Test: Zeiss RF 8 x 54

Schon vom Design her unterscheiden sich die neuen Modelle grundsätzlich von der Vorgänger-Generation, das Gehäuse lehnt sich an die HT-Baureihe an. Auch beim Rangefinder-Fernglas wird jetzt ein 54-mm-Objektiv benutzt, dadurch werden die Optiken deutlich handlicher und leichter.

Wog das alte 56er noch 1.150 g, ist das 54er mit 1.095 g leichter und schlanker.

Blaser übernimmt Liemke Felix Höltmann Fr., 12.06.2020 - 10:30

Die Blaser Group wird zukünftig durch den Wärmebildspezialisten Liemke verstärkt. Die Firma aus Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) ist ein Spezialist für Wärmebildoptiken und seit 2008 auf dem Markt tätig. Seit 2014 entwickelt Liemke eigene Optiken.

Die Unternehmensgruppe - zu der Blaser, Mauser, Minox, Rigby und Sauer gehören -  kann durch die Bündelung des Knowhows in der Gruppe in Zukunft neue Produkte für den Jagd- und Naturbereich entwickeln, die auf Waffe und Optik abgestimmt sind, erklärt Blaser-CEO, Dr. Jens Uwe Drowatzky.

Test: Vixen Foresta II 8 x 56

Für die Artes-Reihe verwendet Vixen ED-Glas, das Farbsäume unterbindet und sehr kontrastreiche Bilder liefert. Dadurch werden etwa dunkle Objekte vor dunklem Hintergrund besser abgebildet – wichtig bei schlechtem Licht.

In der Artes-Serie gibts aber keine 56er Optiken, nur 42er und ein 45er. Daher stattete man das moderne (offene Hülsen­brücke) Foresta mit ED-Glas aus.

Test: Minox 3 - 15 x 56 Felix Höltmann Fr., 06.03.2020 - 13:22

Der Wetzlarer Hersteller Minox ist im Zielfernrohrmarkt bestens etabliert und bekannt für Mittelklasse zu günstigen Preisen aus Japan. Dass man auch in der Oberklasse agieren kann, zeigt die Tactical-ZP-Serie – produziert in Wetzlar, für über 2.000 €

Die neue Jäger-Serie umfasst drei Modelle – 1-5 x 24, 2-10 x 50 und 3-15x 56. Damit ist der gesamte Anwendungsbereich vom Drückjagdspezialisten über den Allrounder bis zum Nachtjagd-Profi abgedeckt. Alle Modelle - wahlweise auch mit Innenschiene - verfügen über ein Leuchtabsehen.

Test: Fuji ST 12x28

Optik, die man frei in den Händen hält, wackelt zwangsläufig immer etwas. Darunter leidet die Detail­erkennbarkeit, und ein zweiter Nachteil ist noch gravierender – die Augen ermüden bei längerem Einsatz sehr stark.

Unser Gehirn ist zwar in der Lage, viele Einzelbilder, die durch Wackeln entstehen, wieder zusammenzusetzen, aber das ist anstrengend. Ähnlich wie bei einem Computer-Bildschirm mit zu niedriger Auflösung – wer eine Zeitlang darauf starrt, fühlt sich unweigerlich unwohl.

Test: Blaser Infinity 4 - 20 x 58

Die Vorgaben zur Entwicklung der neuen Serie waren klar – null Toleranz bei der Mechanik, optische Höchstleistung und eine Design-Abstim­mung an Blaser-Waffen standen im Lastenheft. Der letzte Punkt ist schon mal sehr gut gelungen, montiert auf einer R 8 wirkt alles wie aus einem Guss.

Die Serie besteht aus einem Drückjagdglas 1 - 7 x 28, dem Allrounder 2,8 - 20 x 50 und einem lichtstarken 4 - 20 x 58. Die kleineren Gläser haben einen 7fach-Zoom, während das 58er sich auf 5fach beschränkt – ein reinrassiges Ansitzglas mit maximaler Transmission.

Test: Swarovski dS Felix Höltmann Mi., 27.03.2019 - 10:20

Zielfernrohre mit Laserentfernungsmesser haben Tradition bei Swarovs­ki – vor mehr als 20 Jahren leisteten die Tiroler mit dem LRS Pionier­arbeit. Die innovative Zieloptik maß bis 600 m und zeigte es im Zielbild an.

IWA-Neuigkeiten

Leica bringt neues Zielfernrohr auf den Markt
Leica  präsentiert mit dem Fortis 6 ein neues Zielfernrohr mit 6-fach-Zoom. Die Wetzlarer versprechen hervorragende Detailerkennung, das große Weitwinkelsehfeld und besondere Kontraststärke, die für großartigen Beobachtungskomfort vom ersten bis zum letzten Büchsenlicht sorgen sollen.

Zwei Varianten
Das Fortis 6 ist zum Marktstart ab April 2019 in zwei Varianten erhältlich: Das Drückjagdglas 1-6x24i (ab 1.695 € UVP) und das Allroundglas 2-12x 50i (1.995 € UVP).

Test: Schmidt & Bender Polar T 96

Zur Jagd bei schlechten Lichtverhältnissen braucht man Zielfernrohre mit möglichst hoher Transmissionsleistung – wer dann Sauen auch bei bedecktem Himmel noch sauber treffen will, braucht ein helles, klares Zielbild. Ein gutes Zielfernrohr ist in der Regel mit einem ausgewogenen optischen Gesamtpaket ausgestattet, um wichtige Bereiche wie Auflösung, Kontrast, Randschärfe und Transmission gut abzudecken.