Test: Ford Edge Felix Höltmann Do., 25.04.2019 - 06:49

Kante (so die exakte Übersetzung für Edge) und Herkunft will das SUV auch nicht leugnen. Nach dem Ausstieg von General Motors bei Opel ist Ford der letzte Amerikaner mit deutschem Sitz (Köln) auf dem hiesigen Markt.

Gebaut wird der Edge in den Staaten, wo­rauf schon seine Größe schließen lässt. Mit 1,70 m Höhe, 4,81 m Länge und 1,93 m Breite weist er beachtliche Ausmaße auf. Spätestens bei der Einfahrt in Parkhäuser älterer Bauart ist Finger­spitzengefühl gefragt, das Dickschiff schadlos durch die Etagen zu steuern.

Test: Apex-Wildlifter

Von Apex gibt es schon einen Wild­galgen, der sich an jedem Fahrzeug mit Heckklappe einsetzen lässt. Er besteht aus einer ausziehbaren Alustange mit Haken zum Aufhängen des Wildes – einfach die Heckklappe öffnen, den AutoClick auf die richtige Länge ausziehen, ins Heckklappenschloss einklicken und gegen das Schloss-Gegenstück abstützen.

Das Wild wird an den Hinterläufen am Bügel befestigt und dann oben am Haken eingehängt. Durch den Zug nach unten stabilisiert sich das System automatisch – funktioniert gut, aber natürlich nur mit Stücken, die man auch hochheben kann.

Test: BBF Heym 26

Heyms 26 BBF ist nur 101 cm lang und wiegt ohne Zieloptik 2.650 g. Damit ist sie extrem führig – ideal für Pirsch und enge Kanzeln. Das Laufbündel misst nur 58 cm und die Basküle wird aus Aluminium gefertigt, das spart natürlich Gewicht.

Dazu ist der Kasten sehr zierlich – die Basküle ist ganze 9,7 cm lang und 3,4 cm breit. Die CNC-Fertigung ist offensichtlich, aber nur so lassen sich bis heute bezahlbare Waffen bauen – zumindest made in Germany.

Autotest: Dacia Duster

Autos der absoluten Oberklasse zu fahren, macht einfach Freude – gepflegte Bestuhlung, Platz satt, Power ohne Ende – die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Dass aber auch Autos Spaß machen können, die nicht den Anspruch erheben, zur luxuriösen Spitze zu gehören, beweist der neueste Dacia Duster.

Test: Sako 85 Carbonlight

Die 85 Carbonlight gibt es in vier Systemgrößen, die Kaliberpalette umfasst Kurzpatronen wie .223 Rem., die meisten Standardkaliber (.308 Win., .30-06, 8x57 IS, 9,3x62), und sie reicht bis zu Magnums (7 mm RM, .300 WM).

Insgesamt sind 15 verschiedene Kaliber im Angebot. Die Lauflängen schwanken von 51,5 bis 62 cm. Die Jagdpraxis-Testwaffe in .300 WM (Systemgröße L) hatte einen 62er-Lauf, der mit Mündungsbremse noch 6 cm länger wird.

Autotest: VW Touareg

Unser Jagdpraxis-Test-Touareg 3,0 i V6 TDI sprengte mit knapp 105.000 € eine magische Grenze. Seine schlichte Eleganz überzeugte, die Ausmaße sind zwar erheblich, fallen aber weniger störend ins Auge.

Mit der ersten Sitzprobe wird klar – hier kann man sich mehr als wohlfühlen. Dass sich die Vordersitze nicht nur beheizen, sondern auch kühlen lassen, war beim Test an langen, heißen Tagen ein Vergnügen, die zusätzliche Massage-Funktion schlägt mit 1.260 € Aufpreis zu Buche.

Autotest: Ssangyong Musso

Musso bedeutet Nashorn – und der nach ihm benannte Pick-up macht diesem Namen alle Ehre. Mit stoischer Gelassenheit meistert der Südkoreaner seine Aufgaben – auf Autobahn, Landstraße und im Revierbetrieb. Zur Verfügung stand uns ein Sapphire mit nahezu kompletter Ausstattung.

Eleganz, Kraft und eine gewisse Robustheit vermittelt der erste Eindruck. Der Nutzwert ist dem Wagen deutlich anzusehen, auch wenn die Ladefläche mit 130 cm Länge, von 157 cm Breite und 57 cm Höhe nicht allzu üppig ausfällt.

Test: Kipplaufbüchse Prinz No. 1

Kipplaufbüchsen sind geradezu der  Inbegriff führiger und eleganter Jagdwaffen. Wer so etwas führt, demonstriert damit eine jagdliche Einstellung, bei der Feuerkraft und rückstoß­starke Magnumkaliber keine Rolle spielen.

Leichte Einschüssige sind bevorzugte Waffen besonnener Jäger, denen es nicht aufs Streckemachen ankommt, sondern die ihr Wild mit präzisem Kugelschuss er­legen – und in heiklen Situationen auch mal den Finger gerade lassen.

Autotest: Skoda Karoq

Der Yeti war ein beliebtes SUV und fiel in verschiedenen Tests durchweg positiv auf. Seine Besitzer waren im Großen und Ganzen mit dem Tschechen äußerst zufrieden. Allein seine ausgefallene, eckige Form weckte bei Puristen Freude, entsprach dieses Design doch überhaupt nicht dem allgemeinen Trend zum „Rund-Gelutschten“.

Der Nachfolger Karoq hat mit dem altbewährten Yeti absolut nichts mehr gemein. Das Design ist gelungen, die Ähnlichkeit mit den Konzernbrüdern VW Tiguan und v. a. Seat Ateca kaum zu übersehen.