Auto einer Treiberin beschädigt

Nachdem der Bauernverband und auch die zuständigen Behörden die Jagdpächter dazu aufgerufen hatten, die zu hohen Wildschweinbestände wegen der drohenden Afrikanischen Schweinepest und der hohen Wildschäden zu dezimieren, organisierte Jagdpächter Michael Helmich aus Hünxe am Samstag (27.1.) eine Drückjagd. Polizei, Landwirte und betroffene Anwohner wurden im Vorfeld informiert. Außerdem wurden Warnschilder aufgestellt.

Wolf im Münsterland gesichtet

Am vergangenen Donnerstag (25.1.) wurde der Wolf auf einem Feld hinter einem Sägewerk entdeckt. Dabei konnte er fotografiert werden. Das berichten die Westfälischen Nachrichten. Anfangs war sich die Wolfsberaterin Diethild Nordhuis-Heese vom Regionalforstamt Münster nicht sicher, ob es sich tatsächlich um einen Wolf handelt. Der Berufsjäger Thorsten Heitmann begab sich nach Angaben der Zeitung ins Revier und sicherte dort Trittsiegel. Mittlerweile hat die Dokumentation- und Beratungsstelle des Bundes das Tier "eindeutig" als Wolf bestätigt.

40 Euro pro Frischling

Der ostwestfälische Kreis Paderborn (NRW) will seine Jäger bei dieser Aufgabe nun stärker unterstützen. In Zukunft sollen jedem Jäger pro Frischling unter 25 Kilogramm Lebendgewicht eine Abschussprämie von 40 Euro gezahlt werden. Denn in dieser Altersklasse läuft der Motor der Populationsdynamik auf Hochtouren. Viele Schwarzwildexperten sind sich einig, dass nur der Eingriff in die Jugendklasse nachhaltigen Erfolg bringt.