Thüringen will alle Wolfshybride töten

Eine dafür notwendige Allgemeinverfügung des Landesumweltamtes (TLUBN) soll am 25. Februar in Kraft treten. Denn bislang ist es nicht gelungen, die Wolf-Hund-Hybride zu entnehmen. Die Verfügung wird die Möglichkeit zum Abschuss erweitern.

"Dadurch ergeben sich bessere Chancen, die Hybride noch vor einem möglichen Abwandern zu erlegen“, erklärte Umweltstaatssekretär Möller.

Waffengesetz geändert

Schalldämpfer für Langwaffen darf man künftig allein auf Jagdschein, also ohne Voreintrag erwerben. Danach muss man den Erwerb innerhalb von zwei Wochen der Behörde melden – wie bei Langwaffen.

Die Behörde trägt den Schalldämpfer dann in die Waffenbesitzkarte ein. Schalldämpfer dürfen ausschließlich mit für die Jagd zugelassenen Langwaffen für Munition mit Zentralfeuerzündung verwendet werden – und zwar ausschließlich im Rahmen der Jagd bzw. des jagdlichen Übungsschießens.

Verfahren gegen Polizisten eingestellt

Am späten Nachmittag des 18. April 2019 betrat Dieter W. gemeinsam mit seiner Frau den Friedhof in Bochum-Gerthe, wo er eine Ausnahmegenehmigung zur Jagd auf Kaninchen hatte. Als das Ehepaar den Friedhof gegen 18 Uhr verlassen will, kommt es zu einem verhängnisvollen Zwischenfall.

Während Dieter W. mit seiner Frau auf dem Friedhof war, hatten offenbar zwei Personen unabhängig voneinander die Polizei gerufen und von einem bewaffneten Mann berichtet.

Jagdgegner verurteilt

Das Amtsgericht Papenburg hat einen 23-jährigen Mann wegen Sachbeschädigung zu einer Geldstrafe in Höhe von 2.250 Euro verurteilt. Der Student hat 13 Taten unter anderem in den Orten Heede, Lorup und Werlte im Emsland eingeräumt.

Er hatte vor ungefähr einem Jahr in verschiedenen Revieren jagdliche Einrichtungen wie Hochsitze umgestürzt, zersägt oder mit Farbe beschmiert. Jagdpraxis berichtete damals über den Fall und die Öffentlichkeitsfahndung der Polizei.