maibockjagd

Rehbockjagd im Mai: Faszination, Frühaufsteher, Feingefühl

Gerade im Mai zeigt sich der Bock oft so, wie man ihn später im Jahr längst nicht mehr zu sehen bekommt. Noch ist der Bewuchs vielerorts niedrig, die Einstände sind überschaubarer, und das Rehwild folgt einem deutlich erkennbaren Rhythmus zwischen Äsung, Sichern und Ruhe. Wer jetzt mit offenen Augen im Revier unterwegs ist, erlebt nicht einfach nur Jagd, sondern liest gewissermaßen im lebendigen Buch des Frühjahrs. Und genau darin liegt der besondere Reiz: Der Maibock fordert nicht in erster Linie den schnellen Finger, sondern den wachen Blick.

Rehwild: Frühe Jagd mit Maß, mehr Ruhe im Januar

Wer Jagdzeiten vernünftig regeln will, muss beim Wild anfangen. Gerade das Rehwild folgt im Jahreslauf einem klaren biologischen Rhythmus. Mit zunehmender Tageslänge im Frühjahr steigt die Aktivität, das Äsungsangebot wird hochwertiger, und viele Stücke verlagern ihre Raumnutzung in Übergangsbereiche, an Waldsäume und auf attraktive Äsungsflächen. Böcke beginnen, ihre Einstände zu markieren und zu kontrollieren. Das macht das Rehwild im Frühjahr lesbarer und die Bejagung zielgerichteter.