Jagd-Boecke
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Nicht immer sind hohe Leitern und Kanzeln für die Jagd erforderlich.
Je nach Gelände und Jagdanlass - z.B. anlässlich von Drück- und Bewegungsjagden - tut der Jagd-Bock gute Dienste. Er verschafft Übersicht, ermöglicht einen sichereren Schuss
und ist komfortabler als ein Jagdstock.

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Dieser dreiständrige Ansitz ist ideal für den Ansitz im offenen Bestand. Die niedrige Sitzhöhe prädestiniert ihn für den Ansitz bei Bewegungsjagden. Er gibt Übersicht, angenehmen Sitzkomfort und sichere Möglichkeiten auf kurze und auch weitere Distanzen zu schießen.

Ich habe das Prinzip auf einen Getreide-Schaden-Sitz übertragen. Die kleine Dreieckskanzeln ist schnell zu bauen, leicht zu transportieren und ist schnell an jagdlichen Brennpunkten aufgestellt.

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Eine interessante Alternative sind Hochstände und Hochsitze mit drei Stützen.

Dreibein oder Dreibock

Vorbereitung auf die Mais-Aussaat

In wenigen Wochen werden in unserem Revier um die 50 Hektar Mais ausgesät. Wir sind schon jetzt dabei, uns auf die kritischen ersten 14 Tage nach der Aussaat vorzubereiten. Die Zäune werden gerichtet und eine Reihe kleiner Ansitze gezimmert.

Weil die Feldflächen relativ flach sind, haben wir uns für den Bau von Dreibein-Kanzeln mit einer Bodenhöhe von 2 Metern entschieden. Mit einer Brüstungshöhe von 3 Metern sind diese kleinen Kanzeln noch problemlos auf einem PKW-Anhänger zu transportieren. Sie sind so konstruiert, dass sie in kürzester Zeit an allen Brennpunkten des Reviers eingesetzt werden können. Wir können sie als schnellen Ansitz für die Bockjagd ebenso nutzen wie für die winterlichen Ansitz-Drückjagden..

Zuerst schneiden wir die notwendigen Stangen. Um Gewicht zu sparen, nutzen wir möglichst nur trockene Fichtenstangen mit einem Durchmesser von etwa 12-8   Zentimetern. Für einen Dreibock brauchen wir 4 Standstangen a 3 Meter, 9 Querhölzer a 1,50 m, 2 Sitzauflagen a 1,50 m  und 3 Streben a 2 Meter. Summa brauchen wir damit rund 40 m Stangenholz.

Bauanleitung:
( Die Bilder stimmen noch nicht exakt mit der Bauanleitung überein. Das liegt daran, dass ich beim Bau der ersten drei Dreibeine noch experimentiert habe. Nach dem ersten Exemplar baue ich weitere 3 Dreibeine.
Dann wird jeder Handgriff und jedes Phasenbild sitzen. )

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Zuerst schneiden wir 4 Standstangen auf (in unserem Fall) 3 m zu. Jede andere Standhöhe ist möglich. Mit einem Motorsägen-Strich markieren wir die Nagelstellen für die Traghölzer. Von oben bei 290,190,40 cm Aus 2 Standstangen, 3 Traghölzern und einer Querstrebe im unteren Feld fügen wir den Basis-Rahmen.
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Wir drehen den Basisrahmen um und nageln beidseitig je 3 Traghölzer auf. Danach kippen wir die noch wacklige Konstruktion zur Seite, um die 3 Standstange einfügen zu können. Beim Einnageln der 3. Standstange achten wir so gute es geht auf eine möglichst winklige Ausrichtung.
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Eine weitere Diagonalstrebe im zweiten Felder stabilisiert den Bock. Im nächsten Schritt fügen wir die 4. Standstange in das unten liegende Feld ein. Für den schnellen Aufstieg fügen wir 2-3 Sprossen ein. Später folgt auch eine einfache anlegbare Leiter.
Stabil und mobil:
Bis auf die Tritt- und Sitzbretter ist unser Dreibock fertig. Um ihn leichter transportieren und aufrichten zu können, empfehle ich, die Sitz- und Trittbretter separat zu fertigen. Der Dreibock ist in sich so stabil, dass er problemlos transportiert werden kann und vielfach genutzt werden kann..
DSC00432.JPG (622563 Byte) Der 2-Stunden-Sitz
Für einen kräftigen Mann ist es kein Problem, den Dreibock alleine zu transportieren und aufzurichten. Bei der Herstellung des Dreibeins habe ich einmal auf die Uhr gesehen: Für das Schneiden zu Zuschneiden der Stangen habe ich 1 Stunde gebraucht, für die Konstruktion 1 weitere Stunde.

Zuerst legen wir die 3 Standstangen aus und markieren die Nagelstellen für die Auflagehölzer mit einem kleinen Strich der Motorsäge. Markieren Sie die Stangen bei 290 cm, bei 190 cm und bei 50 cm. von der Brüstungshöhe aus gesehen. Im nächsten Schritt legen wir zwei Standstangen ca 150 cm auseinander und nageln die ersten 3 Traghölzer entsprechend der Markierung auf. Dann richten wir die Konstruktion rechtwinklig aus und stabilisieren das untere Rechteck mit einer Strebe.  Die so gebildeten Dreiecke stabilisieren die Konstruktion verlässlich.

Danach drehen wir den Rechteckrahmen um und nageln beidseitig wie abgebildet die restlichen Traghölzer frei mit 145mm-Stiften auf. Nun kippen wir die Konstruktion auf die Seite und nageln den 3. Tragholm passend ein. Dazu müssen wir nicht mehr messen. In die Mitte des unteren Feldes nageln wir nun die 4. Standstrebe ein. Sie dient zum einen als Sprossenauflage, zum anderen als Stütze für den Einstieg. 45 cm oberhalb der Bodenstreben nageln wir noch die beiden Sitzauflagen an. Dabei lassen wir die Einstiegsseite frei. Mit zwei weiteren Diagonalstreben versteifen wir die Konstruktion, achten aber vor darauf, alle Hölzer winklig auszurichten.Bis auf die Tritt- und Sitzbretter ist unser Dreibock nun fertig.