Jagdgegner verurteilt

Das Amtsgericht Papenburg hat einen 23-jährigen Mann wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.250 Euro verurteilt. Der Student hat 13 Taten unter anderem in den Orten Heede, Lorup und Werlte im Emsland eingeräumt.

Er hatte vor ungefähr einem Jahr in verschiedenen Revieren jagdliche Einrichtungen wie Hochsitze umgestürzt, zersägt oder mit Farbe beschmiert. Jagdpraxis berichtete damals über den Fall und die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei.

Identität geklärt

Am 24. April wurde durch die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim ein Fahndungsfoto einer Person veröffentlicht, die im Verdacht stand, für eine schadensträchtige Serie von Sachbeschädigungen an Hochsitzen im nördlichen Emsland aus dem Februar 2019 verantwortlich zu sein.

Wolfsfreunde stören Jagd

Weil er zahlreiche Nutztiere gerissen hatte, war der Leitwolf des Rodewalder Rudels zum Abschuss freigegeben worden. Tierschützer versuchen nun schon seit Wochen, seinen Abschuss zu verhindern.

Mittlerweile streifen die Tierschützer jede Nacht - vor allem am Wochenende - durch die Wäler im Landkreis Nienburg (Niedersachsen). Das führt dazu, dass das Wild auch in der Nacht beunruhigt wird und erheblichem Stress ausgesetzt ist.

Jagdgegner rufen zu Gewalt auf

Die Jahresversammlung der Kreisjägerschaft Münster fand in der Innenstadt an der Mensa am Coesfelder Kreuz statt. Vor der Veranstaltung hatten Unbekannte im Umfeld der Mensa und auf den Toiletten im Gebäude mehrere Plakate angebracht, auf denen zum Teil zu Straftaten gegen Jäger aufgefordert wurde.

Dabei wurde etwa unter dem Bild eines angesägten Hochsitzes geschrieben: "Jagdsabotage rettet Leben". Die Plakate wurden augenscheinlich in die kommerziellen Werbeflächen der Bushaltestelle eingesetzt.