H-Kanzel
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wie auch Teile von Beiträgen doppelt.
Im Laufe der Woche wird diese Seite präzise überarbeitet.

Die H-Kanzel im Modell
In dieser Woche bauen wir die H-Kanzel in niedriger Höhe,
geeignet als mobile Feldkanzel und Sitz für die Bewegungsjagd..

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Das vorbereitete Kanzelherüst kann nun an jedem beliebigen Platz aufgestellt werden. Ohne Bretter, Brüstung etc. kann ein kräftiger mann den Kanzelbock anheben und aufstellen.

Wenn der Basis-Bock fertig und aufgestellt ist, gehen wir daran, Kanzelboden, Kanzelbank und Kanzelbrüstung herzurichten. Bis dahin haben wir uns die drei großen unterschiedlichen Sitzkonstruktionen offen gehalten.

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Je nach unseren bevorzugten Interessen können wir die Kanzel jetzt mit einem Frontaufstieg,
mit Seiteneinstieg oder mit Inneneinstieg konstruieren.

Die H-Kanzel im Revier

Die Standard-Kanzel ist für mich die hier abgebildete Kanzel. Ihre Stützholme stehen senkrecht, verlaufen parallel zueiander und dienen gleichzeitig als Rahmen für Boden, Sitz und Dach und als Träger der Kanzel-Verschalung. Die abgebildete Kanzel ist m.E. von der Seite gesehen ein wenig schmal. Das erleichtert zwar den Blick über die Brüstung, erschwert aber das Sitzen unnötig. Deshalb sollten hier 20 cm zugegeben werden, damit eine Rückenlehne eingebaut werden kann und die Füße ausgstreckt werden können.

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Die Standardkanzel steht sehr stabil. Allerdings sind bei dem abgebildeten Modell die Stützstreben unvorteilhaft angebracht. Die Kanzel stünde im Oberteil stabiler, wären die Stützstreben in Höhe der Kanzelbrüstung angeschlagen. Der Bau der H-Kanzel verlangt im Vergleich zu Kanzeln mit geneigtem Kanzelgerüst wesentlich weniger Material. Dieser Aspekt ist vor allem in Revieren wichtig, in denen mit den vorhandenen Fichtenstangen sorgsam umgegangen werden muss.

Die H-Kanzel

Eine 3 Stunden-Kanzel
1 Stunde Stangen schneiden - 1 Stunde Kanzelgerüst bauen - 1 Stunde Endmontage

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4 gleich lange Stangen schneiden und ausrichten 4 Querhölzer schneiden und auflegen Querhölzer am Ende anflachen und exakt auf Standstangen aufnageln
DSC00305.JPG (628116 Byte) DSC00307.JPG (619721 Byte) DSC00308.JPG (629289 Byte)
Übereinanderlegen erleichtert Messen und Arbeit Winkel von Standstange zu Querstange mit Winkel festlegen Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit Diagonalholz versteift.
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Querhölzer 5 und 6 auslegen, einen Rahmen aufrichten und aufnageln Zweiten Rahmen auf andere Seite der Querhölzer nageln. 2 Stützstreben Querhölzer 7 und 8 abmessen und oben aufnageln
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Zwei weitere Diagonalstangen in die leeren Rahmen nageln. Zwei kurze Diagonalen unter die Bodenkränze nageln. In einer guten Stunde ist das Gerüst fertig und kann von 1 Mann aufgerichtet werden

Die Smart-Kanzel
Bei der 2. Kanzel gleichen Typs ging alles noch besser von der Hand. Die Stangen wurden exakt auf 360 cm gelängt und konnten so per Smart an ihren Bestimmungsort gefahren werden. Auf 2 Touren konnten mehr als genug Stangen zum Standort der neuen Kanzel transportiert werdenIn den nächsten Wochen werden wir noch weitere Kanzeln dieses Typs bauen.

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Stangen zuschneiden Stangen verladen Stangen transportieren
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4 Pfosten richten 8 Querhölzer anflachen Ersten Stangenrahmen richten
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Rahmen winklig verstreben Zweiten Rahmen richten Rahmen stellen, 4 Querhölzer
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Rahmen verstreben Kanzelgerüst aufstellen Leiter richten und anlegen

Über die exakte Ausrichtung der Kanzel, über den Bau des Bodens, der Brüstung und der Sitzbank berichte ich in den kommenden Wochen.

Die H-Kanzel

In der komenden Woche bauen wir die H-Kanzel. Je nach Bodenhöhe eignet sich die H-Kanzel ideal als mobile Feldkanzel, als Sitz für die Bewegungsjagd oder mit großer Bodenhöhe als Ansitzkanzel mit Weitblick.

Je nach unseren bevorzugten Interessen können wir die Kanzel jetzt mit einem Frontaufstieg, mit Seiteneinstieg oder mit Inneneinstieg konstruieren.

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Nachdem die Stangen für Kanzel und Leiter maßgenau geschnitten und ausgelegt waren, brauchte ich weniger als 2 Stunden, um das Kanzelgerüst und die Anstellleiter zu nageln.

Inzwischen haben wir eine Reihe weiterer H-Kanzeln gebaut und aufgestellt. Wenn man die Maße einmal verinnerlicht hat, gibt es keinen Kanzel-Typen, der einfacher und schneller zu bauen und aufzurichten ist. Ich war früher ein Fan von Ansitzleitern. Inzwischen bevorzuge ich, wo immer möglich, den Bau der einfachen H-Leiter. Ihr Bau dauert kaum länger als der einer Leiter, der Materialverbrauch ist nur geringfügig größer, sie lässt sich auch dort leicht und sicher aufrichten, wo kein Baum als Stütze verfügbar ist. Dazu ist sie dank ihrer inneren Stabilität auch relativ leicht auf normalen PKW-Anhängern zu transportieren.

Schließlich lässt sie sich durch angepasste Änderungen der Querhölzer ganz einfach in der Größe variieren.

Zwei H-Kanzeln mit je 3 Metern Bodenhöhe habe ich für das Schwarzwild-gefährdete Birkenfeld vorbereitet, drei weitere mit Bodenhöhen von 4,50 bzw. 5 Metern im mittleren Hartmannsholz. Wenn diese drei Kanzeln aufgerichtet und mit Boden, Bank und Brüstung versehen sind, wenden wir uns der A-Kanzel zu. Dach und Verkleidung folgen, wenn sich der Standort im Jagdgebrauch bewährt hat.

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Sind die Seitenteile fertig, werden sie aufgerichtet und gestützt. Mit 4 Querhölzern, 2 inneren und zwei äußeren Diagonalhölzern wird das Gerüst komplettiert und stabilisiert. Rechte Winkel erhält man mit einem eingelegten Holzwinkel oder einer Schmiege (siehe rechtes Bild)

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Als Sprossen für die Leiter verwende ich heute fast nur noch mit der Motorsäge halbierte Rundstangen in Längen von 60-70 cm. Stangen mit einem Durchmesser von 8-10 cm liefern so Sprossen, die leicht und sicher aufzunageln sind, die eine scharfe Griff- und Trittkante haben. Diese Sprossen machen Leitern besonders sicher.

Die Multifunktions-H-Kanzel

Ich persönliche ziehe den Bau von rechteckigen Kanzelgerüsten dem Bau konisch ausgerichteter Kanzeln vor. Das hat seinen Grund in meiner Neigung, Kanzeln und Leitern auch schon einmal alleine zu bauen und aufzustellen. Kanzeln und Leitern, die man alleine aufstellt, müssen möglichst Material sparend gebaut werden. Nur so kann ein einzelner Mann sie bewegen und auch aufrichten. Über später angebrachte Stützstreben erreiche ich dann eine innere und äußere Stabilität, die der Stabilität konisch gebauter Kanzeln zumindest ebenbürtig, in meinen Augen sogar überlegen ist.

H-Kanzeln kann man nach gleichem Prinzip in jeder sinnvollen Höhe bauen. War ich vor Wochen noch sehr überzeugt von den einfach zu bauenden Dreieckskanzeln, so gewinne ich immer mehr die Überzeugung, dass kompakte 4ecks-Kanzeln vorteilhafter zu bauen sind. H-Kanzeln bieten mehr Platz zum Sitzen und kommen mit kürzeren und damit preiswerteren Brettern für Boden und Sitz aus.

Heute habe ich den Prototyp für eine Reihe von kleineren und größeren H-Kanzeln gebaut. Beim Bau geht es mir um eine möglichst optimale Normierung der Teile, um mit möglichst wenig Material möglichst viel Kanzel bauen zu können.

Aus Gründen bequemen Sitzens habe ich mich für eine H-Kanzel mit einer Bodenfläche von 120x120 cm entschieden. Von Kanzeln mit diesen Brüstungsmaßen kann man auch mit guter Auflage in alle Richtungen schießen. Dieses Maß bedeutet, dass Bodenhölzer und Brüstungshölzer auf exakt 120 cm geschnitten werden. Das macht den Bau einfach. Die Stangenlänge wählen wir nach den örtlichen Gegebenheiten und jagdlichen Bedürfnissen.

Fünf Gründe haben mich bewogen, zunächst eine kleine Serie von H-Kanzeln mit einer Brüstungshöhe von 360 cm zu bauen.

  • Die meisten der übernommenen Leitern und Kanzeln im Revier sind marode und stehen an Plätzen, die waldbaulich und jagdlich überholt sind.

  • Aus diesem Grund möchte ich die Jagd während des ersten Jagdjahres mit relativ mobilen Kanzeln bestreiten. Erst wenn sich die Ansitzplätze bewähren, werden hie und da noch einzelne feste und evtl. auch höhere Kanzeln gebaut. 

  • Das Material für 360 cm hohe H-Kanzeln ist noch leicht mit dem PKW zu transportieren. Die Kanzeln sind leicht zu bauen, verlangen wenig Material und sind leicht umzusetzen. Sie können während der Maiszeit im Feld stehen, für die Bockjagd an eine stille Wiese gefahren werden.

  • 360 cm hohe H-Kanzeln können in Herbst und Winter als sichere und komfortable Drückjagdstände genutzt werden. Bei einer offenen Brüstungshöhe von 360 cm lässt sich gut und sicher auf vorbeiwechselndes Wild schießen. Kürzt man die Kanzelfüße, kann man auch, wenn nötig, die Höhe der Kanzel ein Stück reduzieren.

  • 360 cm hohe offene H-Kanzeln lassen sich mit wenig Aufwand zu geschlossenen Kanzeln mit einer Brüstungshöhe von ca. 460 cm aufrüsten. Es ist konstruktiv auch kein Problem, die Kanzel mit Innenaufstieg oder auch mit einem Podest zu versehen. Alle Optionen bleiben offen.

Die Bauanleitung

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Wir schneiden 4 gleich lange Stangen von 360 cm Länge und legen Sie nebeneinander aus. Wir schneiden insgesamt 14 Querhölzer von je 120 cm Länge und flachen sie an den Enden an. Vom oberen Ende gerechnet nageln wir die Querhölzer bei 350 cm, 250 cm und 100 cm auf.
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Der Einfachheit halber nutzt man den ersten Rahmen als Schablone für den zweiten Rahmen. Ist der erste Rahmen fertig, richten wir ihn rechtwinklig aus und stabilieren ihn mit einer Diagonalstrebe. Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit Diagonalhölzern versteift.
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Im nächsten Schritt richten wir die beiden Rahmen senkrecht auf und stützen sie nach links und rechts mit einer angehefteten Stange. Ohne messen zu müssen können wir jetzt die weiteren Querhölzer aufnageln. Ihre Länge von einheitlich 120 cm ergibt gleichmäßgen Abstand. Bevor wir die stabilisierenden Diagonalhölzer in die offenen Rahmen nageln, richten wir die gesamte Konstruktion möglichst winklig aus.
DSC00315.JPG (636339 Byte) Im nächsten Schritt nageln wir die Leiter. Sie wird von außen an die Kanzel angestellt. Die Leiterholme längen wir bei 330 cm ab. Sie müssen später je nach Neigung der Leiter noch ein wenig gekürzt werden. Bei einem Sprossenabstand von 30cm bereiten Sie 10 Sprossen von 60 oder 70 cm Länge vor. Ist die Leiter fertig, wird die Kanzel endgültig ausgerichtet und in die Waage gesetzt. Dann wird sie nach drei Seiten mit Stützstreben und nach der 4. Seite mit der Leiter fixiert. Bevor wir die Bodenbrette aufnageln, ziehen wir zur Sicherheit bei 60 cm noch eine Mittelstrebe in den Kanzelboden zur Stabilisierung der Trittbretter ein.
Zulezt nageln wir die Diagonale in den Bodenrahmen und in den Kanzel-Bodenrahmen ein. Jetzt steht die Konstruktion bombenfest und kann aufgerichtet werden. - Nun können wir daran gehen, den Boden, die Brüstung und die Sitzbank einzuziehen. Am Abend können wir uns erstmals ansetzen.

Die folgende Bauanleitung ist ein erster Entwurf.
Sie wird in Illustration und Text noch optimiert.

wischaka1.JPG (524454 Byte) Vom Entwurf zur Kanzel:
Zunächst schneiden wir die benötigten Standstangen,  .Streben, Leiterholme und Leitersprossen. Dann fahren wir sie an Ort und Stelle, richten die Baustelle ein und legen los:
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DSC01979.JPG (539895 Byte) DSC01980.JPG (564367 Byte) DSC01983.JPG (628169 Byte) DSC01988.JPG (630495 Byte)
Wir begleiten den Bau der Kanzel als Modell im Studio wie auch in verschiedenen größen im Revier. Die  Standstangen für die transportable Kanzel messen je nach Standort 300-400 cm. Die Standstangen werden ausgelegt, die Bauteile der Leiter gerichtet, die Streben geschnitten. Ich bevorzuge Streben und Träger von 120cm Länge. Diese Länge gibt ein gutes Grundmaß. Auf unserem  Raster legen wir die Standstangen aus. Hinsichtlich der Kanzelhöhe sind wir variabel. Von der Gesamthöhe beträgt der   Sitzbereich vom Boden bis zur Kanzelbrüstung 100 cm. Zunächst nageln wir die Fußstreben, die Bodenträger und die Brüstungsstreben auf die Standstangen. Wir richten die Konstruktion winklig aus und nageln Querträger  zur Stabilisierung auf.
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DSC01989.JPG (576729 Byte) DSC01991.JPG (575492 Byte) DSC01994.JPG (511860 Byte) DSC01997.JPG (566868 Byte)
DSC00307.JPG (619721 Byte) DSC00308.JPG (629289 Byte) DSC00488.JPG (621516 Byte) DSC00311.JPG (629659 Byte)
Mittels des rechten Winkels wird der Winkel zwischen Standstange zu Querstangen genau festgelegt. Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit einer Diagonalstrebe versteift. Ist der erste Rahmen fertig, erleichtert es die Arbeit, wenn man den zweiten auf dem ersten nagelt. Im nächsten Schritt richten wir die Rahmenteile auf und fixieren sie provisorisch mit zwei Dtützstreben.
DSC02001.JPG (578337 Byte) DSC01999.JPG (520452 Byte) DSC01998.JPG (585094 Byte) DSC02017.JPG (581611 Byte)
DSC00312.JPG (630652 Byte) DSC00313.JPG (627976 Byte) DSC00490.JPG (625309 Byte) DSC00491.JPG (627182 Byte)
Stehen die beiden kanzelrahmen fest, können die restlichen Streben und räger eingenagelt werden. Die wacklige Konstruktion wird mittels  Querstrebe im Fußrahmen, im Rahmen des Kanzelbodens und ... in den beiden  noch wackligen Seitenrahmen fixiert. Ist die letzte Querstrebe eingearbeitet, ist das Kanzelgerüst so stabil, dass es transportiert bzw. am Ort der Wahl aufgerichtet werden kann.
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Die abgebildete Konstruktion kann von einem Mann innerhalb 2, höchstens 3 Stunden vorbereitet und gerichtet werden. Die Leiter wir an das fertige Gerüst angenagelt. Sie soll nicht flacher als 70° stehen. Sie dient gleichzeitig als Stütze der Kanzel. In der nächsten Woche nehmen wir uns die verschiedenen Varianten des Sitzbereichs vor: Anstieg von vorne, von der Seite, .... Das abgebildete Modell zeigt eine Kanzel mit Frontaufstieg. Dieser Einstig ist sicher und komfortabel und ideal für Drückjagdsitze geeignet.

Wir richten unser Revier neu ein:

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Unser neues Revier war über Jahre verwaist, weil kein Jäger sich die Last und die Sorgen mit den riesigen Maisflächen antun wollte. Hinsichtlich der Jagdeinrichtungen ist unser Revier eine Art  Entwicklungs-Revier. Die alten, vom Vor-Vor-Pächter stehen gebliebenen Leitern und Hochsitze sind defekt und nicht mehr stabil. Die  neueren Hochsitze hat der frühere Revierbetreuer abgebaut, um sie in einem anderen Jagd-Belauf neu aufzubauen.
So bestand unsere Start-Einrichtung im Frühjahr aus 6 alten Kanzeln die mindestens 2, eher 3 Jahrzehnte auf den  Ständern hatten und einer Reihe unbrauchbarer unsicherer und damit unbrauchbarer Ansitzleitern.  Nun ist es Zeit, an den wichtigsten Punkten neue Ansitz-Leitern und einzelne Kanzeln zu errichten.
Zur besseren Veranschaulichung baue ich alle zukünftigen Kanzeln und Leitern  im Modell vor.
Die Abbildung zeigt eine der verschiedenen Varianten der H-Kanzel. Mehr dazu in den kommenden Woche
n.

Um einigermaßen für die Jagd gerüstet zu sein, haben wir dann auf die Schnelle eine gute Handvoll Mini-Kanzeln gebaut, die einfach mit dem Anhänger im Revier von Brennpunkt zu Brennpunkt gefahren und im Handumdrehen aufgestellt werden können. Zugute kam uns auch, dass Frank ein geschickter und erfolgreicher Bodenjäger ist. Er zieht die Jagd von Schirm und Ansitzstuhl jedem höheren Ansitz vor. Und dabei jagt er sehr erfolgreich. Dank unseres Einsatzes und der kleinen Drückjagdkanzeln haben wir den Mais gut über die Aussaat gebracht.

Nun ist es Zeit, an den wichtigsten Punkten Ansitz-Leitern und einzelne Kanzeln zu errichten. Weil der Komplett-Aufbau des Reviers ein interessantes Thema ist, konnte ich www.stihl.de gewinnen, uns beim Aufbau des Reviers zu begleiten und zu unterstützen. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir zusammen mit Stihl eine Reihe verschiedener Kanzeln und Leitern bauen und dies auch hier ausführlich in Wort und Bild dokumentieren. Damit beim Bau der H-Kanzel jeder Handgriff sitzt, habe ich die H-Kanzel vorab schon einmal im Modell gebaut.

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wischaka1.JPG (524454 Byte) Vom Entwurf zur Kanzel:
Zunächst schneiden wir die benötigten Standstangen,  .Streben, Leiterholme und Leitersprossen. Dann fahren wir sie an Ort und Stelle, richten die Baustelle ein und legen los:
DSC00481.JPG (602935 Byte) DSC00487.JPG (629770 Byte)
DSC01979.JPG (539895 Byte) DSC01980.JPG (564367 Byte) DSC01983.JPG (628169 Byte) DSC01988.JPG (630495 Byte)
Wir begleiten den Bau der Kanzel als Modell im Studio wie auch in verschiedenen größen im Revier. Die  Standstangen für die transportable Kanzel messen je nach Standort 300-400 cm. Die Standstangen werden ausgelegt, die Bauteile der Leiter gerichtet, die Streben geschnitten. Ich bevorzuge Streben und Träger von 120cm Länge. Diese Länge gibt ein gutes Grundmaß. Auf unserem  Raster legen wir die Standstangen aus. Hinsichtlich der Kanzelhöhe sind wir variabel. Von der Gesamthöhe beträgt der   Sitzbereich vom Boden bis zur Kanzelbrüstung 100 cm. Zunächst nageln wir die Fußstreben, die Bodenträger und die Brüstungsstreben auf die Standstangen. Wir richten die Konstruktion winklig aus und nageln Querträger  zur Stabilisierung auf.
DSC00484.JPG (623912 Byte) DSC00485.JPG (613451 Byte) DSC00301.JPG (590204 Byte) DSC00303.JPG (626924 Byte)
DSC01989.JPG (576729 Byte) DSC01991.JPG (575492 Byte) DSC01994.JPG (511860 Byte) DSC01997.JPG (566868 Byte)
DSC00307.JPG (619721 Byte) DSC00308.JPG (629289 Byte) DSC00488.JPG (621516 Byte) DSC00311.JPG (629659 Byte)
Mittels des rechten Winkels wird der Winkel zwischen Standstange zu Querstangen genau festgelegt. Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit einer Diagonalstrebe versteift. Ist der erste Rahmen fertig, erleichtert es die Arbeit, wenn man den zweiten auf dem ersten nagelt. Im nächsten Schritt richten wir die Rahmenteile auf und fixieren sie provisorisch mit zwei Dtützstreben.
DSC02001.JPG (578337 Byte) DSC01999.JPG (520452 Byte) DSC01998.JPG (585094 Byte) DSC02017.JPG (581611 Byte)
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Stehen die beiden kanzelrahmen fest, können die restlichen Streben und räger eingenagelt werden. Die wacklige Konstruktion wird mittels  Querstrebe im Fußrahmen, im Rahmen des Kanzelbodens und ... in den beiden  noch wackligen Seitenrahmen fixiert. Ist die letzte Querstrebe eingearbeitet, ist das Kanzelgerüst so stabil, dass es transportiert bzw. am Ort der Wahl aufgerichtet werden kann.
DSC00316.JPG (622819 Byte) DSC02023.JPG (492666 Byte) DSC02021.JPG (524381 Byte) DSC02025.JPG (542286 Byte)
Die abgebildete Konstruktion kann von einem Mann innerhalb 2, höchstens 3 Stunden vorbereitet und gerichtet werden. Die Leiter wir an das fertige Gerüst angenagelt. Sie soll nicht flacher als 70° stehen. Sie dient gleichzeitig als Stütze der Kanzel. In der nächsten Woche nehmen wir uns die verschiedenen Varianten des Sitzbereichs vor: Anstieg von vorne, von der Seite, .... Das abgebildete Modell zeigt eine Kanzel mit Frontaufstieg. Dieser Einstig ist sicher und komfortabel und ideal für Drückjagdsitze geeignet.

 

Die Ansitzmöglichkeiten in unserem neuen Revier sind zu einem guten Teil veraltet, nicht mehr ganz sicher und stehen - weil sich der Wald ständig verändert - vielfach auch nicht mehr am rechten Platz. Um uns auf die Mais-Zeit vorzubereiten, beginne ich jetzt, nachdem der letzte Schnee geschmolzen ist, mit dem Bau einer Reihe kleinerer Sitze, die ebenso zur Wildschadensabwehr wie auch als Drückjagd-Ansitze geeignet sind. Gestern habe ich trockene Fichtenstangen geschnitten, heute habe ich mit dem Bau der ersten beiden Sitze begonnen. Um in etwa eine Vorstellung der benötigten Zeit zu gewinnen, notiere ich mir die Zeiten für die einzelnen Arbeit.

Im ersten Einsatz baue ich eine traditionelle kleine H-Kanzel mit einer Bodenhöhe von 2,50 m und einer Grundfläche von 110x110 cm.Nach diesem Bau-Prinzip können auch höhere und größere Kanzeln am Boden vorbereitet werden.

Die 3 Stunden-Kanzel
1 Stunde Stangen schneiden - 1 Stunde Kanzelgerüst bauen - 1 Stunde Endmontage

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4 gleich lange Stangen schneiden und ausrichten 4 Querhölzer schneiden und auflegen Querhölzer am Ende anflachen und exakt auf Standstangen aufnageln
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Übereinanderlegen erleichtert Messen und Arbeit Winkel von Standstange zu Querstange mit Winkel festlegen Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit Diagonalholz versteift.
DSC00311.JPG (629659 Byte) DSC00312.JPG (630652 Byte) DSC00313.JPG (627976 Byte)
Querhölzer 5 und 6 auslegen, einen Rahmen aufrichten und aufnageln Zweiten Rahmen auf andere Seite der Querhölzer nageln. Querhölzer 7 und 8 abmessen und aufnageln
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Zwei weitere Diagonalstangen in die leeren Rahmen nageln. Zwei kurze Diagonalen unter die Bodenkränze nageln. In einer guten Stunde ist das Gerüst fertig und kann von 1 Mann aufgerichtet werden

Nächste Woche bauen wir eine Dreieckskanzel in gleicher Höhe

wischaka1.JPG (524454 Byte) Vom Entwurf zur Kanzel:
Zunächst schneiden wir die benötigten Standstangen,  .Streben, Leiterholme und Leitersprossen. Dann fahren wir sie an Ort und Stelle, richten die Baustelle ein und legen los:
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DSC01979.JPG (539895 Byte) DSC01980.JPG (564367 Byte) DSC01983.JPG (628169 Byte) DSC01988.JPG (630495 Byte)
Wir begleiten den Bau der Kanzel als Modell im Studio wie auch in verschiedenen größen im Revier. Die  Standstangen für die transportable Kanzel messen je nach Standort 300-400 cm. Die Standstangen werden ausgelegt, die Bauteile der Leiter gerichtet, die Streben geschnitten. Ich bevorzuge Streben und Träger von 120cm Länge. Diese Länge gibt ein gutes Grundmaß. Auf unserem  Raster legen wir die Standstangen aus. Hinsichtlich der Kanzelhöhe sind wir variabel. Von der Gesamthöhe beträgt der   Sitzbereich vom Boden bis zur Kanzelbrüstung 100 cm. Zunächst nageln wir die Fußstreben, die Bodenträger und die Brüstungsstreben auf die Standstangen. Wir richten die Konstruktion winklig aus und nageln Querträger  zur Stabilisierung auf.
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Mittels des rechten Winkels wird der Winkel zwischen Standstange zu Querstangen genau festgelegt. Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit einer Diagonalstrebe versteift. Ist der erste Rahmen fertig, erleichtert es die Arbeit, wenn man den zweiten auf dem ersten nagelt. Im nächsten Schritt richten wir die Rahmenteile auf und fixieren sie provisorisch mit zwei Dtützstreben.
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Stehen die beiden kanzelrahmen fest, können die restlichen Streben und räger eingenagelt werden. Die wacklige Konstruktion wird mittels  Querstrebe im Fußrahmen, im Rahmen des Kanzelbodens und ... in den beiden  noch wackligen Seitenrahmen fixiert. Ist die letzte Querstrebe eingearbeitet, ist das Kanzelgerüst so stabil, dass es transportiert bzw. am Ort der Wahl aufgerichtet werden kann.
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Die abgebildete Konstruktion kann von einem Mann innerhalb 2, höchstens 3 Stunden vorbereitet und gerichtet werden. Die Leiter wir an das fertige Gerüst angenagelt. Sie soll nicht flacher als 70° stehen. Sie dient gleichzeitig als Stütze der Kanzel. In der nächsten Woche nehmen wir uns die verschiedenen Varianten des Sitzbereichs vor: Anstieg von vorne, von der Seite, .... Das abgebildete Modell zeigt eine Kanzel mit Frontaufstieg. Dieser Einstig ist sicher und komfortabel und ideal für Drückjagdsitze geeignet.