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Test: Nightspotter MR 2.0

Do., 15.10.2020 - 10:06
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Nightspotter ist eine Eurohunt-Marke, die Geräte werden in Deutschland konfektioniert und auf einem Kollimator exakt ausgerichtet, um Treffpunktlageänderungen auszuschließen.

Zur Wahl stehen mehrere Modelle und vier verschiedene Röhren. Die Qualität der Röhre wirkt sich natürlich auf den Preis aus – Röhren aus russischer Produktion sind deutlich günstiger als Photonis-Röhren.

Im Jagdpraxis-Vergleichstest kam das Modell MR2 mit Photonis-Röhre zum Einsatz (3.899 €). Eurohunt liefert das originale Photonis-Datenblatt mit. Als Vorsatz­gerät hat auch das Nightspotter keine Vergrößerung, kann aber mit einer Augen­muschel auch als Handgerät benutzt werden.

Blick durch das Nightspotter auf Anschuss-Scheibe im Schatten am Waldrand.
Blick durch das Nightspotter auf Anschuss-Scheibe im Schatten am Waldrand.

 

Optional ist ein dreifach vergrößernder Okularaufsatz zu haben (399 €). Mit 180 x 80 x 80 mm (L/H/B) und 690 g ist auch das MR kompakt, auch dabei wird eine CR123- Batterie benutzt, die 60 Stunden halten soll. Das Gehäuse ist komplett gummi-ummantelt.

Die Bedienung erfolgt ebenfalls über einen Druckknopf zum Ein- und Ausschalten und einen Drehregler zum Scharfstellen. Die Helligkeit der Röhre lässt sich nicht manuell ändern, auch eine automatische Endabschaltung fehlt.

Bei plötzlichem Lichteinfall schaltet das Nightspotter zum Schutz der Röhre automatisch ab. Links ist eine Picatinny-Schiene zur Montage eines Infrarotaufhellers angebracht. Um das Gerät mit dem Zielfernrohr zu verbinden, wird ein Adapter und ein zum Anschlussgewinde passender Montagering benötigt.