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CITES: NGOs täuschen Öffentlichkeit

Di., 20.08.2019 - 13:40
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Tierrechtsorganisationen wie Pro Wildlife werben im Umfeld der CITES-Konferenz für den Totalschutz wildlebender Tiere. Dabei werden die Menschen in Europa bewusst getäuscht.

Seit dem 17. August tagt die 18. Vertragsstaatenkonferenz der Washingtoner Artenschutzübereinkunft (CITES) in Genf. Dabei liegen Anträge einiger afrikanischer Länder zum Schutz der Giraffe sowie zur Lockerung des Schutzstatus von Elefant und Nashorn auf dem Tisch.

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) werben in Europa und Nordamerika mit dem generellen Jagdverbot für zahlreiche Tierarten, um diese zu schützen. Das dies den Erfahrungen der Menschen in Afrika widerspricht, interessiert kaum.

Der Filmemacher und Biologe Dr. Klaus Sparwasser arbeitet gerade an einem Film über das Elfenbein im südlichen Afrika. Im Gespräch mit dem DJV erklärt er, warum NGOs die nachhaltige Nutzung von Wildtieren strikt ablehnen: Weil das Fortbestehen der Probleme in Afrika dem Geschäftsmodell der NGOs dient.

Nachhaltige Jagd bringt Erfolg
Allerdings sind aber gerade die afrikanischen Länder im Naturschutz besonders erfolgreich, die zu mindestens eine teilweise nachhaltige Nutzung erlauben. Solange die lokale Bevölkerung von den Wildtieren keinen ökonomischen Vorteile hat, sind alle Verbots-Konzepte zum Scheitern verurteilt.

Dr. Klaus Sparwasser (Foto: Sparwasser/DJV)
Dr. Klaus Sparwasser ist kein Jäger, erkennt aber die Erfolge beim Artenschutz durch nachhaltige Jagd an.

 

Darin stecke eine gehörige Portion alten Kolonialdenkens und eine gewisse Überheblichkeit der westlichen Nationen, die nach wie vor Afrika als eine Art Spielplatz unsere gesättigten Industrie-Zivilisation sehen, so Dr. Sparwasser im Interview.

Das ganze Interview, dass einen guten Überblick über die Situation der Wildtiere in Afrika und der Geschäfte der NGOs gibt, lesen Sie hier.