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SEK-Einsatz im Revier

So., 28.06.2020 - 13:33
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Ein Passant meldete der Polizei einen bewaffneten Mann in Flecktarn und löste damit einen Polizei-Einsatz aus.

In Markkleeberg bei Leipzig (Sachsen) wollte ein Jäger im Kees'schen Park auf Sauen ansitzen, die dort massiv zu Schaden gehen. Am Mittwoch (24. Juni) gegen 21.30 Uhr ging bei der Polizei ein Notruf ein, dass ein bewaffneter Mann mit Sturmgewehr im Park umherlaufe.

Sofort wurde eine Sondereinheit alarmiert, die zusammen mit mehreren Streifenwagen zum Einsatzort fuhr. Dort angekommen konnte allerdings schnell Entwarnung gegeben werden.

De Jäger war von der Parkverwaltung beauftragt, Schwarzwild zu bejagen. Er hatte auch kein Sturmgewehr dabei, sondern eine Jagdbüchse. Das berichtet das Online-Portal tag24.de. Hintergrund ist die stark gestiegene Schwarzwildpopulation, die mittlerweile in Parks, Gärten und Golfplätzen zu Schaden geht.

Der Fall zeigt aber auch, wie schnell es gerade im städtischen Umfeld zu Missverständnissen kommen kann, gerade wenn Jäger moderne Tarnkleidung tragen. Ein Fall aus Nordrhein-Westfalen zeigt, dass solche Begegnungen im schlimmsten Fall tödlich enden können.

In Bochum war ein 77 Jahre alter Jäger von der Polizei auf einem Friedhof erschossen worden: Jagdpraxis berichtete damals ausführlich über den Fall.