Nachsuche über Grenze

Bestätigte Nachsuchenführer dürfen Reviergrenzen übertreten – aber spätestens an der Staatsgrenze war bisher Schluss.

Das wollten Jäger im Saarland und in Frankreich nicht länger hinnehmen. Tierschutz sollte in dieser Region im Herzen Europas auch grenzüberschreitend möglich sein. Deshalb haben französische und deutsche Jäger am 3. April im Jägerheim in Saarwellingen ein Abkommen unterzeichnet, das grenzübergreifende Nachsuchen ermöglicht. 

Hunde reißen Rehe

Am Mittwochmorgen wurden in Essen zwei Rehe von Hunde gerissen. Die Vorfälle ereigneten sich den ländlicher gelegenen Stadtteilen Kettwig und Kupferdreh. In einem Fall hatte der Halter den Hund nicht angeleint. Im anderen Fall soll sich der Hund von der Leine losgerissen haben. Das berichtet die WAZ.

ASP-Gefahr durch Saisonarbeiter?

Wie in jedem Jahr werden etwa 270.000 Erntehelfer aus Osteuropa auf deutschen Betrieben Spargel stechen.

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fürchtet, dass damit das Risiko einer Einschleppung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) steigt. Die ASP wird von Tier zu Tier, aber auch über Körperflüssigkeiten verbreitet. Zudem hält sich das Virus in rohen Fleischwaren über mehrere Monate. Über ein weggeworfenes Stück Rohwurst oder Schinken kann sich ein bereits Wildschwein infizieren.

Jäger erschießt sechs Rinder

Am frühen Mittwochmorgen überwanden sieben Galloway-Rinder den Zaun ihrer Weide bei Werne im Kreis Unna (NRW). Bei ihrer Flucht überquerten sie mehrere Straßen.

Neben dem Besitzer und der Polizei suchten auch Ordnungsamt, Kreisveterinäramt und Feuerwehr nach den Tieren. Zwei Landstraßen wurden vorübergehend gesperrt, denn es bestand große Sorge, dass die aufgeregten Tiere in den Verkehr geraten könnten. Es wurde sogar ein Hubschrauber hinzugezogen, der das Gebiet mit einer Wärmebildkamera absuchte.

Dänemark plant Zaun gegen ASP

Unser Nachbar im Norden will die Grenze zu Deutschland so zäunen, dass Wildschweine die 70 Kilometer lange Grenze nicht mehr überqueren können. Der Zaun soll 1,50 Meter hoch sein und 50 Zentimeter tief in die Erde eingegraben werden. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Umwelt und Ernährung hervor.

Die Initiative kommt von der dänischen Minderheitsregierung und wird von der Dänischen Volkspartei unterstützt. Der Grenzverkehr soll durch die Zaunanlage nicht beeinträchtigt werden.