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Im Revier ist immer etwas zu tun.  Machen Sie mit.

Kaum sind die Maisäcker aus dem Schneider, heißt es Kitze retten.

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Mitte Mai herrschte kurzfristig warmes trockenes Wetter. Die Bedingungen für den ersten Grasschnitt waren ideal. Drei Landwirt mähten denn auch die ersten Schläge. Wie immer kamen die Anrufe zur Kitzrettung sehr kurzfristig. Einer der Landwirte hat jedoch - das hat mich angenehm überrascht - die Mahd für den ersten Tag eingestellt, nachdem er Kitze in der Wiese gesichtet hatte. Die von ihm selbst aufgestellten Scheuchen reichten aus, die Wiese für den nächsten Tag kitzfrei zu machen. Danke!

Die Befürchtungen waren unbegründet: Kein Schaden im zuletzt ausgesäten Maisacker

Der von den Sauen stark geschädigte Maisacker direkt an der Grenze ließ nichts Gutes erwarten. Der angrenzende Maisacker in meinem Revier ist wesentlich größer und wegen seiner konvexen Form viel unübersichtlicher. Ich befürchtete starke Schäden, weil die zu Schaden gehenden Sauen auf ihren Gängen regelmäßig auch meinen noch nicht eingesäten Acker heimsuchten. Deshalb habe ich mich gleich in der ersten Nacht nach der Einsaat mit dem Gartenstuhl mitten aufs Feld gesetzt. Vor mir den Ansitzstock zum Anstreichen, neben mir die Büchse. Es herrschte zwar kein Mond, aber vor dem hellen Talnebel hätten sich die Sauen gut abgehoben. Ich saß aber vergebens. Weder in der ersten Nacht noch in den Folgenächten ließen sich die Sauen blicken. Ich war nicht böse darum und freute mich auch, dass die Maiskörner wegen der heißfeuchten Witterung schon nach 8 Tagen aufgingen und außer Gefahr waren. Mir persönlich ist aus jagdlicher Sicht eine späte Aussaat in warmer Zeit wesentlich lieber als die frühe Aussaat in den noch kalten Boden. Während im späten Mai der Mais innerhalb 8-10 Tagen aufgeht, habe ich es erleben und erleiden müssen, dass Mais bei zu früher Aussaat buchstäblich eine Keimpause einlegte und auf besseres Wetter wartete. Ich hatte schon Äcker, die ich deshalb länger als 4 Wochen bewachen musste.

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Diese Fährten ließen Ärger erwarten. Ich denke, dass eine oder mehrere Bachen dieser kleinen Rotte in den Tagen der Mais-Aussaat frischten und die Rotte deshalb in den Dickungen blieb. .

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Als Beispiel für die Nutzung von Karten im Revierbetrieb habe ich einmal einen Kartenausschnitt aus der Topografischen Karte ausgedruckt und die kritischen Flächen grün markiert. In den nächsten Wochen zeige ich, wie Sie Topografische Karten für die Revierplanung einsetzen.

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  Zur Orientierung: Die Windräder stehen auf der Karte auf Punkt 'küppel'.
Vom rechten Kartenrand sind weitere 6 Sauen über Punkt 311 im Anmarsch ins Weinbachtal.
Die rote Spitze des Nachbarreviers westlich von Qu wird gleichzeitig mit Mais eingesät.

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