Rehe richtig jagen

Die deutschen Rehwild-Strecken haben sich auf Millionen-Niveau eingependelt – vor dem flächigen Absterben der Wälder in den letzten zwei Jahren wohlgemerkt. Angesichts der anstehenden Mammut-Aufgabe, diese riesigen Flächen wieder zu bewalden, stehen alle Beteiligten vor großen Herausforderungen.

Wie organisiert man dort (befristet) höhere Abschüsse ohne mehr Stress für Wild und Jäger? Bei der Bejagung von Rehen wissen allein in Nordrhein-Westfalen mindestens 90.000 Leute ganz genau, wie man‘s richtig macht ... bzw. besser machen müsste.

NRW erlaubt Rehjagd im April

Der Wald in NRW hat in den vergangenen zwei Jahren unter Stürmen, Trockenheit und Schädlingsbefall gelitten. Schätzungsweise 40.000 Hektar Wald müssen aufgeforstet werden.

Damit diese Wiederbewaldung gelingen kann, sollen die Schalenwildbestände angepasst werden. Dazu hat die Landesregierung die Jagdzeit für Böcke und Schmalrehe ab dem 1. April in Niederungsgebieten unter 450 m und ab dem 15. April in Mittelgebirgslagen über 450 m erlaubt.