Programmtipp: Abgefischt!

Dabei geht es den Einfluss von Kormoranen und Fischottern auf die Besätze in nord- und ostdeutschen Fischteichen, etwa in der Oberlausitz oder an der Mecklenburger Seenplatte. Der Film beleuchtet die Auswirkungen der sich erholenden Besätze der Raubvögel und Ottern auf die Kulturlandschaft der Fischteiche – und den Einfluss verschiedener Natur- und Tierschutzorganisationen.

Doch natürlich kommen auch die Umweltschützer zur Sprache, die das Lebensrecht von Kormoran und Fischotter betonen.

Gefahr durch polnische Rohwurst bei Lidl?

Diese Frage hatte zumindest das Agrar-Fachmagazin top agrar aufgeworfen. Immerhin hält sich das Virus der Afrikanischen Schweinepest viele Wochen in rohen Fleisch- und Wurstprodukten. Da es in Polen immer wieder Fälle von infizierten Wildschwein- und auch Hausschweinbeständen gibt, wurde die Frage von den Agrar-Journalisten aufgeworfen. Offenbar hatten sich zahlreiche Schweinehalter bei der Redaktion gemeldet und sich über das Vorgehen von Lidl beschwert. Laut Lidl kommen aber alle Produkte aus sogenannten "freien Gebieten", die keinen Beschränkungen aufgrund der ASP unterliegen.

Skifahrer hetzen Rehe

Die Rehe flüchten in Panik durch den Tiefschnee, der ihnen bis zur Brust reicht. Offensichtlich treibt die Rehe die reine Todesangst vor den Menschen zu diesen enormen Kraftanstrengungen. Die Skifahrer kommen bis auf einen Meter an die Tiere heran. Die Ignoranz dieser Menschen ist kaum zu ertragen. Längst haben Rehe ihren Stoffwechsel heruntergefahren, um Energie zu sparen. Eine solche Störung bedeutet einen massiven Kraftakt für die Tiere.

ASP: 12-Punkte-Plan in Baden-Württemberg

Die Zahl der Wildschweine soll stark verringert werden, damit die ASP nicht auf Hausschweinbestände übertragen wird. Dazu wird die Schonzeit im März und April ausgesetzt. Es sollen ausnahmsweise auch in Naturschutzgebieten von Oktober bis Januar Drückjagden durchgeführt werden können. Führende Bachen dürfen erlegt und künstliche Lichtquellen verwendet werden. Um Nachtzielgeräte verwenden zu können, müsste allerdings das Bundesgesetz geändert werden. Die Jagdbehörden können aber einzelnen Jägern den Einsatz von Nachtzieltechnik kurzfristig und zeitlich begrenzt erlauben.

Programmtipp: Bärenjagd in Rumänien

Bauern und Jäger kritisieren das Jagdverbot. Die Zahl der Bären nehme ständig zu und die Übergriffe stiegen an. Umweltschützer hingegen begrüßen das Jagdverbot. Der rumänische Jäger József Benke, der im Film begleitet wird, betont, dass jeder Bär zum Problembären werden könne. Die große Anzahl der Bären sei das Problem.

Hier der Link zur Reportage in der Mediathek.

Foto: MDR/Michael Heinz

Insektensterben: NRW startet systematische Untersuchung

Das sagte die nordrhein-westfälische Umweltministerin Christina Schulze Föcking bei einem Besuch des Entomologischen Vereins Krefeld (NRW). Der Verein hatte über Jahre die Entwicklung der Insekten untersucht und mit seinen Ergebnissen eine bundesweite Debatte über den Erhalt der Artenvielfalt angestoßen. Bei den Untersuchungen wurde an manchen Orten ein Rückgang von 75 % festgestellt. Da die Untersuchungen nur um Krefeld stattfanden, wurden sie damals auch als unwissenschaftlich kritisiert.