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Neue Jäger-Versicherung

So., 06.09.2020 - 16:41
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Die klassische Jagdhaftpflicht sichert Schäden an Waffe und Optik oft nur unzureichend ab. Daher konzipierte der Versicherungsmakler Dirk Olivier eine Versicherung, die die vollständige Reparatur einer Jagdwaffe oder der Optik erstattet.

Der Ausgangspunkt
Bei einer Drückjagd stolperte Dirk Olivier mit seiner Büchse und beschädigte die Montage und das Glas. Den Schaden deckte seine Hausratversicherung nicht und die Waffenversicherung stützte sich nur auf einen stark reduzierten Restwert, mit dem man den Schaden nicht ersetzen konnte.

So kam der Versicherungsexperte auf die Idee, eine Versicherungsprodukt zu entwerfen, das man für neue und gebrauchte Waffen abschließen kann und das den ursprünglichen Kaufpreis ohne Abzüge absichert.

Gemeinsam mit Achim Stollenwerk, der ebenfalls Generalvertreter der Allianz ist, wurde das Projekt Deutsche Jagd- und Sportabsicherung (DEJUSA) mit der Allianz-Versicherung, Sportschützen, Jägern und Büchsenmachern erarbeitet, erprobt und abschließend am Markt platziert.

Ziel war eine Neuwertversicherung, die in möglichst jedem Schadenfall leistet und alle Waffenarten und deren Zubehör zu einem überzeugenden Preis versichert. Alle Prozesse, von der Antragstellung über die Police bis zur Abwicklung von Schäden, sollten effizient und von jedem Kunden und dessen Büchsenmacher umgesetzt werden können. Ein einfacher Prozess mit einer transparenten Versicherung war das Ziel.

Das Dejusa-Konzept
Der Jäger kann einen Büchsenmacher seines Vertrauens wählen und von ihm den Wert der Waffe bestimmen lassen. Daran orientiert sich die Versicherungsrate. Bei einer Büchse mit Zielfernrohr im Wert von beispielsweise 2.000 bis 3.000 Euro ergibt sich eine jährliche Rate von 49 Euro.

Wird die Waffe beschädigt, übernimmt der Büchsenmacher die Reparatur und die Versicherung die Kosten. Ein Geldersatz, der sich am Restwert der Waffe orientiert, ist nur bei Totalverlust durch Raub, Diebstahl oder Verschwinden der Waffe etwa auf einer Flugreise vorgesehen.

In allen anderen Fällen wird die Waffe wieder in den Zustand vor dem Schadensereignis versetzt.

Weitere Informationen zum Projekt unter www.dejusa.de