Leica Tempus ASPH

Auch Leica übernahm von Docter die Abmessungen der Grundplatte und Bohrungsabstände der Befestigungsschrauben, sodass gängige Montagen passen. Das Sichtfenster ist je 21 mm breit und hoch, das Gehäuse aus einem Stück Aluminium ist sehr robust.

Die Anpassung des Leuchtpunkts lässt sich über eine große Wippe links (+/–) manuell verstellen. Es stehen 12 Helligkeitsstufen zur Verfügung. Zum Einschalten kann beliebig Plus oder Minus gedrückt werden, zum Ausschalten eine Taste gedrückt gehalten.

Kahles Helia RD Felix Höltmann Fr., 03.01.2020 - 16:00

Sein Sichtfenster (26 x 22 mm) ist sehr groß. Der Rotpunkt ist mit einem Durchmesser von 2 MOA sehr fein, ein Klick verstellt die Treffpunktlage in Höhe und Seite um 1,5 cm auf 50 m.

Die Helligkeitseinstellung des Zielpunktes erfolgt manuell über eine Wippe links am Gehäuse. Es stehen aber nur 4 Helligkeitsstufen zur Verfügung. Eingeschaltet wird über Druck auf eine der beiden mit Plus und Minus gekennzeichneten Tasten der Wippe, ausgeschaltet mit Druck auf beide Tasten.

Vergleichstest: Rotpunkt-Visiere

Da Leuchtpunktvisiere nicht vergrößern, wird Ihr Sehfeld nicht eingeschränkt. Visiert wird mit beiden Augen - wer das nicht kann, braucht gar nicht weiterzulesen. Beim Gebrauch entsteht der Eindruck, der rote Zielpunkt stünde direkt auf dem Wildkörper.

Einen bestimmten Augenabstand muss man nicht einhalten, vorhandene Montageunterteile lassen sich meist verwenden. Kompaktvisiere spiegeln den Zielpunkt auf eine freistehende Glasscheibe.

Damit lassen sich Visiere bauen, die nur 25 g wiegen – wenn die Montage kompakt genug ausfällt, passen sie zusammen in die Hemdtasche.

Kompakt-Visier Noblex Sight

Der rote Zielpunkt wird in ein Sichtfenster von 21x15 mm eingespiegelt, das Visier ist höhen- und seitenverstellbar. Das Gehäuse ist massiv aus einem Stück Aluminium gearbeitet. Es sind zwei Punktgrößen wählbar.

Der kleinere deckt auf 100 m 10 cm ab, der große 20. Die Montage erfolgt über eine spezielle Platte, die auf Unterteile verschiedener Zielfernrohre ausgelegt ist. Heute steht für fast jede Waffe ein Montageadapter zur Verfügung.

Rotpunkt-Visier Meopta Meosight III

Das Meosight passt auf die Montageplatten des Docter Sight. Es ist aus mattschwarz anodisiertem Aluminium und macht einen edlen Eindruck. Die freie Öffnung der Kolimatorlinse beträgt 17x23 mm.

Bei der Scheibe verwendet Meopta eine Nanobeschichtung. Wasser perlt einfach ab, was eine Benutzung bei Regenwetter deutlich angenehmer macht. Die Batterie ist in einem seitlich zu öffnenden Fach untergebracht. Wie eine Schublade lässt es sich samt Batterie herausziehen, der Wechsel dauert keine 10 Sekunden.

Rotpunkt-Visier MAKdot

Das Gehäuse ist aus einem Stück Aluminium – sehr robust. Die Anpassung des Leuchtpunkts erfolgt manuell über zwei Drucktasten links am Gehäuse in 12 Stufen. Zum Einschalten kann eine der Tasten gedrückt werden, zum Ausschalten beide gleichzeitig.

Um auch auf dem Behördenmarkt zu  punkten, sind die ersten Stufen tauglich für Nachtsichtgeräte ab Generation 2. MAK verwendet einen feinen Leuchtpunkt mit 3 MOA Durchmesser.

Vergleichstest: 8 x 56-Ferngläser

Im europäischen Raum findet die Jagd auf Schalen­wild meist in der Dämmerung, bei Sauen sogar bei Nacht statt. Wichtigstes Hilfsmittel des Jägers dabei ist ein lichtstarkes Fernglas. 8 x 56-Binokulare gehören für deutsche Jäger schlicht zur Standardausrüstung.

Bei einem 8 x 56 wird die optimale Größe der Austritts­pupille von 7 mm erreicht. Die Pupille eines gesunden Menschen kann sich bei Dunkelheit auf bis zu 7 mm, manchmal sogar noch etwas weiter öffnen.

Vergleichstest: Flintenvisiere

Schrotschüsse erfolgen mehr instinktiv aus der Bewegung heraus als punktgenau koordiniert wie mit der Büchse. Das Ziel bewegt sich und die Schrotgarbe braucht eine gewisse Zeit bis zum Ziel.

Dazu kommt noch die individuelle Reaktionszeit des Schützens – also die Zeit, die der Abzugsfinger braucht, um den Befehl des Gehirns zur Betätigung des Abzugs umzusetzen.

Haenel Jaeger 10 Felix Höltmann Mo., 01.07.2019 - 09:08

Haenel wurde 1840 in Suhl gegründet und 1945 unter sowjetischer Besatzung als eigenständiges Unternehmen aufgelöst und in die VEB Fahrzeug- und Jagdwaffenwerk Ernst Thälmann überführt.

Haenel war ein traditionsreicher Hersteller von Jagd- und Militärwaffen. 2008 nahm die C. G. Haenel GmbH mit Haenellizenz- und -markenrechten den Betrieb wieder auf und stellt seitdem wieder Jagdgewehre her, zur Konzernmutter Suhl Arms Alliance gehört auch Merkel.

Sauer 101

Nach den beiden Repetierern, die schon einige Jahre auf dem Markt sind, kommen wir jetzt zu den beiden Newcomern aus Isny. Sauers 202 Repetierer ist ein Dauerbrenner und wird in ungezählten Varianten angeboten. Bei diesem Baukastenrepetierer kann man sich seine Wunschwaffe quasi selbst zusammenstellen. Wechselläufe und -schäfte machen’s möglich.