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Akute ASP-Gefahr

Fr., 03.01.2020 - 08:54
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Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist nur noch 20 Kilometer von der deutsch-polnischen Grenze entfernt. Behörden fürchten, dass die Seuche nach Brandenburg oder Sachsen verschleppt wird.

Bislang lagen die Fundorte der an der ASP verendeten Wildschweine rund 40 Kilometer von der polnisch-brandenburgischen Grenze entfernt. Nun sind acht verendete Sauen bei Zary (deutsch: Sorau) entdeckt worden. Die Stadt liegt östlich von Cottbus in Brandenburg und nordöstlich von Bad Muskau in Sachsen.

FLI befürchtet Einschleppung
Das auf Wildseuchen spezialisierte Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) sieht eine hohe Gefahr, dass die ASP durch wandernde Wildschweine nach Deutschland eingeschleppt wird. Die Grenze zwischen Deutschland und Polen bilden in dem Gebiet die Flüsse Lausitzer Neiße und weiter nördlich die Oder.

ASP in Europa
Verbreitung der Afrikanischen Schweinepest in Europa (17.12.2019). Mittlerweile sind die Ausbrüche in Westpolen noch näher an die deutsche Grenze heran gerückt.

 

Um das zu verhindern, werden jetzt Elektrozäune aufgestellt. Sie sollen die Sauen davon abhalten, die Grenze zu überqueren. An Brücken, wo man keine Zäune aufstellen kann, soll mit Duftstoffen gearbeitet werden, um die Sauen aufzuhalten.

Das berichete die Bild.