EuGH sieht Wolfsjagd in Finnland kritisch

Finnland hatte eine Ausnahme vom strengen Schutz des Wolfes zugelassen, um illegale Tötungen zu verhindern und der Bevölkerung Handlungsspielraum zu ermöglichen. Der EuGH sieht dieses Vorgehen kritisch.

Alle Maßnahmen, die zum Schutz von Tieren oder zur Abwehr von Schäden bisher erlaubt sind, werden durch das Urteil nicht eingeschränkt. Dazu zählt auch der Schutz von Weidetieren und Jagdhunden.

Fellwechsel zahlt Füchse nicht

Mit der Fellwechsel GmbH verfolgen DJV und LJV Baden-Württemberg das Ziel, Pelz aus nachhaltiger Jagd auf den Markt zu bringen und damit auch jagdferne Teile der Bevölkerung zu erreichen.

Pelz aus nachhaltiger Jagd in heimischen Revieren soll das Ansehen der Jagd steigern und die Bälge, die bei der notwendigen Erlegung ohnehin anfallen, einer sinnvollen Nutzung zuführen.

Nutria: Rekordstrecke in Niedersachsen

Für das Frühjahr 2018 meldeten 3.116 niedersächsische Reviere (40,5 %) ein Nutria-Vorkommen. Dagegen wurden im Jahr 2006 nur in 536 Revieren (7 %) Nutrias bestätigt. Die
Ausbreitung im Norddeutschen Tiefland schreitet also weiter fort.

Besonders deutlich wird die massive Zunahme der Nutria in Niedersachsen durch den starken Anstieg der Jagdstrecke von 10.387 im Jagdjahr 2015/16 auf jetzt 32.357 im Jagdjahr 2018 / 19. Die Fallwildzahl ist im letzten Jahr mit knapp 413 wie in den Vorjahren relativ gering.

Wildschweine stören Vermisstensuche

In Leverkusener haben Wildschweine am Sonntagabend (27.10.) eine Suchaktion von Polizei und Feuerwehr behindert. Die Beamten suchten mit Hunden nach einer vermissten Person.

Der 85-jährige Mann wurde im Waldgebiet Bürgerbusch vermutet. Dort griffen die Sauen die Spürhunde an. Die Suche musste daraufhin gegen 22 Uhr eingestellt werden. Auch die Suche mit Motorrädern brachte keinen Erfolg.

Bär in Bayern gesichtet

In der Nacht von Dienstag (22.10.) auf Mittwoch (23.10.) wurde der Bär fotografiert. Der genaue Standort der Wildkamera wird geheim gehalten. Experten vermuten, dass es sich um den Bären handeln könnte, der bereits vor einigen Tagen am Plansee in Tirol gesichtet wurde.

Bisher sind keine Hinweise auf gerissene Weidetiere oder Begegnungen mit Menschen bekannt. Die Menschen in Oberbayern sind angehalten, sich bei einem Zusammentreffen mit dem Bären ruhig zu entfernen, nicht zu fotografieren und den Bären auf gar keinen Fall zu füttern.

Verschärfung des Waffenrechts droht

Bundesinnenminister Horst Seehofer will das Waffengesetz drastisch verschärfen und nutzt unter anderem das Attentat von Halle als Vorwand. Der Täter hatte sich seine Waffen mit einem 3-D-Drucker selbst gebaut.

Die Verbände des Forum Waffenrecht und der Deutsche Schützenbund protestieren entschieden dagegen: Schärfere Regelungen verhindern solche Taten nicht und treffen grundlos legale, gesetzestreue Waffenbesitzer und weitere unbeteiligte Bevölkerungsgruppen.

Burgenland gibt Goldschakal frei

Die Population des Goldschakals im Burgenland im Osten Österreichs nimmt seit Jahren zu. Die Tiere wandern aus Ungarn und vom Balkan aus ein, wo der Verwandte des Wolfes häufig vorkommt.

Politik nicht einig
Da sich die Vorkommen im Burgenland verfestigen, sollen sie nun bejagt werden können. Das hat die burgenländische Landesrätin für Umwelt und Naturschutz Astrid Eisenkopf (SPÖ) entschieden. Kritik kommt von den Grünen.