Unfall: Polizei rammt Wildschwein-Rotte

In der Nacht zum Mittwoch (21.10.) begleitete die Polizei im Kreis Warendorf (NRW) einen Schwertransport mit insgesamt drei Streifenwagen von einem Firmengelände in Westbevern über Telgte nach Warendorf. Die drei Streifenwagen waren eingesetzt, um die Strecke abzusichern.

Gegen 22.30 Uhr, als sich der Schwertransport bereits auf der B64 befand und ein Streifenwagen zur nächsten Kreuzung vorausfuhr, querte auf dem Abschnitt zwischen Klauenberg und Müssingen eine Rotte Wildschweine die Straße.

ASP nicht unter Kontrolle

Heute (16.10.) lag die Zahl der im Osten Brandenburgs nachweislich an ASP verendeten Wildschweine offiziellen Angaben zufolge bei 70. Es gibt zwei Ausbruchsherde, die etwa 70 km voneinander entfernt liegen:

Am 10. September wurde in der Gemar­kung Sembten (Landkreis Spree-Neiße) der Ausbruch der ASP bei einem tot aufgefundenen Wildschwein amtlich festgestellt, der Kadaver war bereits weitgehend verwest.

Weitere infizierte Wildschweine wurden nahe Neuzelle (Landkreis Oder-Spree) gefunden.

Infizierte Rotte auf Oder-Insel entdeckt

Im Landkreis Märkisch-Oderland haben 300 Helfer bei einer groß angelegten Kadaversuche ein etwa 45 Quadratkilometer großes Gebiet bei Bleyen abgesucht. Dort waren in den vergangenen Tagen zwei mit der ASP infizierte Sauen bestätigt worden.

Neben zahlreichen Helfern von Freiwilliger Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks, der Jägerschaft, der Landwirtschaft und der Kreisverwaltung waren auch Polizisten im Einsatz, die unzugängliche Gebiete wie die Oder-Insel bei Küstrin-Kiez mit einer Kamera-Drohne absuchten.

Verfahren gegen Polizisten eingestellt

Am späten Nachmittag des 18. April 2019 betrat Dieter W. gemeinsam mit seiner Frau den Friedhof in Bochum-Gerthe, wo er eine Ausnahmegenehmigung zur Jagd auf Kaninchen hatte. Als das Ehepaar den Friedhof gegen 18 Uhr verlassen will, kommt es zu einem verhängnisvollen Zwischenfall.

Während Dieter W. mit seiner Frau auf dem Friedhof war, hatten offenbar zwei Personen unabhängig voneinander die Polizei gerufen und von einem bewaffneten Mann berichtet.

11 Hochsitze zerstört

In der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember 2019 wurden zwischen Götzenkirchen und Grefrath (Rhein-Erft-Kreis/NRW) insgesamt elf Hochsitze durch unbekannte Täter zerstört. Das Revier liegt etwa 20 Kilometer westlich von Köln.

In zwei Fällen legten die Täter einen Brand, in den übrigen Fällen zersägten sie die Standfüße und kippten die Hochsitze anschließend um. Das geht aus einer Pressemitteilung der Polizei hervor.

Dem Revierpächter ist nach eigener Aussage ein Sachschaden von rund 12.000 Euro entstanden.

Jäger löst Polizei-Einsatz aus

Am vergangenen Sonntagabend rief eine besorgte Bürgerin im westfälischen Ascheberg (NRW) die Polizei. Sie hatte einen bewaffneten Mann in Uniform in der Nähe einer Flüchtlingsunterkunft ausgemacht.

Die Polizei rückte sofort mit mehreren Streifenwagen an und setzte auch einen Hubschrauber ein, der die Umgebung absuchte. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Die Beamten konnten allerdings keine bewaffnete Person ausfindig machen.

Nach einer Stunde wurde der Einsatz abgebrochen.

Erschossener Jäger: Schütze ermittelt

Am Gründonnerstagabend gingen bei der Polizei in Bochum mehrere Anrufe besorgter Menschen ein, weil ein bewaffneter Mann auf einem Friedhof unterwegs war. Die Leitstelle schickte eine Streife los. Offenbar war der Mann mit der Waffe an seiner Kleidung nicht als Jäger zu erkennen.

Was passierte, als die Beamten den Friedhof betraten, ist bislang unklar. Allerdings steht nach einem ballistischen Gutachten fest, dass die Beamten zwei Schüsse aus zwei verschiedenen Waffen abgaben. Die Projektile konnten am Tatort aufgefunden werden.

Polizei erschießt Jäger auf Friedhof

Am Gründonnerstag (18. April) ist ein 77-jähriger Jäger auf einem Bochumer Friedhof von Polizeibeamten angeschossen und tödlich verletzt worden. Er wurde in die Schulter getroffen und starb zwei Tage später im Bergmannsheil-Krankenhaus.

Besorgte Passanten hätten die Polizei gerufen, als sie den Mann mit einer Schusswaffe sahen. Als die Streifenpolizisten den Jäger ansprachen, sei es laut Polizei zu einer Bedrohungssituation gekommen. Daraufhin hätten die Polizisten geschossen. Der Jäger habe keinen Schuss abgegeben.

Identität geklärt

Am 24. April wurde durch die Polizeiinspektion Emsland / Grafschaft Bentheim ein Fahndungsfoto einer Person veröffentlicht, die im Verdacht stand, für eine schadensträchtige Serie von Sachbeschädigungen an Hochsitzen im nördlichen Emsland aus dem Februar 2019 verantwortlich zu sein.