Im Revier
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Revier-Einrichtungen

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Kapitel für Kapitel schreibe ich hier das Handbuch der Jagdpraxis.
Thema für Thema mache ich zu kleinen Booklets,
die zusammengenommen dann das Handbuch der Jagd ergeben.
Im Augenblick experimentiere ich noch mit dem passenden Format.
Quadratisch oder im schlanken Taschenformat.

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Diese Vorlage entspricht ungefähr dem Format, in dem das Handbuch der Jagdpraxis veröffentlicht werden wird. Weil die Fertigstellung, der Druck und der Vertrieb eines Buches relativ teuer ist, habe ich mich für ein Online-Buch entschieden, das aus PDF-Dateien und JPEG-Bildern Seite für Seite aufgebaut wird. Näheres im Laufe des Sommers.

Revier-Einrichtung mit www.stihl.de

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Hallo, liebe Leserinnen und Leser ! Ich habe die Jagdpraxis.de um  Probier-Revier , outdoor-s.com und  expedition-s.com erweitert. .stihlog2.tif (6184 Byte) Zusammen mit STIHL informiere ich über Ausrüstung, Sicherheit und Reviertechnik für die Jagdpraxis.

August 2006
Mais-Kanzel

Wenn die Getreidefelder abgeerntet sind, bleibt als letzte Feldfrucht der Mais in unserem Revier. Die Maisfelder sind verteilt wie die Haare auf meinem Kopf: In der Mitte wenig, außen herum aber zum Wald hin umso mehr. Insgesamt ist die Fläche in der Folge des Bewirtschaftungszyklusses der Bauern und der Erweiterung der Flächen für eine Biogasanlage in diesem Jahr noch einmal um bestimmt ein Viertel gewachsen. Grob geschätzt stehen in diesem Jahr an die 60 Hektar Mais im Revier.

Der Sauenbestand war zum Ende des Jagdjahres in der Folge scharfer Bejagung in allen Revieren relativ gering. Wenn wir die bekannten Bachen-Frischlingsrotten auszählen, zählen wir aber dennoch wieder annährend 30 Bachen und Frischlinge, die ihren Einstand im Revier haben und ihre nächtlichen Ausflüge in die Maisfelder verlegen.

Mit Elektrozäunen ist den großen Flächen nicht mehr beizukommen. Wer hat die Zeit und die Kraft, so viele verteilte Flächen einzuzäunen und die Zäune regelmäßig warten und zu kontrollieren. Elektrozäune werden wir deshalb allenfalls nur an den Einwechsel-Bereichen einsetzen. Ansonsten werden wir auf intensive Ablenkung, auf gezielte Jagd an schadensgefährdeten Flächen und auf Ultraschall setzen.

Für die gezielte Jagd bereiten wir derzeit eine kleine Serie maishoher H-Kanzeln vor, die nach der Maiszeit im offenen Feld als für Fuchs- und Rehwildabschuss genutzt werden sollen.

DSC04592.JPG (601562 Byte) Die kleine Maiskanzel 
(Höhe 2+2 Meter, Fläche 120x120 cm)
ist auf eine Bodenhöhe von 2 Metern ausgelegt. Diese Höhe macht die Kanzel gleichermaßen gut geeignet für den Ansitz wie auch die gelegentliche Drückjagd am Mais. Sie erlaubt gute Übersicht und drückjagdnahes schnelles Schießen. Die die Bodenfläche überragenden Stangen werden noch von den Brüstungshölzern gebändigt. Die überstehenden Stangen sind auf 2 Meter ausgelegt, um für die herbstliche und winterliche Jagd ein Dach auflegen zu können.

Bauanleitung
Am Vorabend habe ich in der Nähe die erforderlichen Fichtenstangen geschnitten und an den Bauplatz transportiert. Ich verwende inzwischen wegen ihres niedrigeren Gewichtes ausschließlich standtrockene Fichten oder Douglasien mit Stammdurchmessern von unten 12 bis oben 8-6 cm.

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Von den bis zu 8 m langen Fichtenstangen schneide ich für die Maiskanzel die unteren 4 Meter als Stützstangen ab. Aus den oberen dünneren Abschnitten schneide ich zunächst 8 Querhölzer a 120 cm, 4 Diagonalstreben a 150 cm und zwei weitere Diagonalhölzer a 170 cm Die Traghölzer werden auf zwei kräftige Arbeitshölzer gelegt und beidseitig für eine bessere Auflage mit der Motorsäge angeflacht.
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Zwei Pfostenhölzer werden ca 1 Meter voneinander ausgelegt und mit 2 der 120 cm langen Querhölzer vernagelt. Von Nagel zu Nagel ergibt sich so eine Distanz von 110 cm. Das Diagonalholz versteift den Rahmen. Bevor das Diagonalholz aufgenagelt wird, bringe ich den Rahmen mit Zollstock und  Pythagoras (60cm,80c,100cm ) in den rechten Winkel. Ein Diagnalholz reicht für die Stabilität völlig aus. Zusätzlich Stabilität bringen später die diagonal angebrachten Stützhölzer.
DSC04570.JPG (606963 Byte) DSC04572.JPG (618308 Byte) Für den zweiten Rahmen brauche ich keinen Zollstock. Ich lege die Hölzer direkt aufeinander und vernagle den Rahmen.
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Sind die beiden Rahmen fertig, richte ich sie auf und stabilisiere sie mit den beiden 170-cm-Diagonalhölzern. Ich achte darauf, dass die Traghölzer innen liegen. So halte ich die Spannweiten für die Fußbretter geringer und damit stabiler. Schon das erste Diagonalholz im Fußbodenrahmen macht die Konstruktion so stabil, dass sie alleine steht.
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Das Diagonalholz im unteren Rahmen und die beiden weiteren seitlichen Hölzer geben dem Kanzelgerüst jetzt die perfekte Stabilität. Ich halte die Basiskonstruktion bewusst leicht, damit sie leicht transportiert werden kann. Bis zu Höhen von 4-5 Metern kann ich so jedes Gerüst alleine aufrichten. Nach knapp zwei Arbeitsstunden steht das Gerüst schon auf seinem Platz im Mais. Bis zum Wochenende folgen Leiter, Boden, Brüstung und Sitz.

Juli 2006
Kleine Feldkanzel gegen Wildschaden

Überall im Revier reift das Getreide. Einzelne Weizenäcker sind schon gereift, andere stehen noch in der Milch. Darunter ein Weizenschlag nahe dem Sommereinstand der Sauen. Lange Zeit bewegte sich nichts. Keine Fährte, kein Wechsel führte in den Weizen hinein. Beim Kontrollgang in der 2. Juliwoche stießen wir dann auf die ersten Lagerplätze. Wenig Tage später mehrten sich Fährten und Wechsel und auch die Lager- und Fraßplätze wurden größer.
Jetzt hieß es, größeren Schaden zu vermeiden. Von außen war schwer an die Schadplätze heranzukommen, weil der Weizenschlag direkt an einen Maisschlag grenzte. Deshalb planten wir einen Feldsitz mitten im Schadbereich, von dem aus das Feld nach beiden Seiten gut überschaubar war. Zunächst hieß es Stangen schlagen und an den Tatort fahren. Das Gerüst in Form einer H-Kanzel mit einer Brüstungshöhe von 4 Metern war in eineinhalb Stunden gezimmert. Für die Leiter brauchten wir eine weitere halbe Stunde. Dann konnten wir Gerüst und Leiter am Rande des Maisfeldes entlang zum ausgewählten Standort tragen und aufstellen. Am Folgetag richteten wir noch Boden, Sitzbrett und Brüstung ein.   Nun konnte die Jagd beginnen.

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Wir platzierten die Kanzel auf dem Scheitel des Ackers, um beide Seiten überschauen zu können. Vom Ansitz aus bietet sich ein guter Blick auf Weizenfeld, Maisrand, angrenzende Wiese und den dahinter liegenden Wald.

Die Sauen gingen aber nicht auf unsere Taktik ein. Sie waren wohl noch ein Stück schlauer als wir. Sie mieden den Stellplatz der Feldkanzel für einige Tage und schlugen dann wenige Tage später, als wir nicht mehr mit ihnen rechneten, erneut zu.

Auch wenn wir kein Stück Schwarzwild erlegen konnten, hat die Kanzel jedoch geholfen, größeren Schaden abzuwehren. Nach der Weizenernte werden wir sie als Plattform für die Maisjagd nutzen, bevor sie dann als halb geschlossene Kanzel einen festen Platz im Feld erhält.

 

Unser Jagdwagen

In den ersten beiden Jahren hatten wir keinen Platz im Revier, an dem wir uns für die Jagd, für Revierarbeiten und nach der Jagd verabreden und treffen konnten. Das musste anders werden. Weil der Aufwand für Genehmigung und Bau einer Jagdhütte einfach zu groß gewesen wäre, verabredeten wir mit Jagdgenossenschaft, Gemeinde und dem zuständigen Forstamt, einen Bauwagen direkt neben dem Waldkindergarten aufstellen zu dürfen. Ein guter Freund besorgte einen ausgedienten Bauwagen und schleppte ihn auch direkt zum geplanten Stellplatz. Seit Sommer steht der Wagen nun fest an seinem Platz. In einem ersten Schritt habe ich die 'Außenanlagen' schon ein wenig hergerichtet. Wagen und Außenanlage mussten sich in den Herbstferien als Waldschule für die Kinder des Waldkindergartens bewähren. Mit der Aktion www.kinderlernenlesen.de habe ich während der Herbstferien den Grundstein für eine gute Nachbarschaft zwischen Waldkindergarten und uns Jägern gelegt. Ich stelle mir noch eine Reihe weiterer Aktionen vor, mit denen ich für eine gute Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten und für ein natürliches Verständnis von der Jagd werben möchte.

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Die Hütte des Waldkindergartens war    Schutzhütte für die Forstbaumschule. Der Blick vom Jagdwagen zum keltischen Hü(hn)nerküppel. Während der Herbstferien tagt hier die www.lesegrundschule.de

Direkt neben der Hütte des Waldkindergartens steht unser Bauwagen. Bis zum echten Jagdwagen ist noch eine ganze Menge Arbeit nötig. Ich denke, dass wir das über Winter hinkriegen.

 

Wer ein Revier übernimmt, sieht sich das Revier zunächst einmal an,  macht eine Bestandsaufnahmne der Gesamtsituation und beginnt dann mit der Planung der Reviereinrichtungen.

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Auch wir gehen sukzessive daran, unser Revier zu erkunden und unsere Revier-Planung zu entwickeln.

Dabei ist eine Revierkarte  ein wichtiger Helfer. Auch Jagdgästen dient die Revierkarte der besseren Orientierung. Im Idealfall - der aus urheberrechtlichen Gründen verboten ist - fertigen Sie von Ihrer Revierkarte einige Kopien an, die Sie Ihren Jagdgästen zur Orientierung aushändigen.

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Hochsitze

Schon lange machen sich Jäger die Vorteile erhöhter Ansitzpunkte zunutze. Hochsitze - einfache Baumsitze, Ansitzleitern und Kanzeln - bieten dem Jäger einen besseren Überblick, lassen ihn sicherer schießen und machen ihn unabhängiger von den herrschenden Windverhältnissen. Ob sich der Jäger für eine Ansitzleiter, eine geschlossene Kanzel oder eine der vielen Zwischenformen entscheidet hängt vor allem von den jagdlichen Möglichkeiten ab, nicht unerheblich aber auch von den jagdlichen Zwängen der Abschußerfüllung und der Wildschadensverhütung.Konstruktion und Ausführung aller Ansitzeinrichtungen richten sich nach einer Reihe von Gesichtspunkten, von denen die beiden wichtigsten schon an dieser Stelle aufgeführt werden sollen:

  • Die Sicherheit hat bei Bau und Ausführung Vorrang vor allen anderen Überlegungen.
  • Hochsitze sollen aus ortsüblichem Material gebaut werden und sich bestmöglich in die Landschaft einfügen.

Standorte

Die Wahl des Standortes für einen Hochsitz hängt von den jagdlichen Bedingungen im Revier ab. Ein gut gewählter Platz ist für den Jagderfolg entscheidender als die Art oder Höhe der Ansitzeinrichtung. Der Platz für eine Leiter oder eine Kanzel soll so gewählt werden, daß der Jäger sie ohne Störung beziehen und velassen kann. Nur so bleibt das Wild vertraut, und läßt sich sicher ansprechen und erfolgreich bejagen.

Deshalb gehören Ansitze weder in die Einstände des Wildes hinein noch direkt an den Rand einer Dickung. Schon beim Anmarsch bemerkt das Wild den unvorsichtigen Jäger und tritt unbemerkt an einer anderen Stelle aus.Deshalb berücksichtigen wir bei der Planung des Hochsitzes die möglichen Anmarschwege. Wir richten den Hochsitz so aus, daß wir weder beim Angehen noch auf dem Heimweg die Wechsel des Wildes überlaufen, da wir uns sonst selbst um Anblick oder gar jagdlichen Erfolg bringen.

Unvorsichtige Jäger haben heimliches Wild.

Aus diesem Grund verzichten alte und erfahrene Jäger so gut es geht auf heimliche und stille Pirschpfade. Sie benutzen nach Möglichkeit häufig begangene und befahrene Wege zur Kanzel. Allenfalls für die letzten Meter legen sie einen gedeckten Pirschpfad an. Der jagdliche Erfolg gibt ihnen Recht.

Der Wind

Bevor wir eine Kanzel oder eine Leiter errichten, versuchen wir, soviel wie möglich von den Windverhältnissen in Erfahrung zu bringen. Das ist schwierig und vor allem langwierig, weil der Wind abhängig von der Wetterlage, aber auch von den Tageszeiten und Jahreszeiten wechseln kann. Weil Windverhältnisse von vielen Faktoren abhängen, verzichte ich darauf, die eine oder andere halbwegs verläßliche Regel anzugeben und empfehle Ihnen statt dessen, die jeweiligen Windströmungen empirisch, also durch Erfahrung und Beobachtung zu ermitteln.

Dabei hilft eine mobile Leiter. Diese stellen Sie für einige Zeit dort auf, wo sie eine feste Ansitzleiter oder eine Kanzel errichten wollen. Tritt das Wild - zumindest bei der vorherrschenden Windlage - weiterhin vertraut aus, so ist der Standort gut gewählt. Springt das Wild jedoch schon kurz nach dem Austreten ab, suchen Sie eine geeignetere Stelle für den geplanten Sitz.

Mit Seifenblasen können Sie kleinräumige Windströmungen gut verfolgen. An Waldrändern, auf kleinen Blößen oder in engen Tälern. Auch mit einem nicht mehr ganz so prall gasgefüllten Luftballon. Zuverlässiger und vor allem weiträumiger erkennen Sie die Windrichtung mit Hilfe von Rauch. Ein Rauchtopf, in der Höhe des geplanten Sitzes befestigt, zeigt zuverlässig die Windströmung auch über längere Strecken. Selbst wenn Sie den Rauch nicht mehr sehen können, können Sie Ihn noch auf hundert und mehr Meter riechen. Sie werden staunen, welch verschlungene Wege der Wind einschlagen kann.

Wer sich unabhängiger von herrschenden Windverhältnissen machen will, errichtet an allen wichtigen Blößen, Feldern, Wiesen oder Kahlschlägen zwei sich gegenüberliegende Ansitzeinrichtungen. Je nach der vorherrschenden Windlage beziehen Sie die eine oder die andere Kanzel oder Leiter.

Den einfühlsamen Jäger erkennt man an vertraut austretendem Wild.

Man könnte einen großen Teil des Abschusses im Revier ganz ohne Hochsitze erfüllen. Es gibt aber vor allem zwei gute Argumente, die Jagd vornehmlich von Hochsitzen aus auszuüben:

  1. Hohe Ansitzjagd erlaubt große Übersicht und sichere Schüsse.
  2. Hohe Ansitzjagd stört das Wild  - vernünftig ausgeübt - praktisch nicht.

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Möglichst störungsfreie Bejagung Aspekt wird an dieser Kanzel besonders deutlich. Sie liegt an einem häufig begangenen und befahrenen Feldweg. An dieser Stelle ist das Wild die menschliche Witterung durchaus gewöhnt. Wegen der günstigen Lage ist diese Kanzel gut zu erreichen und kann auch ohne größere Störungen des Wildes wieder verlassen werden.

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Kanzel für Naturliebhaber.

Bei gutem Wetter sitzt man auf dem Kanzelbalkon,
bei schlechtem Wetter kann man sich in die Kanzel zurückziehen.
Beachten Sie den zur Steigsicherheit eingezogenen Mittel-Holm.
Er stabilisiert Holme und Leiter und verhindert das seitliche Wegrutschen
auf feuchten oder vereisten Sprossen.

Kanzel mit Weitblick und Innenaufstieg

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Wenn Sie das Bild aufmerksam betrachten, erkennen Sie,
dass es sich um eine Kanzel mit Innenaufstieg handelt.

Kanzeln mit Innenaufstieg sind nicht jedermanns Sache. Ich persönlich schätze sie,
weil man sehr sicher aufsteigen kann. Die Leiter steht meist trocken unter Kanzel und Dach,
ist selten nass, vereist oder verschneit.  Für einen guten Einstieg muss die Sitzbank klappbar sein.
Eine Fußbodenluke ist aus Sicherheitsgründen nur bei hohen Kanzeln erforderlich.

Anmerkung zur Konstruktion:
Die Leiter ist zu flach geneigt. Es besteht die Gefahr, durch die Leiterfenster zu treten.
Die Stützen sind unharmonisch und statisch unvorteilhaft angebra
cht..

Die Traum-Kanzel

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So stellt man sich Herbstwald und Brunftkanzel vor.
Hier lässt sich's ruhen, träumen und natürlich auch jagen.

Zur Jagd ist sie inzwischen aber weniger geeignet.
Die aufkommenden Jungbuchen bilden rund um die Kanzel schon Dickung und Einstand.
Wer diese Kanzel bezieht, stört das Wild im Einstand.