Jagd-Arten
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JJagd und Jagdartenten

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Weidwerk oder Waidwerk ?
So schön wie bei diesen Bildern aus dem Weilburger Tierpark kommt dem Jäger das Wild nur in Ausnahme-Revieren.

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Von Pirsch, Ansitz, Treiben und Drücken

Als jugendlicher Naturfreund, als tatendurstiger Treiber und später Jungjäger waren für mich die Treibjagd und die ihr ähnliche Drückjagd die spannendste Art, Wild zu jagen. Inzwischen ist die wilde Passion einer rationaleren Passion gewichen, die den Ansprüchen des Wildes und den jagdlichen Gegebenheiten eher Rechnung trägt.

Eigentlich ist mein 770 ha großes Jagdrevier so groß, dass man alle Jagdarten ausüben kann. Wegen der geringen Hasenbesätze verzichten wir hier im Taunus schon lange auf die früher geliebten Treibjagden. Aber auch die Pirsch stößt in meinem Revier weniger an die Grenzen des Reviers als an ihre Möglichkeiten. Pirschen ist nur in den Revierteilen und zu den Zeiten sinnvoll, wenn Wild anlässlich der Pirsch nicht gestört wird. In allen anderen Fällen ist die Ansitzjagd die Jagd der Wahl. Vertretbar und gut anwendbar ist jedoch auch die Ansitzpirsch. Angesichts der zahlreichen Spaziergänger, Jogger und Walker auf festen Wegen kann man diese auch als Jäger sehr gut für die Pirsch nutzen. Ich baue deshalb die Ansitzeinrichtungen auf den guten Rat eines alten Försters und Freunde stets sehr nah an häufig begangene Wege. So komme ich meist ohne große Störung hin zum Ansitzplatz und auch wieder weg.

Mehr zu Pirsch, Ansitz, Treib- und Drückjagd nach und nach auf dieser Seite.

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Ansitz auf der Holunder-Kanzel

Im April haben wir die Holunderkanzel gebaut. Sie steht ein einen halben Büchsenschuss weg von unserer schönsten Dickung im Revier. Mit einer Augenhöhe von sieben Metern bietet sie einen wunderbaren Einblick in die Ausläufer der Dickung und den aufkommenden Jungswuchs. Ihr Standort ist so gewählt, dass wir dem Wild nicht zu nahe auf die Decke bzw. Schwarte rücken. Die Kanzel ist von einem viel begangenen Wanderweg gerade mal 50 Meter entfernt. So kann sie ohne allzu viel Störung bezogen und verlassen werden.

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Die Holunderkanzel liegt an einem Rückeweg vor unserer größten Dickung, nur wenige Meter abseits eines viel begangenen Wander- und Joggerweges. Von oben eröffnet sich ein traumhafter Rundblick in die aufkommenden Dickungsränder.

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Groß war die Beunruhigung aber wohl nicht, denn eine halbe Stunde später trat das Kitz zusammen mit seinem Geschwisterchen 50 Schritte vor der Kanzel auf den Rückeweg und naschte am Klee des Wegrandes.

Gestern abend fand ich endlich Zeit und Muße für meinen ersten Ansitz auf der Holunderkanzel. Immer wieder hielt ich inne, um kein Stück Wild zu übersehen. Doch alle Vorsicht war vergebens. Kurz vor der Kanzel polterte ein Stück Wild weg, um gleich hinter der Fichte wieder zu sichern. Ein Kitz hatte direkt unter der Kanzel geruht. Aug in Aug stande wir uns auf wenige Meter gegenüber. Vielleicht war ich der erste Mensch, den es in seinem jungen Leben sah. Obwohl ich starr wie eine Salzsäule stand, sprang das Kitz schließlich ab. Vorsichtig stieg ich die Sprossen der Kanzel hinauf und richtete mich für den Ansitz ein.

An diesem Abend schien das halbe Dorf durchs Revier zu joggen. Immer wieder hörte man schon von ferne die Tritte der Jogger auf dem losen Splitt des Wanderweges. Einer muss wohl verloren gegangen sein, weil dicht darauf zwei Autos suchend den Weg entlang fuhren. Erst gegen neun trat Ruhe ein. Ein älteres Ehepaar, ich kenne sie schon aus der Schulzeit, walkte mit schweren Schritten und ungelenk eingesetzten Stöcken durch den Wald. Ich konnte ihren weiteren Weg am Schrecken des Rehwildes verfolgen.

In der Zeit der Unruhe unterhielt mich ein Hase. Seiner Statur nach war es ein Dreiläufer, der den Weg nach leckeren Kleeblättern absuchte. Wenn im nächsten Jahr die letzten hohen Fichten gefallen und geräumt sind, werde ich den Weg fräsen lasssen und mit Klee einsäen. Während ich noch über die Anlage des Weges nachdachte, traten am hinteren Rand des Rückeweges erneut die Kitze aus, gefolgt von der Ricke. Langsam zogen sie den Weg herauf bis fast unter die Kanzel.

Links von mir - für ihre Vorstellung im mittleren Bild des Panoramas  - kam Unruhe auf. Unter den vereinzelten Jungbäumen im hohen Gras knackte es. Die Sauen machten sich auf. Sorgsam glaste ich die geräuschvolle Ecke ab, ohne auch nur einen Schwarzkittel zu Gesicht zu bekommen. Es dauerte eine weitere halbe Stunde, bis ich die ersten Frischlinge für einen Augenblick sah. Langsam zog die Gesellschaft, immer lauter werdend,   in Richtung der Holunderkanzel. Unter der Kanzel, die direkt am Weg steht, verharrten sie. Wahrscheinlich störte sie mein vom Anweg hinterlassener Duft. Die ganze Gesellschaft wurde einen Moment still, um dann abzubiegen und dicht an der Kanzel vorbeizuziehen, auf der Suche nach einem sicheren Wechsel über den Weg, Ich wusste, wo sie den Weg überqueren würden. Deshalb stellte ich das Glas schon auf diese Ecke ein. Es dauerte nicht lange, das wechselte das erste Stück über den Weg, gefolgt von mehreren rotbraunen Frischlingen. Es war die kleine gescheckte Bache, deren Mutter bei der letzten Drückjagd erlegt wurde. Wie ein Schatten huschte eine zweite Bache über den Weg, zusammen mit Frischlingen, die kaum über 2 Kilo wiegen konnten. Ein schöner, wenn auch schneller Anblick.  Dennoch kam auch ein wenig Wehmut auf, war das Bild doch auch ein Spiegel der Art und Weise, wie wir mit unserem Schwarzwild umgehen.

Als Rehe und Sauen ihren Weg zu ihren Äsungsplätzen gefunden hatten, machte ich mich mit der aufziehenden Nacht auf den Heimweg.

*

Mein erster Bock im neuen Revier

Nachdem drei meiner jagdfreunde ihren ersten Bock schon geschossen hatten, drängten sie mich, doch endlich auch meinen ersten Bock im neuen revier zu erlegen. Ich gehe die Jagd inzwischen aber lieber gemächlich an und warte gerne den Beginn der Blattzeit ab. Im Mai haben die Ricken ihre Setz-Reviere abgesteckt. Sie brauchen ausreichend Raum, um ihre Kitze sicher und ungestört setzen und aufziehen zu können. Für ihre Söhne und Töchter vom letzten Jahr haben die Ricken dann keinen Nerv mehr. Mit groben Angriffen vertreiben sie die Kinder vom letzten Jahr. Dann kehrt Ruhe ein. Man sieht die Ricken in den kommenden Wochen sehr zuverlässig zu festen Zeiten und an festen Plätzen im Revier äsen. Wo erfahrene Ricken stehen, werden sich auch die besten Böcke einstellen. Mitte Juli gesellen sich die Böcke für den kurzen Zeitraum der Brunft zu den Ricken. Einträchtig sieht man sie dann nebeneinander in den Wiesen stehen und äsen. Dabei ist die Ricke stets doppelt aufmerksam. Es ist interessant, wie sie sich selbst sichert, ihr Kitz im Auge behält und gleichzeitig auch noch ein waches Auge für den sie begleitenden Bock und die Umgebung hat.

Mitte Juli habe ich meinen ersten interessanten Bock im Revier gesehen. Zusammen mit der Ricke äste er frühmorgens im Wiesental unterhalb des Dorfes. Den wollte ich mir genauer anschauen, den wollte ich, wenn er aus der Nähe betrachtet alt und stark genug war, auch erlegen. I

Weil am Morgen und auch am frühen Mittag keine Zeit für die Jagd war, konzentrierte ich mich auf den Abendansitz. Gegen 17 Uhr Sommerzeit packte ich meine Sachen. Neben Büchse und Glas nahm ich einen Ansitzstuhl und einen Zielstock mit, weil es unten im Tal weder Ansitzleiter noch Schirm gibt. Am Ziel angekommen machte ich mich zu Fuß auf den Weg in den Wiesengrund. Beim Angehen übersah ich die Ricke, die argwöhnisch aus der Deckung des hohen Krautes jeden meiner Schritte von der gegenüberliegenden Talseite verfolgte. Bloß jeden Blickkontakt vermeiden. Tu so, als hättest du sie nicht gesehen, sagte ich zu mir und ging einfach weiter. Die Ricke zog sich in die Deckung des Waldes zurück. Diese Zeit nutze ich, um mir in der Nähe des Bachlaufes einen Ansitzplatz hinter einem dicken, gegabelten Feldahorn zu suchen. Nun begann eine lange Zeit des Wartens. Die erste Chance hate ich vertan. Zur nächsten Äsungsperiode gegen 20 Uhr traten Ricke und Kitz weit unterhalb meines Ansitzplatzes aus dem Wald. Anzusprechen waren sie gut, doch unerreichbar für die Kugel. Ich hatte mich aber schon darauf eingerichtet, den Bock notfalls totzusitzen. So konnte ich mit Ruhe und Muße die letzte Äsungsperiode vor Einbruch der Dämmerung abwarten. Gegen halb zehn trat die Ricke auf etwa 50 Schritte aus dem Schutz des Waldrandes auf die Wiese und begann zu äsen. Immer wieder sicherte sie zwischendurch. Weiter oben trat ein Schmalreh aus der Deckung, vermutlich ihr Kitz vom letzten Jahr. Langsam ästen die beiden Stücke aufeinander zu. Als die Distanz zu gering wurde, machte die Ricke einen Ausfall und trieb das Schmalreh fort aus dem Lebensbereich ihres Kitzes. Aus, das war's. In Gedanken machte ich mich schon auf den Heimweg, als ich am Waldrand einen roten Fleck gewahrte. Ich reckte mich ein wenig über das hohe Gras des Bachrandes. Die Ricke war wieder ausgetreten. Ständig äugte sie zurück zum Waldrand. Entweder wartet sie auf ihr Kitz oder auf den Bock. Ein zweiter roter Fleck erscheint am Waldrand. Der Bock. Deutlich überragt das Gehörn die Lauscher. Nun heißt es genau hinschauen. das achtfache Glas zeigt einen starken Gabler mit tief angesetzter Vordersprosse und hoher Mittelsprosse. Keine Vereckung weist auf eine dritte Sprosse hin. Die Rosen stehen dicht zusammen und füllen den ganzen Raum zwischen den Lauschern aus. Von der Figur her handelt es sich um einen mittelalten, drei- bis vierjährigen Bock. Die Entscheidung fällt schwer. Erlegen oder leben lassen. Angesichts der Nähe zur stark befahrenen Straße fällt die Entscheidung für die Jagd. Ich gehe zwischen den beiden Stämmen des Ahorns in Anschlag, bringe das Absehen ins Ziel und und komme sauber hinter dem Blatte ab. Mit krummem Rücken geht der Bock ab. Wenige Fluchten  hinter dem Anschuss bricht er zusammen. Schuss und Geschoss haben gute Wirkung getan. Die Trophäe ist ein guter Start in die neue Jagdzeit. 


Ansitz in der Weiherwiese

Lange Zeit habe ich nicht mehr in einer der schönsten Revierecken, der Weiherwiese gesesssen. Ein Grund war, dass sich die alte Kanzel im Frühjahr um über 20 cm in den weichen Boden der sumpfigen Weiherwiesen abgesenkt hatte. Nachdem es im frühen Sommer etwas abgetrocknet war, machte ich mich mit der Motorsäge daran, das Gerüst der alten Kanzel wieder geradezustellen. Dazu schnitt ich die höher stehenden Stützpfosten scheibenweise solange ab, bis die Kanzel wieder im Blei, also waagrecht war.  Zur vorläufigen Sicherheit zog ich noch einen Mittelholm in die Leiter ein und überarbeitete noch die Podestbrüstung. Nach diesen ersten Maßnahmen ist die Kanzel wieder gefahrlos zu besteigen und zu nutzen.

In der letzten Juli-Woche machte ich mich dann auf den Weg, um mal zu sehen, was sich in den Weiherwiesen tut. Der Tag war heiß, der Abend wunderschön mild, die Wiesen nach der ersten Mahd wieder grün. Da musste es doch guten Anblick geben. Es wurde dann auch ein interessanter Ansitzabend.

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In der oberen Wiesenspitze ästen eine Ricke und ein vermutlich dreijähriger Bock, direkt vor der Kanzel trieb ein in Wildpret und Körperbau ungewöhnlich schwerer Knopfbock ein Schmalreh. Am unteren Rand des Feuchtgebietes der Weiherwiesen trat,   leider zu spät zum Fotografieren, ein weiteres Schmalreh in Begleitung eines mehrjährigen Spießers mit schwacher Vordersprosse aus..

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Als sich im angrenzenden Wald gegen 10 Uhr die Sauen rumpelnd auf den Weg zur Suhle machten, packte ich Kamera und Glas und machte mich auf den Heimweg.


Bilder einer herbstlichen Bewegungs-Jagd des Forstamtes Weilmünster - Bad Camberg

Wie in jedem Jahr lud auch 2005 das Forstamt Weilmünster Anfang November zur Hubertusjagd in das Staatsrevier Laubus zwischen Weilmünster und Bad Camberg ein. Die Jagd erstreckt sich auf die forstlichen Reviere und 4 weitere Reviere in der Nachbarschaft. Als direkter Nachbar war ich in diesem Jahr erstmals zur Jagd eingeladen. Am Jagdtag lachte mitten in einer Regenperiode die Sonne am Novemberhimmel, so, als hätte Diana extra für diesen Tag ein Abkommen mit Petrus geschlossen.

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Entsprechend fröhlich begrüßten denn auch die zuständige Försterin und der Vertreter des Forstamtes die Jagdgäste auf dem Gelände der früheren forstlichen Pflanzengartens. Gejagt werden sollte auf Kahlwild, auf Schwarzwild, auf weibliches Rehwild und auf den Fuchs. Nach der Ansprache wurden die Teilnehmer in Gruppen aufgeteilt und auf die Ansitzplätze verteilt.

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Mein Ansitzschirm im südlichen Teil des Reviers lag mitten auf einem Waldwegekreuz. Hier stand einvorbereiteter, verblendeter Schirm mit rustikalem Ansitzhocker. Für den Rundumblick in die 4 großen Wegeschneisen wäre ein Drehstuhl wahrscheinlich die bessere Lösung gewesen. Nachdem ich mich eingerichtet und die Büchse geladen hatte schaute ich mich um . Ich kannte diese Revierecke von früheren Wanderungen als hervorragenden Einstand für Rot- und Schwarzwild. Inzwischen sind die Bestände stark reduziert, doch weist der Malbaum nahe meinem Ansitzschirm auf die regelmäßige Anwesenheit von Schwarzwild hin. Kurz nach Beginn des Jagens fielen im nördlichen Revier die ersten Schüsse. Es dauerte fast eine Stunde bis sich Treiber und Hunde meinem Stand näherten. Unten im Graben brach Holz. Ich machte mich schussfertig und hatte die auf 80 Schritt vorbeiwechselnde Sau schon im Glas, als ich am Rande des auf weites Gesichtsfeld gestellten Zielfernrohres eine Bewegung gewahrte. Die Treiber konnten es nicht sein. Sie waren noch zu weit weg. Ich setzte die Büchse ab und sah einen Reiter auf hellfarbenem Pferd durch das abgesperrte Gebiet reiten. Der Schwarzkittel war gerettet, der Reiter hatte sich in große Gefahr gebracht.

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In der nächsten halben Stunde verfolgte ich, wie die Hunde einen Bock an meinem Stand vorbei trieben und einen Fuchs durchs Unterholz jagten. Die Hundemeute war eigentlich keine Meute, sondern eher eine bunte Jagdgesellschaft aus Dackeln, Bracken, Wachtelhunden und Vorstehhunden. Sie verstanden es aber prächtig, das Wild auf die Läufe zu bringen und auf den Läufen zu halten. Gegen 12 Uhr kehrte Ruhe ein. Hunde und Treiber hatten ihre Arbeit getan. Die Jäger warteten nun auf ihren Ansitzplätzen auf die jagdliche Nachlese. Ich war bis dahin nicht zu Schuss gekommen und machte mich gespannt fertig, als ich von Norden her schweres Wild heranwechseln hörte. Vom Geräusch deutete alles auf Rotwild hin. Wenige Augenblick später sah ich den ersten Wildkörper weit oberhalb meines Standes im Fichtenholz. Mit dem kleinen Tagesglas konnte ich einen Hirsch und zwei Stücke Kahlwild erkennen. Weil das Ansprechen zwischen den Stämmen praktisch unmöglich war und an einen sicheren Schuss ohnehin nicht zu denken war, nahm ich die Kamera und versuchte mit größtmöglichem Zoom auf etwa 120 Schritte einige Aufnahmen zu schießen.

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Das rechte Bild in der Bilderreihe oben zeigt, dass es sich bei dem Kahlwild vermutlich um Alttier und Kalb handelt. Das Alttier ist rechts zwischen den Fichtenstämmen zu erkennen, sein Blick ist nach links gerichtet. Links neben dem mittleren Stamm steht das deutlich kleinere Kalb in dunklerer Decke.

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Der das Kahlwild begleitende Hirsch war relativ gut ansprechbar. Es handelt sich um einen allenfalls mittelalten Kronenzehner oder Kronenzwölfer mit kurzgabliger Krone und noch eng stehenden Stangen. Ich hatte das Vergnügen, die drei oder vier Stücke Rotwild über eine halbe Stunde lang oberhalb von meinem Stand auf einer der Taunus-typischen Felsklippen beobachten zu können. Die Vorsicht und 'Führungskraft' des Alttieres bewahrte das Kalb und mit ihm auch das Alttier davor, Teil der herbstlichen Jagdstrecke zu werden..

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Zum Ende der Herbstjagd lagen 7 Sauen, 2 Stücke Rehwild und 5 Füchse auf der Strecke.