Test: Sauen-Hammer Felix Höltmann Di., 28.04.2020 - 14:41

Mit einem Hammer hat das Teil wenig zu tun, denn es handelt sich um eine Schlaufe, die man am vorderen Riemenbügel befestigt, die Hand hindurchsteckt und so den Bizepsmuskel nutzt, um die Waffe in die Schulter zu ziehen.

Damit liegt sie ruhiger, die höhere Einzugskraft wirkt Hochschlag entgegen und die Führ­hand wird entlastet, da man nicht mehr so fest zufassen muss. Die Montage ist denk­bar einfach – das Band wird zusätzlich zum Gewehrriemen durch den Riemenbügel gezogen und ein Querstift durch einen der 10 Slots gesteckt.

Test: Schießbock Urbschat 100 Pro

Was dazu meist fehlt, ist eine geeignete Auflage – ein Fernglas auf dem Autodach oder ein zusammengerollter Lodenmantel auf einem Baumstumpf sind zwar besser als nichts, aber optimal wohl kaum.

Um die Schützen-Streuung zu minimieren, gibts Einschießgeräte, um die Waffe sicher und fest aufzulegen (oder gar einzuspannen), mit Verstelleinrichtungen für Höhe und Seite, man muss wirklich nur noch abziehen.

Test: Kruedener Keilerschutzhose

Die Kruedener Keilerschutzhose wurde im Testzeitraum bei zahlreichen Nachsuchen auf Herz und Nieren getestet. Geliefert wurde die Jagdpraxis-Testhose mit Hosenträgern und einlegbarem Knieschutz.

Auf die Hosenträger möchte man nach dem Einsatz nicht mehr verzichten, dem Knieschutz konnte bei der Nachsuche kein praktischer Nutzen abgewonnen werden. Die Nachsuchenbegleiter störte die neon­gelbe Warnfarbe unserer Testhose wenig, sie hoben ausdrücklich die gute Sichtbarkeit im „Dichten“ hervor.

Test: Finnmesser

Schon auf den ersten Blick sieht man, dass Karesuando-Jagdmesser etwas Beson­deres sind – sie sind praktisch, stilvoll und elegant und atmen die nördliche, skandinavische Kultur.

Skandinavischer Klassiker
Das mittelgroße Galten ist im typisch skandinavischen Stil gehalten. Der Griff aus Maserbirke ist mit eingefärbtem Öl behandelt, widerstandsfähig gegen Witterungseinflüsse. Die ergonomische Form macht die Handhabung komfortabel.

Test: Minox 3 - 15 x 56

Der Wetzlarer Hersteller Minox ist im Zielfernrohrmarkt bestens etabliert und bekannt für Mittelklasse zu günstigen Preisen aus Japan. Dass man auch in der Oberklasse agieren kann, zeigt die Tactical-ZP-Serie – produziert in Wetzlar, für über 2.000 €

Die neue Jäger-Serie umfasst drei Modelle – 1-5 x 24, 2-10 x 50 und 3-15x 56. Damit ist der gesamte Anwendungsbereich vom Drückjagdspezialisten über den Allrounder bis zum Nachtjagd-Profi abgedeckt. Alle Modelle - wahlweise auch mit Innenschiene - verfügen über ein Leuchtabsehen.

Test: Repetierer Unique Alpin

Die Europa ist ein schlichter, schnörkelloser Repetierer mit einfachem Nussbaumschaft ohne Backe oder Verdickung des Pistolengriffs – und so für Rechts- und Linkshänder geeignet.

Abgeschlossen wird der Schaft durch eine massive Gummikappe und eine angesetzte Edelholz-Nase. Ins Pistolen­griff­käppchen ist ein Schwert (Unique-Logo) eingelegt. Unter den Hülsenbrücken wurde eine Kunstharzbettung versucht – mit viel zu wenig Material – professionell geht anders.

Test: Suzuki Vitara Hunter professional

Mit dem Vitara hat Suzuki bereits vor einiger Zeit ein Auto auf den Markt gebracht, das bei vielen Tests positiv abschneiden konnte.

Auch wenn Lästermäuler bekrittelten, dass man im Laufe der Jahre in Richtung Soft-SUV gedriftet sei („Surfbrett-Schaukel“), muss sich der Allrad-Vitara wirklich nicht verstecken – wo Allgrip draufsteht, ist ein System drin, mit dem sich auch im Revier gut fahren lässt.

40 Jahre Erfahrung haben die Japaner mit Allrad, was sich im Vitara niederschlägt. Vier Fahrmodi stehen dort zur Verfügung.

Vergleichstest: Rotpunkt-Visiere

Da Leuchtpunktvisiere nicht vergrößern, wird Ihr Sehfeld nicht eingeschränkt. Visiert wird mit beiden Augen - wer das nicht kann, braucht gar nicht weiterzulesen. Beim Gebrauch entsteht der Eindruck, der rote Zielpunkt stünde direkt auf dem Wildkörper.

Einen bestimmten Augenabstand muss man nicht einhalten, vorhandene Montageunterteile lassen sich meist verwenden. Kompaktvisiere spiegeln den Zielpunkt auf eine freistehende Glasscheibe.

Damit lassen sich Visiere bauen, die nur 25 g wiegen – wenn die Montage kompakt genug ausfällt, passen sie zusammen in die Hemdtasche.