Test: Mitsubishi Eclipse Cross

Designer verhalfen dem Eclipse zur stilistischen Eigenständigkeit, der eine auffallende Eleganz nicht abzusprechen ist – gerade weibliche Betrach­ter schwärmen von den geschwungenen Formen, v. a. die LED-Heckleuchten (ähnlich wie bei Volvo) sind wahre Hingucker.

Die Coupé-Form betont die Sportlichkeit, die im Fahrbetrieb mehr als deutlich wird. Die Verarbeitung lässt keine Wünsche offen, Mitsubishi verwendet dabei ausgesuchte Materialien. Die Sitze bieten reichlich Halt und Komfort, auch hinten gibt es ausreichend Platz.

Vergleichstest: Selbstladebüchsen

Selbstladebüchsen bzw. halbautomatische Repetierer führen unter Jägern immer noch zu Diskussionen – für die einen sind sie „nicht waidgerecht“, andere nutzen ihre unbestreitbaren Vorteile, vor allem bei Drückjagden.

Die Kritiker-Fraktion meint, dass die mögliche schnelle Schussfolge zu übereilten Nachschüssen verführt, während Befürworter gerade diese schnelle Schussfolge als besonders waidgerecht einstufen, weil bei krankem Wild ein sofortiger zweiter oder dritter Schuss möglich ist.

Suhler Einhakmontage umrüsten

Technisch kein Problem, aber mit Suhler Einhakmontagen (SEM) können die Kosten eines solchen Austausches den Marktwert der Waffe leicht übersteigen. Montage-Spezialist EAW hat für dieses häufige Problem eine geniale Lösung entwickelt.

Das Standardverfahren ist aufwändig und teuer: Die Vorderplatte muss versetzt werden oder es wird eine zweite Platte angebracht, was nicht gerade elegant aussieht. Besonders bei Drillingen ist dazu noch ein Umbau der Kimme fällig, denn oft muss die vordere Platte genau an der Stelle angebracht werden.

Test: Toyota RAV 4 Hybrid

Mit seiner ersten Generation des RAV4 brachte Toyota 1994 die Welle der SUV ins Rollen. Kaum ein Produzent, der nicht auch bald danach begann, darauf mitzuschwimmen. Die Japaner kultivierten den Erfolg und setzten die Reihe beliebig fort.

Angesichts der immer heftigeren Diskussion um alternative Antriebsarten setzt Toyota verstärkt auf Hybrid. Da liegt es nahe, dass sich auch jagdpraxis.de mit dieser Antriebsart befasst und den SUV-Urvater einem Test unterzieht. Zur Verfügung stand der RAV 4 Hybrid Edition-S 4 x 4 mit 2,5 l-Benziner mit immerhin 197 PS.

Test: SIG-Sauer Kilo 1 800 BDX

Zieloptiken, die Schussdistanz, Temperatur, Luftdruck und Schusswinkel selbstständig verarbeiten und das Absehen so positionieren, dass man das Ziel direkt anvisieren kann, liegt voll im Trend.

Auf große Distanz übers Ziel hinaus ins Blaue zu halten ist höchst unpräzise (damit nicht waidgerecht!), und die ermittelte Distanz von Hand einzustellen kostet Zeit, die man manchmal schlicht nicht hat.

Test: RWS Short Barrel

Die Läufe der ersten Jagdwaffen für moderne Nitropatronen waren über 70 cm lang. Mit der Zeit nahm die Lauflänge ab, weil Jäger leichtere, hand­lichere Büchsen bevorzugen – bei Magnums auf 65 und bei Standardkalibern auf 60 cm. Heute sind 56 – 58 cm (Standard) und 60/61 cm (Magnum) üblich.

Als Schalldämpfer endlich gesetzlich zugelassen wurden, war vielen Jägern auch das noch zu lang, da „Flüstertüten“ die Gesamtwaffenlänge deutlich vergrößern – und Läufe bis 45 cm kamen in Mode.

Test: Land Rover Discovery

Hat man erst einmal Platz genommen, gilt es, sich zunächst mit den Abmessungen der riesigen Motorhaube vertraut machen. Spätestens dabei wird klar, dass die Breite des Discovery mit vielen anderen SUV nur noch wenig gemein hat – selbst bei eingeklappten Außenspiegeln misst er immer noch beachtliche 207 cm (tatsächliche Breite: 222 cm).

Test: BMW X3 xDrive 20i

So riesig das BMW-Markenzeichen, die Doppelniere in der Frontpartie, auch sein mag, auffällig ist der Bayer nicht – schlichte Eleganz, gepaart mit kraftvollem Auftritt prägen den X3, der im RWJ-Test als xDrive20i zur Verfügung stand.

1,5 Mio. Zulassungen konnten die beiden ersten Generationen verbuchen, an diese Erfolge soll das neue Modell anknüpfen. BMW spricht von einem SAV (Sport Activity Vehicle), weil der X3 dank zahlreicher technischer Weiterentwicklungen noch sportlicher wurde.

Test: Kahles Helia RF 10 x 42

Mit dem Preis bleibt Kahles noch deutlich unter dem Meorange  (Meopta/1.749 €). Made in Austria scheidet damit eigentlich aus, was auch zutrifft – das Helia RF erblickt das Licht der Welt in China. Für Endverbraucher ist eine kostengünstige Alternative eine angenehme Marktbereicherung – nicht jeder kann über 2.000 € auf den Tisch legen.