ASP in Sachsen ausgebrochen

Das Friedrich-Loeffler-Institut hat bestätigt, dass eine am 27.10. bei Krauschwitz im Landkreis Görlitz erlegte Überläuferbache mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) infiziert war. Das Tier wurde in der Landesuntersuchungsanstalt am 29.10. untersucht und der Verdacht am 30.10. ausgesprochen. Ein zeitgleich erlegter Frischling war negativ getestet worden.

Das Gemeindegebiet von Krauschwitz grenzt direkt an Polen. Auf polnischer Seite grassiert die ASP schon seit einigen Monaten. Ein Übergreifen nach Sachsen war schon seit langer Zeit befürchtet worden.

ASP: Fund außerhalb der Kernzone

Das Nationale Referenzlabor für Afrikanische Schweinepest (ASP) – das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) – hat bei elf weiteren Wildschweinen den amtlichen ASP-Verdacht bestätigt. Zehn stammen aus dem ersten Kerngebiet im Landkreis Oder-Spree um Neuzelle.

Ein weiteres Wildschwein wurde bei Friedland/Klein Briesen (Landkreis Oder-Spree) gefunden. Der Ort liegt etwa 20 Kilometer westlich des ersten Kerngebietes um Neuzelle.

Goldschakal am Niederrhein

Der Nachweis gelang, weil der Goldschakal seine DNA an gerissenen Schafen und einem Reh hinterlassen hatte.

So konnten Wissenschaftler feststellen, dass er im Sommer von Mühlheim - im westlichen Ruhrgebiet - nach Kranenburg am Niederrhein gezogen war.

Ursprünglich stammt der Verwandte des Wolfes aus dem vorderen Orient. Über den Balkan breitete er sich nach Österreich aus. Von dort kommen immer wieder Individuen nach Deutschland.

Drückjagden trotz Corona in NRW

Die Verantwortlichen in der Landesregierung sind sich bewusst, dass eine Absage aller Bewegungsjagden auf Schalenwild schwerwiegende Folgen hätte. Denn ein erheblicher Teil der Jahresstrecke bei Sauen auf den großen, revierübergreifenden Drückjagden erlegt.

Eine Absage der Jagden und die dann ausbleibende Reduktion der Sauen hätte angesichts der starken Vermehrung des Schwarzwildes mit Sicherheit noch größere Wildschäden in der Landwirtschaft und eine höhere Gefahr bei Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) zur Folge.

Jagd & Hund abgesagt

Eigentlich hatte niemand mehr so recht an die Durchführung der Jagd & Hund mit 80.000 Besuchern auf vollen Gängen in den Westfalenhallen Anfang Februar 2021 geglaubt. Doch lange gab es keine offizielle Absage von Europas größter Jagdmesse.

Nun gibt es aber eine Entscheidung und die Jagd & Hund wird vorerst verschoben. Die Jagdmesse soll nun vom 25. - 30. Mai 2021 stattfinden.

Pony auf Koppel gerissen Felix Höltmann Di., 27.10.2020 - 10:35

Die Besitzer des Pony seien in der Nacht vom Wiehern der Tiere geweckt worden und hätten eigenen Angabe zufolge zwei orangene Augenpaare auf der Weide gesehen, als er mit einer starken Taschenlampe auf die Weide leuchtete.

Die beiden Tiere, die Halter und Tierarzt schon damals für Wölfe hielten, verschwanden im nahegelegenen Wald. Das getötete Pony wurde im Bereich der Keulen angeschnitten, wie aus einem Protokoll hervor geht, das Jagdpraxis vorliegt.

Landwirte hegen Niederwild

Alexander von Looz bewirtschaftet einen klassischen Landwirtschaftsbetrieb mit Schweinemast und Ferkelaufzucht im Münsterland. Auf 145 ha baut er Gerste, Weizen,
Triticale und Mais als Futter für seine Tiere sowie Raps und Hafer an.

Gleichzeitig nimmt der Landwirt und Jäger, der auf den Flächen rund um seinen Hof waidwerkt, an einem bislang einmaligen Hege­projekt für das Niederwild teil.

Hessen will Totschlagfallen verbieten

Das geht aus einer Antwort des Umweltministeriums auf eine parlamentarische Anfrage der Linkspartei hervor.

Bei Totschlagfallen bestehe die Gefahr, dass Tiere nicht augenblicklich getötet würden. Außerdem wird bemängelt, dass diese nicht selektiv fangen.

Insofern könne auch statt eines Steinmarders ein geschützter Baummarder getötet werden. Zudem gebe es mit Lebenfallen eine adäquate Alternative zur Bejagung des Raubwildes.

Unfall: Polizei rammt Wildschwein-Rotte

In der Nacht zum Mittwoch (21.10.) begleitete die Polizei im Kreis Warendorf (NRW) einen Schwertransport mit insgesamt drei Streifenwagen von einem Firmengelände in Westbevern über Telgte nach Warendorf. Die drei Streifenwagen waren eingesetzt, um die Strecke abzusichern.

Gegen 22.30 Uhr, als sich der Schwertransport bereits auf der B64 befand und ein Streifenwagen zur nächsten Kreuzung vorausfuhr, querte auf dem Abschnitt zwischen Klauenberg und Müssingen eine Rotte Wildschweine die Straße.