155 ASP-Fälle in Belgien

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155 ASP-Fälle in Belgien

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Frankreich verschärft Maßnahmen an der Grenze.

Wegen des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest (ASP) verschärft Frankreich seine Sicherheitsmaßnahmen an der Grenze zum belgischen ASP-Gebiet. Dort wurde die Jagd mittlerweile in insgesamt 134 Gemeinden in der besonderen Beobachtungszonen verboten. Betroffen sind die Departements Ardennen, Meuse, Meurthe und Moselle.

In der normalen Beobachtungszone werden die Biosicherheitsmaßnahmen verschärft. Dort müssen alle Transportfahrzeuge für Schweine komplett gereinigt und desinfiziert werden. Außerdem müssen alle Freilandhaltungen doppelt eingezäunt werden, damit kein direkter Kontakt zwischen Haus- und Wildschweinen möglich ist..

Zudem soll offenbar damit begonnen werden, einen Schutzzaun an der französisch-belgischen Grenze zu errichten. In 41 Gemeinden wurde das Betreten der Wälder untersagt. Alle Forstarbeiten mussten eingestellt werden. Das berichtet fleischwirtschaft.de unter Berufung auf das französische Landwirtschaftsministerium in Paris.

155 ASP-Fälle in Belgien

Die Zahl der mit der ASP infizierten Sauen hat sich in Belgien unterdessen auf 96 erhöht. Das geht aus einer Mitteilung der Bundesbehörde für Lebensmittelsicherheit (AFSCA) vom 31. Oktober hervor. Alle Fundorte lagen innerhalb des definierten Risikogebietes von 63.000 Hektar. Dort wurden bereits alle Hausschweine vorsorglich getötet.

Der Landwirtschaftsminister der südbelgischen Region Wallonie, René Collin, gab am 4. Oktober bekannt, dass die 60 im Risikogebiet ansässigen Schweinehalter nicht nur für die gekeulten Schweine entschädigt würden, sondern auch über einen längeren Zeitraum Sonderbeihilfen von der Regionalregierung für den Produktionsausfall erhielten. Es ist aber bis auf Weiteres verboten, neue Schweine einzustallen.

Symbolfoto: Pixabay