Besitzer, das sich am Rande eines großen Waldgebietes am Nordrand des Ruhrgebietes befindet.

Die Besitzer gehen davon aus, dass der - nicht als wolfssicher zertifizierte - Zaun übersprungen wurde, da zwar Kratzspuren gefunden wurden, aber keine Untergrabung festzustellen war.

Gilbert de Turckheim verstorben

FACE-Präsident Torbjörn Larsson würdigte de Turckheim als herausragenden Botschafter der Jagd und des Naturschutzes, der mit seinem Verhandlungsgeschick ein Jahrzehnt der konstruktiven Zusammenarbeit von Jagd und Naturschutz ermöglichte.

Unter anderem hatte er maßgeblichen Anteil an der Verabschiedung des FACE-Birdlife-Abkommens, das im Oktober 2004 verabschiedet wurde.

Zudem prägte der Franzose den Dialog über das Zusammenleben von Menschen und Großraubtieren in der EU. Vor seiner Tätigkeit als FACE-Präsident hatte verschiedene Ämter bei französischen Jagdverbände inne.

Jagd in NRW: Was ist erlaubt?

Aufgrund der Coronaschutzverordnung in der Fassung vom 16.12.2020 ist die Durchführung aller Gesellschaftsjagden bis einschließlich zum 10. Januar 2021 nicht mehr zulässig. Dies betrifft auch die Bejagung von Schalenwild, die im November und Anfang Dezember noch unter Auflagen erlaubt war.

Für den Zeitraum bis 10. Januar 2021 ist die Jagdausübung im folgenden Umfang zulässig: