News

GroKo: Problemwölfe erlegen

Der Schutz der Bevölkerung und der Erhalt der ökologisch wichtigen Weidetierhaltung haben Priorität. Die EU-Komission soll den Schutzstatus des Wolfes überprüfen, damit der Bestand der Wölfe in Deutschland reduziert werden kann. Wölfe, die Weidezäune überwunden haben oder dem Menschen gefährlich werden, sollen erlegt werden.

80.000 Besucher auf der Jagd & Hund

Während die Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr insgesamt stabil blieben, stieg der Anteil derjenigen Gäste, die mehr als 300 Kilometer für den Messebesuch zurückgelegt hatten, weiter. Fast jeder Vierte nahm in diesem Jahr einen solchen Weg auf sich. 13,8 Prozent der Besucher kamen aus dem Ausland. Die meisten internationalen Gäste kamen aus den nahe gelegenen Benelux-Staaten, aber auch aus Dänemark, Finnland, Frankreich, Großbritannien, der Schweiz, Polen sowie aus den USA, Saudi-Arabien und Südafrika.

SCI gegen Jagd auf Gatter-Löwen

Das ist ein beeindruckendes Signal der amerikanischen Jäger, die diese Praxis bislang verteidigt hatten.

Nachdem der Dallas Safari Club bereits vor einigen Wochen diese Entscheidung getroffen hatte (Jagdpraxis berichtete), zieht nun der gesamte Verband nach - und geht sogar noch einen Schritt weiter. Abschüsse werden nicht mehr in die Rekordbücher aufgenommen und dürfen im nächsten Jahr auch nicht mehr auf der weltgrößten Jagdmesse in Las Vegas verkauft werden.

Für die nachhaltige Jagd auf Großwild in Afrika ist das eine bemerkenswerte Entwicklung.

Heftige Kritik an FDP-Plänen zum Wolf

Hitzige Debatte im Bundestag. Abgeordnete von Grünen, SPD und Linkspartei kritisierten die Pläne der FDP, den Wolf in den Katalog der jagdbaren Arten aufzunehmen, berichtet der Berliner Tagesspiegel. FDP-Agrarexperte Karlheinz Busen, der selbst Jäger ist, unterstrich seine Forderung, für das Wolfsmanagement das Netzwerk der Jäger zu nutzen.

Grünen-Abgeordnete Steffi Lemke warf den Liberalen vor, sich an Stereotypen aus dem Märchen zu bedienen. Es gäbe zwar Probleme bei der Rückkehr des Wolfes, aber die FDP biete keine sinnvollen Lösungen.

Jagd & Hund: Sauer stellt "Griffheizung" vor

Das System ist so einfach wie effektiv: Ein per Kabel aufladbarer Akku im Hinterschaft speist eine Heizspirale im Griff. Auch bei Minusgraden soll diese gut vier Stunden, also ausreichend für eine klassische Drückjagd, warm bleiben. Auch in der Halle fühlt sich der Griff wirklich warm an und man kann sich vorstellen, dass das System funktioniert. Letztlich muss man aber im Praxistest überprüfen, was die Heizung kann.

Jagd & Hund: Mauser präsentiert "Volksrepetierer"

Ein schnörkelloses Arbeitsgerät, ohne jeglichen Schnickschnack, verspricht Mauser-Vertriebsleiter Dominikus Stadler. Für 895 Euro bietet der Traditionshersteller einen Repetierer mit robustem schwarzen Kunststoffschaft, einstellbarem, trocken stehenden Direktabzug, einem Stauraum für hilfreiche Utensilien im Hinterschaft, 5-Schuss-Magazin und rutschfesten Einlagen am Pistolengriff und am Vorderschaft.

Programmtipp: Walfang auf Färöer

Das Fleisch der Tiere wird an alle Bewohner der Inselgruppe gerecht verteilt. Mittlerweile gibt es jedoch einen Konflikt zwischen den traditonellen Walfängern und Tierschutzaktivisten, die die Waljagd als archaisch und nicht zeitgemäß ablehnen.

Der Kultursender arte zeigt heute (1. Februar) um 19.40 Uhr eine 30-minütige Reportage über dieses Thema und lässt beide Seiten zu Wort kommen. Dazu bietet die Sendung beeindruckende Landschaftsaufnahmen der kargen Felsen.

NRW: Neues Jagdgesetz vor Sommerpause

Das kündigte Umweltministerin Christina Schulze Föcking am vergangenen Dienstag bei der Eröffnung der Messe Jagd & Hund in Dortmund an, berichtet die Fachzeitschrift top agrar.

Dazu führte das Ministerium derzeit Gespräche mit allen Beteiligten, u.a. dem Jagdbeirat, dem alle wichtigen Verbände der Land- und Forstwirtschaft, der Jagd, Falknerei sowie aus dem Tier- und Naturschutz vertreten sind.