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Durch das Zusammenlegen vieler Seiten erscheinen ganze
Beiträge
wie auch Teile von Beiträgen doppelt.
Im Laufe der Woche wird diese Seite präzise überarbeitet. |
Die H-Kanzel im Modell
In dieser Woche bauen wir die H-Kanzel in niedriger Höhe,
geeignet als mobile Feldkanzel und Sitz für die Bewegungsjagd..
Das vorbereitete Kanzelherüst kann nun an jedem beliebigen Platz aufgestellt werden.
Ohne Bretter, Brüstung etc. kann ein kräftiger mann den Kanzelbock anheben und
aufstellen.
Wenn der Basis-Bock fertig und aufgestellt ist, gehen wir daran, Kanzelboden,
Kanzelbank und Kanzelbrüstung herzurichten. Bis dahin haben wir uns die drei großen
unterschiedlichen Sitzkonstruktionen offen gehalten.
Je nach unseren bevorzugten Interessen können wir die Kanzel jetzt mit einem
Frontaufstieg,
mit Seiteneinstieg oder mit Inneneinstieg konstruieren.
Die Standard-Kanzel ist für mich die hier abgebildete Kanzel. Ihre
Stützholme stehen senkrecht, verlaufen parallel zueiander und dienen gleichzeitig als
Rahmen für Boden, Sitz und Dach und als Träger der Kanzel-Verschalung. Die abgebildete
Kanzel ist m.E. von der Seite gesehen ein wenig schmal. Das erleichtert zwar den Blick
über die Brüstung, erschwert aber das Sitzen unnötig. Deshalb sollten hier 20 cm
zugegeben werden, damit eine Rückenlehne eingebaut werden kann und die Füße ausgstreckt
werden können.
 
Die Standardkanzel steht sehr stabil. Allerdings sind bei dem
abgebildeten Modell die Stützstreben unvorteilhaft angebracht. Die Kanzel stünde im
Oberteil stabiler, wären die Stützstreben in Höhe der Kanzelbrüstung angeschlagen. Der
Bau der H-Kanzel verlangt im Vergleich zu Kanzeln mit geneigtem Kanzelgerüst wesentlich
weniger Material. Dieser Aspekt ist vor allem in Revieren wichtig, in denen mit den
vorhandenen Fichtenstangen sorgsam umgegangen werden muss.
Eine 3 Stunden-Kanzel
1 Stunde Stangen schneiden - 1 Stunde Kanzelgerüst bauen - 1 Stunde Endmontage
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| 4 gleich lange Stangen schneiden und ausrichten |
4 Querhölzer schneiden und auflegen |
Querhölzer am Ende anflachen und exakt auf
Standstangen aufnageln |
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| Übereinanderlegen erleichtert Messen und Arbeit |
Winkel von Standstange zu Querstange mit Winkel
festlegen |
Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit
Diagonalholz versteift. |
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| Querhölzer 5 und 6 auslegen, einen Rahmen
aufrichten und aufnageln |
Zweiten Rahmen auf andere Seite der Querhölzer
nageln. 2 Stützstreben |
Querhölzer 7 und 8 abmessen und oben aufnageln |
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| Zwei weitere Diagonalstangen in die leeren Rahmen
nageln. |
Zwei kurze Diagonalen unter die Bodenkränze nageln. |
In einer guten Stunde ist das Gerüst fertig und
kann von 1 Mann aufgerichtet werden |
Die Smart-Kanzel
Bei der 2. Kanzel gleichen Typs ging alles noch besser von der Hand. Die Stangen
wurden exakt auf 360 cm gelängt und konnten so per Smart an ihren Bestimmungsort gefahren
werden. Auf 2 Touren konnten mehr als genug Stangen zum Standort der
neuen Kanzel transportiert werden. In den nächsten Wochen werden
wir noch weitere Kanzeln dieses Typs bauen.
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| Stangen zuschneiden |
Stangen verladen |
Stangen transportieren |
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| 4 Pfosten richten |
8 Querhölzer anflachen |
Ersten Stangenrahmen richten |
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| Rahmen winklig verstreben |
Zweiten Rahmen richten |
Rahmen stellen, 4 Querhölzer |
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| Rahmen verstreben |
Kanzelgerüst aufstellen |
Leiter richten und anlegen |
Über die exakte Ausrichtung der Kanzel, über den Bau des Bodens, der
Brüstung und der Sitzbank berichte ich in den kommenden Wochen.
In der komenden Woche bauen wir die H-Kanzel. Je nach Bodenhöhe eignet
sich die H-Kanzel ideal als mobile Feldkanzel, als Sitz für die Bewegungsjagd oder mit
großer Bodenhöhe als Ansitzkanzel mit Weitblick.
Je nach unseren bevorzugten Interessen können wir die Kanzel jetzt mit einem
Frontaufstieg, mit Seiteneinstieg oder mit Inneneinstieg konstruieren.
...
Nachdem die Stangen für Kanzel und Leiter maßgenau geschnitten und
ausgelegt waren, brauchte ich weniger als 2 Stunden, um das Kanzelgerüst und die
Anstellleiter zu nageln.
Inzwischen haben wir eine Reihe weiterer H-Kanzeln gebaut und aufgestellt.
Wenn man die Maße einmal verinnerlicht hat, gibt es keinen Kanzel-Typen, der einfacher
und schneller zu bauen und aufzurichten ist. Ich war früher ein Fan von Ansitzleitern.
Inzwischen bevorzuge ich, wo immer möglich, den Bau der einfachen H-Leiter. Ihr Bau
dauert kaum länger als der einer Leiter, der Materialverbrauch ist nur geringfügig
größer, sie lässt sich auch dort leicht und sicher aufrichten, wo kein Baum als Stütze
verfügbar ist. Dazu ist sie dank ihrer inneren Stabilität auch relativ leicht auf
normalen PKW-Anhängern zu transportieren.
Schließlich lässt sie sich durch angepasste Änderungen der Querhölzer
ganz einfach in der Größe variieren.
Zwei H-Kanzeln mit je 3 Metern Bodenhöhe habe ich für das
Schwarzwild-gefährdete Birkenfeld vorbereitet, drei weitere mit Bodenhöhen von 4,50 bzw.
5 Metern im mittleren Hartmannsholz. Wenn diese drei Kanzeln aufgerichtet und mit Boden,
Bank und Brüstung versehen sind, wenden wir uns der A-Kanzel zu. Dach und Verkleidung
folgen, wenn sich der Standort im Jagdgebrauch bewährt hat.
  
Sind die Seitenteile fertig, werden sie aufgerichtet und gestützt. Mit 4
Querhölzern, 2 inneren und zwei äußeren Diagonalhölzern wird das Gerüst komplettiert
und stabilisiert. Rechte Winkel erhält man mit einem eingelegten Holzwinkel oder einer
Schmiege (siehe rechtes Bild)

Als Sprossen für die Leiter verwende ich heute fast nur noch mit der
Motorsäge halbierte Rundstangen in Längen von 60-70 cm. Stangen mit einem Durchmesser
von 8-10 cm liefern so Sprossen, die leicht und sicher aufzunageln sind, die eine scharfe
Griff- und Trittkante haben. Diese Sprossen machen Leitern besonders sicher.
Die Multifunktions-H-Kanzel
Ich persönliche ziehe den Bau von rechteckigen Kanzelgerüsten dem Bau
konisch ausgerichteter Kanzeln vor. Das hat seinen Grund in meiner Neigung, Kanzeln und
Leitern auch schon einmal alleine zu bauen und aufzustellen. Kanzeln und Leitern, die man
alleine aufstellt, müssen möglichst Material sparend gebaut werden. Nur so kann ein
einzelner Mann sie bewegen und auch aufrichten. Über später angebrachte Stützstreben
erreiche ich dann eine innere und äußere Stabilität, die der Stabilität konisch
gebauter Kanzeln zumindest ebenbürtig, in meinen Augen sogar überlegen ist.
H-Kanzeln kann man nach gleichem Prinzip in jeder sinnvollen Höhe bauen.
War ich vor Wochen noch sehr überzeugt von den einfach zu bauenden Dreieckskanzeln, so
gewinne ich immer mehr die Überzeugung, dass kompakte 4ecks-Kanzeln vorteilhafter zu
bauen sind. H-Kanzeln bieten mehr Platz zum Sitzen und kommen mit kürzeren und damit
preiswerteren Brettern für Boden und Sitz aus.
Heute habe ich den Prototyp für eine Reihe von kleineren und größeren
H-Kanzeln gebaut. Beim Bau geht es mir um eine möglichst optimale Normierung der Teile,
um mit möglichst wenig Material möglichst viel Kanzel bauen zu können.
Aus Gründen bequemen Sitzens habe ich mich für eine H-Kanzel mit einer
Bodenfläche von 120x120 cm entschieden. Von Kanzeln mit diesen Brüstungsmaßen kann man
auch mit guter Auflage in alle Richtungen schießen. Dieses Maß bedeutet, dass
Bodenhölzer und Brüstungshölzer auf exakt 120 cm geschnitten werden. Das macht den Bau
einfach. Die Stangenlänge wählen wir nach den örtlichen Gegebenheiten und jagdlichen
Bedürfnissen.
Fünf Gründe haben mich bewogen, zunächst eine kleine Serie von
H-Kanzeln mit einer Brüstungshöhe von 360 cm zu bauen.
Die meisten der übernommenen Leitern und Kanzeln im Revier sind marode
und stehen an Plätzen, die waldbaulich und jagdlich überholt sind.
Aus diesem Grund möchte ich die Jagd während des ersten Jagdjahres mit
relativ mobilen Kanzeln bestreiten. Erst wenn sich die Ansitzplätze bewähren, werden hie
und da noch einzelne feste und evtl. auch höhere Kanzeln gebaut.
Das Material für 360 cm hohe H-Kanzeln ist noch leicht mit dem PKW zu
transportieren. Die Kanzeln sind leicht zu bauen, verlangen wenig Material und sind leicht
umzusetzen. Sie können während der Maiszeit im Feld stehen, für die Bockjagd an eine
stille Wiese gefahren werden.
360 cm hohe H-Kanzeln können in Herbst und Winter als sichere und
komfortable Drückjagdstände genutzt werden. Bei einer offenen Brüstungshöhe von 360 cm
lässt sich gut und sicher auf vorbeiwechselndes Wild schießen. Kürzt man die
Kanzelfüße, kann man auch, wenn nötig, die Höhe der Kanzel ein Stück reduzieren.
360 cm hohe offene H-Kanzeln lassen sich mit wenig Aufwand zu
geschlossenen Kanzeln mit einer Brüstungshöhe von ca. 460 cm aufrüsten. Es ist
konstruktiv auch kein Problem, die Kanzel mit Innenaufstieg oder auch mit einem Podest zu
versehen. Alle Optionen bleiben offen.
Die Bauanleitung
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| Wir schneiden 4 gleich lange Stangen von 360 cm
Länge und legen Sie nebeneinander aus. |
Wir schneiden insgesamt 14 Querhölzer von je 120 cm
Länge und flachen sie an den Enden an. |
Vom oberen Ende gerechnet nageln wir die Querhölzer
bei 350 cm, 250 cm und 100 cm auf. |
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| Der Einfachheit halber nutzt man den ersten Rahmen
als Schablone für den zweiten Rahmen. |
Ist der erste Rahmen fertig, richten wir ihn
rechtwinklig aus und stabilieren ihn mit einer Diagonalstrebe. |
Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit
Diagonalhölzern versteift. |
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| Im nächsten Schritt richten wir die beiden Rahmen
senkrecht auf und stützen sie nach links und rechts mit einer angehefteten Stange. |
Ohne messen zu müssen können wir jetzt die
weiteren Querhölzer aufnageln. Ihre Länge von einheitlich 120 cm ergibt gleichmäßgen
Abstand. |
Bevor wir die stabilisierenden Diagonalhölzer in
die offenen Rahmen nageln, richten wir die gesamte Konstruktion möglichst winklig aus. |
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Im nächsten Schritt nageln wir die Leiter. Sie wird
von außen an die Kanzel angestellt. Die Leiterholme längen wir bei 330 cm ab. Sie
müssen später je nach Neigung der Leiter noch ein wenig gekürzt werden. Bei einem
Sprossenabstand von 30cm bereiten Sie 10 Sprossen von 60 oder 70 cm Länge vor. |
Ist die Leiter fertig, wird die Kanzel endgültig
ausgerichtet und in die Waage gesetzt. Dann wird sie nach drei Seiten mit Stützstreben
und nach der 4. Seite mit der Leiter fixiert. Bevor wir die Bodenbrette aufnageln, ziehen
wir zur Sicherheit bei 60 cm noch eine Mittelstrebe in den Kanzelboden zur Stabilisierung
der Trittbretter ein. |
| Zulezt nageln wir die Diagonale in den Bodenrahmen
und in den Kanzel-Bodenrahmen ein. Jetzt steht die Konstruktion bombenfest und kann
aufgerichtet werden. |
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Nun können wir daran gehen, den Boden, die
Brüstung und die Sitzbank einzuziehen. Am Abend können wir uns erstmals
ansetzen. |
Die folgende Bauanleitung ist ein erster
Entwurf.
Sie wird in Illustration und Text noch optimiert.
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Vom Entwurf zur Kanzel:
Zunächst schneiden wir die benötigten Standstangen, .Streben, Leiterholme
und Leitersprossen. Dann fahren wir sie an Ort und Stelle, richten die Baustelle ein und
legen los: |
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| Wir begleiten den Bau der Kanzel als Modell im Studio wie auch in
verschiedenen größen im Revier. Die Standstangen für die transportable Kanzel
messen je nach Standort 300-400 cm. |
Die Standstangen werden ausgelegt, die Bauteile der Leiter
gerichtet, die Streben geschnitten. Ich bevorzuge Streben und Träger von 120cm Länge.
Diese Länge gibt ein gutes Grundmaß. |
Auf unserem Raster legen wir die Standstangen aus.
Hinsichtlich der Kanzelhöhe sind wir variabel. Von der Gesamthöhe beträgt der
Sitzbereich vom Boden bis zur Kanzelbrüstung 100 cm. |
Zunächst nageln wir die Fußstreben, die Bodenträger und die
Brüstungsstreben auf die Standstangen. Wir richten die Konstruktion winklig aus und
nageln Querträger zur Stabilisierung auf. |
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| Mittels des rechten Winkels wird der Winkel zwischen Standstange zu
Querstangen genau festgelegt. |
Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit einer Diagonalstrebe
versteift. |
Ist der erste Rahmen fertig, erleichtert es die Arbeit, wenn man
den zweiten auf dem ersten nagelt. |
Im nächsten Schritt richten wir die Rahmenteile auf und fixieren
sie provisorisch mit zwei Dtützstreben. |
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| Stehen die beiden kanzelrahmen fest, können die restlichen Streben
und räger eingenagelt werden. |
Die wacklige Konstruktion wird mittels Querstrebe im
Fußrahmen, im Rahmen des Kanzelbodens und ... |
in den beiden noch wackligen Seitenrahmen fixiert. Ist die
letzte Querstrebe eingearbeitet, |
ist das Kanzelgerüst so stabil, dass es transportiert bzw. am Ort
der Wahl aufgerichtet werden kann. |
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| Die abgebildete Konstruktion kann von einem Mann innerhalb 2,
höchstens 3 Stunden vorbereitet und gerichtet werden. |
Die Leiter wir an das fertige Gerüst angenagelt. Sie soll nicht
flacher als 70° stehen. Sie dient gleichzeitig als Stütze der Kanzel. |
In der nächsten Woche nehmen wir uns die verschiedenen Varianten
des Sitzbereichs vor: Anstieg von vorne, von der Seite, .... |
Das abgebildete Modell zeigt eine Kanzel mit Frontaufstieg. Dieser
Einstig ist sicher und komfortabel und ideal für Drückjagdsitze geeignet. |
Wir richten unser Revier neu ein:
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Unser neues Revier war über Jahre
verwaist, weil kein Jäger sich die Last und die Sorgen mit den riesigen Maisflächen
antun wollte. Hinsichtlich der Jagdeinrichtungen ist unser Revier eine Art
Entwicklungs-Revier. Die alten, vom Vor-Vor-Pächter stehen gebliebenen Leitern und
Hochsitze sind defekt und nicht mehr stabil. Die neueren Hochsitze hat der frühere
Revierbetreuer abgebaut, um sie in einem anderen Jagd-Belauf neu aufzubauen.
So bestand unsere Start-Einrichtung im Frühjahr aus 6 alten Kanzeln die mindestens 2,
eher 3 Jahrzehnte auf den Ständern hatten und einer Reihe unbrauchbarer unsicherer
und damit unbrauchbarer Ansitzleitern. Nun ist es Zeit, an den wichtigsten Punkten
neue Ansitz-Leitern und einzelne Kanzeln zu errichten.
Zur besseren Veranschaulichung baue ich alle zukünftigen Kanzeln und Leitern im
Modell vor.
Die Abbildung zeigt eine der verschiedenen Varianten der H-Kanzel. Mehr dazu in den
kommenden Wochen. |
Um einigermaßen für die Jagd gerüstet zu sein, haben wir dann auf die Schnelle eine
gute Handvoll Mini-Kanzeln gebaut, die einfach mit dem Anhänger im Revier von Brennpunkt
zu Brennpunkt gefahren und im Handumdrehen aufgestellt werden können. Zugute kam uns
auch, dass Frank ein geschickter und erfolgreicher Bodenjäger ist. Er zieht die Jagd von
Schirm und Ansitzstuhl jedem höheren Ansitz vor. Und dabei jagt er sehr erfolgreich. Dank
unseres Einsatzes und der kleinen Drückjagdkanzeln haben wir den Mais gut über die
Aussaat gebracht.
Nun ist es Zeit, an den wichtigsten Punkten Ansitz-Leitern und einzelne Kanzeln zu
errichten. Weil der Komplett-Aufbau des Reviers ein interessantes Thema ist, konnte ich www.stihl.de gewinnen, uns beim Aufbau des
Reviers zu begleiten und zu unterstützen. In den kommenden Wochen und Monaten werden wir
zusammen mit Stihl eine Reihe verschiedener Kanzeln und Leitern bauen und dies auch hier
ausführlich in Wort und Bild dokumentieren. Damit beim Bau der H-Kanzel jeder Handgriff
sitzt, habe ich die H-Kanzel vorab schon einmal im Modell gebaut.
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Vom Entwurf zur Kanzel:
Zunächst schneiden wir die benötigten Standstangen, .Streben, Leiterholme
und Leitersprossen. Dann fahren wir sie an Ort und Stelle, richten die Baustelle ein und
legen los: |
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| Wir begleiten den Bau der Kanzel als Modell im Studio wie auch in
verschiedenen größen im Revier. Die Standstangen für die transportable Kanzel
messen je nach Standort 300-400 cm. |
Die Standstangen werden ausgelegt, die Bauteile der Leiter
gerichtet, die Streben geschnitten. Ich bevorzuge Streben und Träger von 120cm Länge.
Diese Länge gibt ein gutes Grundmaß. |
Auf unserem Raster legen wir die Standstangen aus.
Hinsichtlich der Kanzelhöhe sind wir variabel. Von der Gesamthöhe beträgt der
Sitzbereich vom Boden bis zur Kanzelbrüstung 100 cm. |
Zunächst nageln wir die Fußstreben, die Bodenträger und die
Brüstungsstreben auf die Standstangen. Wir richten die Konstruktion winklig aus und
nageln Querträger zur Stabilisierung auf. |
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| Mittels des rechten Winkels wird der Winkel zwischen Standstange zu
Querstangen genau festgelegt. |
Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit einer Diagonalstrebe
versteift. |
Ist der erste Rahmen fertig, erleichtert es die Arbeit, wenn man
den zweiten auf dem ersten nagelt. |
Im nächsten Schritt richten wir die Rahmenteile auf und fixieren
sie provisorisch mit zwei Dtützstreben. |
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| Stehen die beiden kanzelrahmen fest, können die restlichen Streben
und räger eingenagelt werden. |
Die wacklige Konstruktion wird mittels Querstrebe im
Fußrahmen, im Rahmen des Kanzelbodens und ... |
in den beiden noch wackligen Seitenrahmen fixiert. Ist die
letzte Querstrebe eingearbeitet, |
ist das Kanzelgerüst so stabil, dass es transportiert bzw. am Ort
der Wahl aufgerichtet werden kann. |
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| Die abgebildete Konstruktion kann von einem Mann innerhalb 2,
höchstens 3 Stunden vorbereitet und gerichtet werden. |
Die Leiter wir an das fertige Gerüst angenagelt. Sie soll nicht
flacher als 70° stehen. Sie dient gleichzeitig als Stütze der Kanzel. |
In der nächsten Woche nehmen wir uns die verschiedenen Varianten
des Sitzbereichs vor: Anstieg von vorne, von der Seite, .... |
Das abgebildete Modell zeigt eine Kanzel mit Frontaufstieg. Dieser
Einstig ist sicher und komfortabel und ideal für Drückjagdsitze geeignet. |
Die Ansitzmöglichkeiten in unserem neuen Revier sind zu einem guten Teil veraltet,
nicht mehr ganz sicher und stehen - weil sich der Wald ständig verändert - vielfach auch
nicht mehr am rechten Platz. Um uns auf die Mais-Zeit vorzubereiten, beginne ich jetzt,
nachdem der letzte Schnee geschmolzen ist, mit dem Bau einer Reihe kleinerer Sitze, die
ebenso zur Wildschadensabwehr wie auch als Drückjagd-Ansitze geeignet sind. Gestern habe
ich trockene Fichtenstangen geschnitten, heute habe ich mit dem Bau der ersten beiden
Sitze begonnen. Um in etwa eine Vorstellung der benötigten Zeit zu gewinnen, notiere ich
mir die Zeiten für die einzelnen Arbeit.
Im ersten Einsatz baue ich eine traditionelle kleine H-Kanzel mit einer Bodenhöhe von
2,50 m und einer Grundfläche von 110x110 cm.Nach diesem Bau-Prinzip können auch höhere
und größere Kanzeln am Boden vorbereitet werden.
Die 3 Stunden-Kanzel
1 Stunde Stangen schneiden - 1 Stunde Kanzelgerüst bauen - 1 Stunde Endmontage
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| 4 gleich lange Stangen schneiden und ausrichten |
4 Querhölzer schneiden und auflegen |
Querhölzer am Ende anflachen und exakt auf
Standstangen aufnageln |
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| Übereinanderlegen erleichtert Messen und Arbeit |
Winkel von Standstange zu Querstange mit Winkel
festlegen |
Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit
Diagonalholz versteift. |
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| Querhölzer 5 und 6 auslegen, einen Rahmen
aufrichten und aufnageln |
Zweiten Rahmen auf andere Seite der Querhölzer
nageln. |
Querhölzer 7 und 8 abmessen und aufnageln |
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| Zwei weitere Diagonalstangen in die leeren Rahmen
nageln. |
Zwei kurze Diagonalen unter die Bodenkränze nageln. |
In einer guten Stunde ist das Gerüst fertig und
kann von 1 Mann aufgerichtet werden |
Nächste Woche bauen wir eine Dreieckskanzel in gleicher Höhe
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Vom Entwurf zur Kanzel:
Zunächst schneiden wir die benötigten Standstangen, .Streben, Leiterholme
und Leitersprossen. Dann fahren wir sie an Ort und Stelle, richten die Baustelle ein und
legen los: |
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| Wir begleiten den Bau der Kanzel als Modell im Studio wie auch in
verschiedenen größen im Revier. Die Standstangen für die transportable Kanzel
messen je nach Standort 300-400 cm. |
Die Standstangen werden ausgelegt, die Bauteile der Leiter
gerichtet, die Streben geschnitten. Ich bevorzuge Streben und Träger von 120cm Länge.
Diese Länge gibt ein gutes Grundmaß. |
Auf unserem Raster legen wir die Standstangen aus.
Hinsichtlich der Kanzelhöhe sind wir variabel. Von der Gesamthöhe beträgt der
Sitzbereich vom Boden bis zur Kanzelbrüstung 100 cm. |
Zunächst nageln wir die Fußstreben, die Bodenträger und die
Brüstungsstreben auf die Standstangen. Wir richten die Konstruktion winklig aus und
nageln Querträger zur Stabilisierung auf. |
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| Mittels des rechten Winkels wird der Winkel zwischen Standstange zu
Querstangen genau festgelegt. |
Stimmt der Winkel, werden die Rahmen mit einer Diagonalstrebe
versteift. |
Ist der erste Rahmen fertig, erleichtert es die Arbeit, wenn man
den zweiten auf dem ersten nagelt. |
Im nächsten Schritt richten wir die Rahmenteile auf und fixieren
sie provisorisch mit zwei Dtützstreben. |
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| Stehen die beiden kanzelrahmen fest, können die restlichen Streben
und räger eingenagelt werden. |
Die wacklige Konstruktion wird mittels Querstrebe im
Fußrahmen, im Rahmen des Kanzelbodens und ... |
in den beiden noch wackligen Seitenrahmen fixiert. Ist die
letzte Querstrebe eingearbeitet, |
ist das Kanzelgerüst so stabil, dass es transportiert bzw. am Ort
der Wahl aufgerichtet werden kann. |
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| Die abgebildete Konstruktion kann von einem Mann innerhalb 2,
höchstens 3 Stunden vorbereitet und gerichtet werden. |
Die Leiter wir an das fertige Gerüst angenagelt. Sie soll nicht
flacher als 70° stehen. Sie dient gleichzeitig als Stütze der Kanzel. |
In der nächsten Woche nehmen wir uns die verschiedenen Varianten
des Sitzbereichs vor: Anstieg von vorne, von der Seite, .... |
Das abgebildete Modell zeigt eine Kanzel mit Frontaufstieg. Dieser
Einstig ist sicher und komfortabel und ideal für Drückjagdsitze geeignet. |
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