Jagd-Hunde
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Jagd-Hunde

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Gute Jagdhunde müssen mehr lernen und können als die meisten anderen Gebrauchshunde.
Von dieser Seite gelangen Sie mit einem Klick zum www.hunde-1x1.com
Dort schreibe ich in diesem Sommer die Neuauflage der Kleinen Hundeschule,
eine Grundausbildung für Begleithunde wie auch Gebrauchshunde.

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Meine Hunde sind alle sehr alt geworden. Sie konnten mich lange begleiten.
Deshalb habe ich nur wenige Hunde besessen. Ihre Zahl war gering.
Die Freude, Erlebnisse und Erfahrungen mit ihnen nicht.

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Er war mein schönster und auch bester:
Der Große Münsterländer John Chamavia, genannt Janko,
hat meinen Weg von 1980 bis 1995 begleitet.
Jetzt jagt er über den Wolken.

Mein jetziger Begleiter ist Finn. Finn ist ein Hund aus zweiter Hand.
Er ist ein ausgezeichneter Jäger, muss aber noch lernen, ein brauchbarer Hund zu werden.

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Zur Jagd gehört der Hund. Als Helfer bei der Suche, als Helfer bei der Nachsuche
und nicht zuletzt als Begleiter auf allen Reviergängen.

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Derzeit begleitet neben Finn meine Dackelhündin Biene meine jagdlichen Wege.
Sie ist sehr führig, gesetzt und bedächtig und hat eine gute Nase. Leider ist sie ein wenig schussscheu.
Ihr Spezialgebiet: Abwürfe von Hirsch und Bock.

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Das war Jolly. Er war ein recht stattlicher aber auch bösartiger Hund.
Er war rabiat scharf und griff auch Menschen an. Meine Frau verletzte er schwer.
Er war als Risikohund nicht verantwortbar.

Neben meinen Hunden habe ich bei Jagdfreunden eine Reihe weiterer Jagdhunde verschiedener Rassen
kennen gelernt oder anlässlich von Jagd und Nachsuchen beobachten können.

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Mit gespannten Sinnen wartet diese braunschimmelige Deutsch-Kurzhaar-Hündin
auf das, was da kommen mag.

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4 Profis für die Schwarzwildjagd:

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3 Deutsche Jagd-Terrier und eine Kopov-Bracke. 
Nicht nur wegen ihres Äußeren schätzen immer mehr Jäger in meiner Heimat Kopovs.
Sie leisten Erstaunliches als Sauenfinder, Sauendrücker und Schweißhunde
und sind - soweit ich sie kennen - angenehme Familienhunde.

Eine von Ihnen hieß Paula

Sie war eine vielversprechende junge Kopov-Hündin, bis sie im Alter von zwei Jahren anlässlich einer Drückjagd von einem Auto erfasst und tödlich verletzt wurde. Ein Erlebnis wird sie uns allen in Erinnerung halten.
Paula war so handlich und brav, dass sie ihren Besitzer regelmäßig zur Jagd begleiten durfte. Sie lernte dabei auch, über die Leiter hoch zur Kanzel zu steigen. Eines Tages schoss ihr Besitzer vom Ansitz einen Frischling. Weil dieser nicht im Feuer lag, bot sich für Paula die Möglichkeit einer kurzen Nachsuche. Auf dem Weg zum Anschuss ging eine zweiter Frischling hoch, den die junge Bracke freudig und lauthals in den späten Abend hinein verfolgte. Paulas Besitzer musste den erlegten Frischling selbst suchen und bergen. Nach einer Stunde Wartens auf den jungen Hund machte sich Paulas Besitzer auf den Heimweg, nachdem er seinen Jagdmantel als Treffpunk ausgelegt hatte. Paulas Besitzer hoffte, seine Hündin am nächsten Morgen auf dem Mantel wiederzufinden. Als er am frühen Morgen aber zum Mantel kam, war der Platz leer. Kein Hund weit und breit zu sehen oder zu hören. Paulas Besitzer wollte sich schon auf den Heimweg machen, als er leises Winseln hörte. Er blickte sich um, ohne den Hund zu entdecken. Nur zufällig blickte er hoch zurKanzel, wo freudig und schwanzwedelnd die junge Paula darauf wartete, von der Kanzel geholt zu werden.


Verjagt ...

Obwohl gerade gerettet, schauen sie noch ein wenig misstrauisch drein.

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Ihr Jagdeifer hatte die beiden Dackelhündinnen weit weg von ihrem Einsatzort geführt. Sie folgten dem Wild während der diesjährigen Hubertusjagd im Bad Camberger Forst so weit, dass sie weder die Kraft noch die Orientierung hatten, zu ihrem jagdlichen Ausgangspunkt zurückzufinden.

Am 5. November fand die weiträumige Bewegungsjagd statt. Am späten Nachmittag hatten sich alle Hunde bis auf die beiden schwarzen Langhaardackel wieder eingefunden, bzw. waren aufgelesen worden. Die beiden Langhaarhündinnen waren zwar mehrfach während der Jagd gesehen worden, hatten aber wahrscheinlich den bejagten Bezirk verlassen, so dass sich ihre Spur verlor. Alles Suchen, Pfeifen und Rufen blieb erfolglos. Dämmerung und Nacht machten der Suche ein Ende. Am Sonntagnachmitag berichteten Spaziergänger von zwei schwarzen Dackeln, die am frühen Mittag in den herbstlichen Laubwäldern der Jagd frönten. Ein Imker meldete, dass er die beiden Dackel nahe seinem Bienenhaus gesehen habe, aber nicht einfangen konnte.

Am Montag unternahm ich mit meinen beiden Hunden meine Revierrunde. Die Jagd am Wochenende hatte ihre Spuren hinterlassen. Die Kirrungen waren nicht besucht und auch sonst fand ich ungewöhnlich wenige Fährten. Der Grund dafür lief mir förmlich über den Weg. Zunächst dachte ich an eine schwarze Katze, die langsam über den Grenzweg zog. Doch dann teilte sich der schwarze Fleck. Zwei schwarze Katzen? Das wäre zu viel Pech für einen Tag. Ich ging näher ran. Auf 50 Meter herangekommen löste sich das Rätsel. Zwei recht kleine schwarze Langhaardackel irrten durch den Wald. Sie beäugten mich misstrauisch. Eine knurrte sogar, als ich sie streicheln und dabei das Halsband fassen wollte. Die andere war vertrauter. Sie ließ sich streicheln und in Ermangelung einer Führleine meinen Hosengürtel um den Hals legen. Langsam und mit viel gutem Zureden führte ich die beiden zum Auto. Auch wenn es ein wenig eng wurde begrüßten meine alte Dackelhündin und meine neue Finnenbracke die beiden überaus freundlich. Im Gepäckabteil ging es dann nach Hause.  Hier brachte ich die beiden im Hundezwinger unter, wo sie sich gleich in den freien Hundekorb verkrümelten und in tiefen Schlaf fielen. Ein Telefonanruf genügte. Zwei Stunden später holte sie ihr glücklicher Besitzer ab.