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Rotwildbestand im Harz soll halbiert werden

Mi., 03.04.2019 - 10:06
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Etwa 2.800 Stück Rotwild sollen erlegt werden, damit der Bestand wieder das Niveau der 1990er Jahre erreicht.

Aufgrund milder Winter und des reichen Nahrungsangebotes hat sich der Rotwildbestand im Westharz nahezu verdoppelt. Jetzt soll die Population massiv von 6.500 auf etwa 3.500 Stück reduziert werden.

Dazu sollen im Bereich des Rotwildrings Harz in diesem Jagdjahr 2.800 Stück Rotwild erlegt werden. Im vergangenen Jahr wurde der geplante Rotwildabschuss nicht erreicht, da das Sturmtief Friederike neben zahlreichen Bäumen auch jagdliche Einrichtungen zerstört hatte.

Der Forst beklagt hohe Schäden durch Schälen, die durch die hohe Populationsdichte entstehen.

Der Rotwild Ring Harz betreut die Bestände auf einer 100.000 Hektar großen Fläche im Westharz. Er ist eine der größten und ältesten Rotwild-Hegegemeinschaften in Deutschland. Neben dem Harz gibt es in der Lüneburger Heide die größten Rotwildvorkommen in Niedersachsen.

Das berichtete die Braunschweiger Zeitung.

Foto: pixabay.com