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Für schweres Gelände: Der Outlander

Di., 09.02.2021 - 16:04
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Die Offroad-Fahrzeuge von Can-Am sind für den Arbeitseinsatz unter extremen Bedingungen konzipiert. Daher eignen sie sich auch besonders für den Einsatz bei der Jagd in schwerem Gelände.

Natürlich bietet es sich an, als Revierinhaber einen Geländewagen zu fahren, um für Revierarbeiten oder das Bergen schweren Wildes gewappnet zu sein.

Doch nicht jeder Jäger kann oder möchte eine G-Klasse, einen Land Rover oder einen Pick-up fahren. Wer in der Großstadt wohnt oder dienstlich lange Strecken - womöglich im Firmenwagen - fährt, hat vielleicht keinen Allrad-Wagen in der Garage stehen.

Um dann im Revier aber Material für den Kanzelbau zu transportieren oder die schwere Sau aus unwegsamem Gelände zu bergen, kann ein geländegängiges Fahrzeug hilfreich sein.

Wer sich keinen PKW für das Revier anschaffen möchte, findet möglicherweise Interesse an einem Quad, etwa der Marke Can-Am, die zum kanadischen Konzern Bombardier Recreational Products (BRP) gehört.

Fürs Revier entwickelt

Entwickelt für den Betrieb in schwierigem Gelände ist der Can-Am Outlander 450-570 für jeglichen Arbeitseinsatz gewappnet. Mit seinem Allradantrieb bringt er Mensch und Material mühelos an die entlegensten Gebiete, wo es für herkömmliche Geländewagen und Pick-ups längst kein Durchkommen mehr gibt.

Das stufenlose Getriebe (CVT) verfügt über eine extrem niedrige Untersetzung, die eine höhere Arbeitslast ermöglicht und ein weicheres Anfahren gewährleistet.

Den Can-Am Outlander 450-570 gibt es in verschiedenen Ausführungen. Kunden können zwischen einem 28 kW (38 PS)-Einzylinder-Rotax 450 oder einem SOHC-Rotax 570-V-Twin mit 35 kW (48 PS) wählen.

Die bewährten Rotax-Motoren bieten laut Hersteller Kraft und Leistung und sind gleichzeitig zuverlässig und effizient. Zudem bietet er mit einer serienmäßigen Anhängevorrichtung bis zu 750 kg Zugkraft.

Für Jäger geeignet

Grundsätzlich sind die Can-Am Offroad-Fahrzeuge für viele Einsatzzwecke modifizierbar. So kann beispielsweise der Outlander nach den eigenen Bedürfnissen individualisiert werden. Dafür stehen Wildträger, Frontseilwinde oder eine sichere Gewehrhalterung zur Verfügung.

Außerdem gibt es zahlreiche Möglichkeiten, den Stauraum für Werkzeug und Material zu erweitern. Can-Am bietet hier einen umfangreichen Zubehörkatalog an.

Der Outlander 450-570 ist ab 7.599 Euro (UVP) erhältlich.

Leicht zu steuern

Die dreistufige, dynamische Servolenkung (DPS) bietet laut Hersteller eine leichte, direkte geschwindigkeitsabhängige Lenkungsassistenz mit mehr Leistung im unteren Drehzahlbereich und ermöglicht leichteres Steuern bei hoher Geschwindigkeit.

Das ATV besitzt ein stufenloses Getriebe (CVT). Eine kalibrierte Motorbremse sorgt dabei für verbessertes Handling in hügeligem Gelände.

Der Outlander verfügt über einen 20,5-l-Tank und einen laut Hersteller sparsamen Rotax-Motor.

Der Outlander fühlt sich im Gelände wohl. (Foto: BRP)
Wer im Alltag keinen Geländewagen fahren will, aber trotzdem ein Revierfahrzeug benötigt, findet vielleicht mit einem Outlander den passenden Partner.

 

Welche Zulassungsart ist die richtige?

BRP Can-Am liefert seine Offroad-Fahrzeuge ab Werk als internationale Modelle, die eine LoF-Zulassung für den Straßenverehr benötigen oder als T-Modelle aus.

Nach der EU-Richtlinie 167/2013 für land- und forstwirtschaftlichen Fahrzeuge kann so beispielsweise in der Klasse T3b mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 105 km/h bei den ABS-Modellen gefahren werden (60km/h ohne ABS).

Zu erkennen sind diese Modelle an dem nachgestellten "T" im Modellnamen, wie z.B. Outlander 450 T. Fahrzeuge der Klasse T3b können direkt ohne weitere Modifikationen die Straßenzulassung erhalten. 

LoF-Zulassung: die Wahl für Jäger

Alternativ zur T-Zulassung kann ein LoF-Umbau vorgenommen werden. Bei Fahrzeugen mit LoF-Zulassung gibt es dann keinerlei Einschränkungen in der Leistung oder der Höchstgeschwindigkeit.

Das macht gerade dann Sinn, wenn man sich beispielsweise auch zwischen zwei nicht zusammenhängenden Jagdrevieren mit dem Outlander ohne Einschränkungen bewegen möchte.

Fahrzeuge mit LoF-Umbau sind nur in Deutschland zulässig und werden als Zugmaschine eingetragen. Dadurch profitieren sie von einer günstigeren Steuerklasse.

Hierfür werden von den autorisierten Can-Am Vertragshändlern Modifikationen an den Fahrzeugen vorgenommen, wie beispielsweise der Anschluss der vorgeschriebenen Nebelschlussleuchte.

Ist der Umbau vollzogenen, wird das Fahrzeug von einer Prüforganisation wie dem TÜV abgenommen. Der LoF-Umbau ist für verschiedene Fahrzeuge möglich. Die autorisierten Can-Am Fachhändler beraten hierzu und empfehlen die jeweils passende Umrüstung.

Weitere technische Details und Produktspezifikationen sowie Informationen über das gesamte Produktangebot für das Modelljahr 21 im Bereich Can-Am Geländefahrzeuge unter https://can-am.brp.com/off-road/.