Jäger erschießt sechs Rinder

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Jäger erschießt sechs Rinder

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Im westfälischen Werne (NRW) musste ein Jäger sechs Galloway-Rinder töten.

Am frühen Mittwochmorgen überwanden sieben Galloway-Rinder den Zaun ihrer Weide bei Werne im Kreis Unna (NRW). Bei ihrer Flucht überquerten sie mehrere Straßen.

Neben dem Besitzer und der Polizei suchten auch Ordnungsamt, Kreisveterinäramt und Feuerwehr nach den Tieren. Zwei Landstraßen wurden vorübergehend gesperrt, denn es bestand große Sorge, dass die aufgeregten Tiere in den Verkehr geraten könnten. Es wurde sogar ein Hubschrauber hinzugezogen, der das Gebiet mit einer Wärmebildkamera absuchte.

Als die Tiere auch nach mehreren Stunden nicht eingefangen werden konnten, wurde ein örtlicher Jäger von der Polizei beauftragt, die Tiere zu erschießen. Das berichten die Ruhr Nachrichten.

„Leider ist es nicht gelungen, sie auf eine Weide zu führen“, erklärte Bodo Bernsdorf von der Freiwilligen Feuerwehr gegenüber der Lokalzeitung.

Polizeisprecher Thomas Röwekamp erklärte, dass man kein Risiko eingehen wollte. Die Gefahr, dass die sehr aufgeregten Tiere auf einen nahe gelegenen Autobahnzubringer rennen und dort womöglich von einem Auto erfasst würden, sei zu groß gewesen.

Zwei Rinder konnten allerdings erst weder eingefangen noch getötet werden. Sie waren noch einen weiteren Tag auf der Flucht und wurden in den Wäldern um Werne vermutet. Am Donnerstag erschoss der Jäger auch das sechste Rind. Nur das siebte Tier konnte eingefangen und zurück auf den Hof gebracht werden.

Foto: Wolf&Marg / pixelio